24.05.2007 - 5 Situation der Hospitz- und PalliativpatientenBe...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Dr. Jaenckner berichtet über das Projekt.

 

Er macht deutlich, dass das Hauptanliegen sei, die Patienten zu Hause zu betreuen und der Verein nur die Lücke schließen wolle für die Patienten, die nicht mehr zu Hause betreut werden könnten. Der Bedarf für Hagen sei mit 12 Betten überzogen.

 

Auf Nachfrage von Herrn Meier in Bezug auf die Anbindung an andere Einrichtungen, an welche Einrichtungen denn gedacht sei, teilt Herr Dr. Jaenckner mit, dass man natürlich in erster Linie an Krankenhäuser dächte. Favorisiert werde jedoch eine Lösung, die von einem Krankenhaus und einem Altenpflegeheim abgetrennt sei. 

 

Herr Haensel geht auf die Bedeutung des Begriffes “Hospiz” ein. Hier gehe es um eine erbarmungsrechtliche Komponente, die etwas mit der Würde des Menschen zu tun habe. Dies sei eine vornehmliche Aufgabe der Kirchen. Es habe in diese Richtung Kontakte zum Caritasverband und zum Diakonischen Werk gegeben. Man sei eingeladen worden, sich als Trägervertreter zu beteiligen. Man habe das Projekt gern unterstützt und begleitet, habe aber gleichwohl im Moment keinen Handlungszusammenhang gesehen. Man habe immer darauf hingewiesen, dass es eine ökumenische Einrichtung sein müsse. Er sei mit Herrn Röspel übereingekommen, dass keiner von ihnen in diese Richtung vorpresche. Bezugnehmend auf die stationäre Altenhilfe erklärt er, dass dies früher einmal Altenwohnheime gewesen seien. Mittlerweile seien diese keine Wohnheime mehr, sondern Pflegeheime. Jedes Pflegeheim müsse nun für sich ein besonderes Profil entwickeln. In allen Häusern gebe es Sterbebegleitungsgruppen, die professionell geführt würden. Herr Dr. Jaenckner habe eine kleine Gruppe von Menschen angesprochen, für die man eine Versorgungslücke schließen wolle. Seine Bitte an die Politik sei, bei der Überarbeitung von Gesetzen eine neue Form in Bezug auf den zu tragenden Eigenanteil herbeizuführen.   

 

Frau Machatschek bedankt sich bei Herrn Haensel für den Hinweis, diese Problematik auf eine politische Ebene zu bringen. Ihr sei aufgefallen, dass die Vernetzung untereinander sehr wichtig sei. Der Verein sei auf einem guten Weg, mit den ambulanten Diensten zusammenzuarbeiten. Sie möchte dafür werben, diesen Verein zu unterstützen und jeden einzelnen bitten, das Anliegen in seinem Umfeld weiterzutragen. 

Sie bedankt sich bei Herrn Dr. Jaenckner für sein Erscheinen und wünscht ihm alles Gute für die weitere Arbeit. 

  

 

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