09.08.2007 - 5 Pflege- und Wohnberatung für Menschen mit Demen...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Do., 09.08.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Machatschek begrüßt
zu diesem Tagesordnungspunkt ganz herzlich Frau Weirauch vom Fachbereich Jugend
& Soziales, die diesen Bericht auch schon im Seniorenbeirat gehalten
habe.
Frau Weirauch stellt sich
vor und berichtet über ihre Erfahrungen aus dem Gebiet
“Pflege- und Wohnberatung für Menschen mit Demenz”.
Herr Dr. Schmidt erklärt
ergänzend, dass das soeben Gehörte auch etwas mit Konsolidierung zu tun habe.
Man versuche, durch Einrichtung dieser Stelle und durch diese Arbeit zu
verhindern, dass Menschen in Heime kämen und Kosten verursachten. Er fragte
Frau Weirauch, ob es hier eine Größenordnung gebe, über die sie berichten könne.
Frau Weirauch teilt dazu
mit, dass es solche Fälle sicherlich gebe, in denen über bestimmte Zeiträume
eine Heimeinweisung zeitlich nach hinten verschoben würde. Beziffern könne sie
die Erfolge jedoch noch nicht. Die Tendenz zeichne sich deutlich ab.
Herr Dr. Brauers ergänzt,
dass es in diesem Fall tatsächlich so sei, dass man das fachlich Angenehme mit
dem finanziell Nützlichen verbinden könne. Man habe bereits mit dem Konsolidierungsmanagement der Stadt Hagen
eine Vereinbarung geschlossen, die über 125.000 € ginge. Dieser Betrag
könne nach seiner Meinung auf jeden Fall eingespart werden könne im Vergleich
zur Heimunterbringung.
Frau Machatschek sieht die
Notwendigkeit dieser betriebswirtschaftlichen Überlegungen ein, hat jedoch
unter sozialpolitischen Gesichtspunkten Probleme damit. Sie sieht auf jeden
Fall den Erfolg der Stelle und die damit verbundene Entlastung der
Angehörigen.
Sie bedankt sich bei Frau Weirauch für den Vortrag und wünscht ihr
weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei ihrer Arbeit.
