24.05.2007 - 8 Haushaltskonsolidierung - 6. Bericht zum Rückfü...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Do., 24.05.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Stüwe erläutert die
Vorlage.
Herr Halbeisen möchte
wissen, ob es eine Möglichkeit gebe, die Aufgabe der Rückführungsmanagementstelle
in Hinblick auf die Integration der Menschen weiterzuführen.
Herr Stüwe erwidert, dass
die Maßnahme bis 2007 begrenzt sei. Zur Zeit habe man noch 550 Personen im
laufenden Leistungsbereich. Davon seien 51 Personen im laufenden Asylverfahren.
Im Abschlussbericht würden die Erfahrungen der letzten Zeit ihren Niederschlag
finden und man werde überlegen müssen, ob man diese Aufgabe so weiter
fortführen wolle.
Frau Machatschek plädiert
dafür, diese Sache im Hinblick auf das Bleiberecht im Auge zu behalten. Sie
bittet die Verwaltung, wenn sich im nächsten halben Jahr in diesem Bereich
etwas entwickele, den Sozialausschuss darüber zu informieren.
Herr Link stellt sich die
Frage, ob man nicht schon im laufenden Jahr eine Entscheidung darüber treffen
müsse, wie es in 2008 weitergehen solle. Er schlage vor, dass dem Sozialausschuss
schon 2007 ein Vorschlag vorgelegt würde, wie es weitergehe.
Frau Machaschek macht
deutlich, dass die Konsolidierungsmaßnahme am 31.12.2007 auslaufe. Angesichts
der Zahlen werde es ja auch immer schwieriger, in diesem Bereich
weiterzumachen.
Herr Dr. Schmidt
bestätigt, dass das Thema eigentliche Rückführung aufgrund der Zahlen keine
Rolle mehr spiele. Andere Bereiche rückten in den Vordergrund. Ob das dann noch
unter Konsolidierungsgesichtspunkten eine Rolle spiele, wage er zu bezweifeln.
Man müsse das dann unter sozialpolitischen Gesichtspunkten betrachten.
Deswegen werde man sich vor Ablauf des Jahres 2007damit beschäftigen, um das
Ganze ggf. stellenplanmäßig zu verankern. Das werde aber nur gelingen, wenn an
anderer Stelle
ein monetärer Gegeneffekt eine Rolle spiele. Die Verwaltung habe die
Problematik gedanklich aufgenommen.
