09.08.2007 - 8 Zuschüsse an die Wohlfahrstverbände und andereh...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Do., 09.08.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kurte schlägt für
ihre Fraktion vor, die Vorlage heute in erster Lesung zu behandeln.
Frau Machatschek stellt
fest, dass die Ausschussmitglieder damit einverstanden sind.
Herr Dücker nimmt Bezug
auf ein Gespräch der Verwaltung mit den freien Wohlfahrtsverbänden, das kurz
vor den Sommerferien stattgefunden habe und möchte wissen, was Inhalt dieses
Gespräches gewesen sei. Außerdem schlägt er vor, zu dem Tagesordnungspunkt für
die zweite Lesung einen freien Träger einzuladen, der seine Arbeit vorstellt.
Herr Dr. Schmidt berichtet,
dass eines der Themen dieses Treffens die Förderung der
Schwangerschaftskonfliktberatung Donum Vitae gewesen sei. Hier sei Auftrag des
Sozialausschusses gewesen, Leistungskriterien zu entwickeln. Weiterhin
sei der Haushalt Thema gewesen. Man werde in den neuen Verhandlungen versuchen
müssen, Leistungen kostengünstiger einzukaufen. Weiterhin gehe es um die
Laufzeit der Verträge. Diese endeten Ende 2008. Um monetäre Effekte zu
erzielen, hätte man die Verträge zum 31. Juli kündigen müssen. Man habe auf das
Kündigungsrecht verzichtet und den Termin auf den 01.01.2008 verschoben. Ziel
sei natürlich, die Verträge, inhaltlich so fortzuführen.
Herr Halbeisen nimmt Bezug
auf die Förderung der AWO im Zusammenhang mit der nachgehenden Hilfe für
ehemals obdachlose Haushalte. Er habe über seine Fraktion gehört, dass der
Haupt- und Finanzausschuss und der Kämmerer Probleme hätten, die Gegenrechnung
der Verwaltung nachzuvollziehen, dass durch eingesparte Kosten bei
Obdachlosenunterkünften die Finanzierung der Fachleistungsstunden kompensiert
werden könnten.
Herr Dr. Schmidt nimmt
insofern Stellung, dass der Kämmerer keine andere Auffassung haben könne, da er
die Vorlage mit unterzeichnet haben müsse. Insofern gehe er davon aus, dass der
Kämmerer das mittrage. Natürlich habe die Konstruktion von Anfang an
Bauchschmerzen gemacht, da man die Wohnungsverbände mit erheblicher Mitbeteiligung
bedacht hätte. Dies sei trotz vielfältiger Mühe nicht gelungen. Nun gebe es
einen Ratsbeschluss, der diese Stelle einstimmig weiter fördere, auch wenn die
Beteiligung nicht gelänge. Die Vorlage diene dazu, den Haupt- und
Finanzausschuss darüber zu informieren, dass mit dem Zuschuss nicht gerechnet
werden könne. Es sei eine schlichte Informationsvorlage. Man habe noch einmal
deutlich gemacht, dass Obdachlosenunterkünfte in Höhe von 60.000 €
abgemietet werden könnten. Insofern gebe es auch eine Gegenrechnung, die
monetär darstellbar sei.
Frau Machatschek teilt die
Auffassung von Herrn Dr. Schmidt. Der Sozialausschuss müsse hierzu nichts
beschließen.
Diese Vorlage würde nun in erster Lesung zur Kenntnis genommen und in die
nächste Sitzung übertragen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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3 MB
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