09.08.2007 - 9 Anfragen gemäß § 6 Abs. 8 der Geschäftsordnung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Do., 09.08.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Halbeisen nimmt Bezug
auf eine Vorlage, die im Beschwerdeausschuss beraten worden sei. Es handele
sich hierbei um einen Bürgerantrag auf Initiative des DGB. Der
Beschwerdeausschuss habe sich aufgrund des Umfanges des Antrages nicht in der Lage
gesehen, diesen Antrag zu beraten und zu beschließen und habe ihn an den Sozialausschuss zurückverwiesen. Warum
sei dieser Antrag heute nicht auf der Tagesordnung? Wann werde dieser Antrag im
Sozialausschuss beraten?
Frau Machatschek teilt
hierzu mit, dass die Angelegenheit zunächst noch einmal im Beschwerdeausschuss
beraten und dann in den Sozialauschuss verwiesen werde.
Außerdem hat sie auch eine Anfrage. Sie habe einen Brief von den
Beratungsstellen bekommen, dass die Familienhebamme die Verwaltung verlassen
möchte. Sie wolle fragen, ob das so stimme. Wenn ja, werde die Stelle dann
wieder gleich besetzt?
Herr Strate bestätigt,
dass Frau Rodney zum Jahresende gekündigt habe. Man stehe jedoch noch in
Verhandlungen. Möglicherweise ließe sie sich umstimmen. Es bestehe aber in
jedem Fall die Absicht, das Arbeitsfeld fortzuführen.
Frau Machatschek hat eine weitere Anfrage. Sie habe in der
Zeitung gelesen, dass es wesentlich mehr Obdachlose in Nordrhein-Westfalen
geben solle als ursprünglich in der Statistik vorgestellt worden sei. Die Stadt
Hagen solle in diesem Zusammenhang in ein Pilotprojekt einbezogen werden.
Herr Halbeisen führt die
neuen Zahlen darauf zurück, dass die seit 15 Jahren geübte Kritik nunmehr vom
Ministerium insofern korrigiert worden sei,
dass nun auch andere Menschen einbezogen worden seien, die nicht in
Obdachlosenunterkünften unterkommen, sondern bei Freunden und auf der Straße
leben. Es sei nur ein Nachvollzug von Datenmaterial, das schon lange vorhanden
sei.
Herr Dr. Schmidt hat von dem Pilotprojekt noch nichts gehört,
kann sich aber vorstellen, dass ministerielle Presseerklärungen mit der
Vorbereitung von Projekten verbunden würden. Er sagt zu, darüber zu berichten.
Frau Machatschek hat eine
weitere Anfrage. In einer der letzten Sitzungen sei gesagt worden, dass die
Mittel im Suchtbereich unter anderem auch für die Aids-Hilfe kommunalisiert
würden. Sei das schon für das nächste Jahr geplant? Könne dort schon eine
Tendenz festgestellt werden?
Herr Dr. Schmidt
bestätigt, dass dies genau sein Wissensstand sei, dass das Land beabsichtige,
für 2008 eine Pauschale zur Verfügung zu stellen. Über die Höhe wisse er noch
nichts.
Herr Strate kann
mitteilen, dass der aktuellste Stand sei, dass für 2008 noch keine Lösung für
die Verteilung der Landesmittel gefunden worden sei und daher vorgesehen sei,
die Förderung 2008 nach altem Schema vorzunehmen und erst 2009 eine veränderte
Verteilung vorzunehmen.
