24.05.2007 - 4 Bericht aus dem Seniorenbeirat

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Wortprotokoll

Herr Insel berichtet, dass ein Zirkel für Öffentlichkeitsarbeit gegründet worden ist. Dieser besteht durchschnittlich aus 8 Mitgliedern.

Vor einiger Zeit sei beschlossen worden, bei der Veranstaltung “Hagen blüht auf” mit einem Stand und einem Gespräch auf der Bühne auf die Arbeit des Seniorenbeirates hinzuweisen. Vorhandene Unterlagen seien ausgelegt und die dreimal im Jahr erscheinende Zeitschrift “Junges Altes Hagen” an ältere Mitbürger verteilt worden.

Die einzelnen Aktivitäten des Seniorenbeirates wurden bei einem Gespräch auf der Bühne vorgestellt. Bedauerlicherweise war von Seiten der Bevölkerung kein großes Interesse festzustellen.

 

Vor der letzten Sitzung des Beirates wurde von einem kleinem Kreis ein Antrag formuliert, in dem die Anzahl der nicht belegten Wohnungen angefordert werden sollte und bis zu welchem Zeitpunkt mit der Beseitigung dieses ungenutzten Wohnraumes zu rechnen sei. Ebenso sollte der Nutzwert der nicht genutzten Wohnungen ermittelt werden.

Diese Ermittlungen sollten dazu dienen, herauszufinden, ob eventuell mit geringen Mitteln barrierefreier Wohnraum für ältere Mitbürger zu schaffen sei. Dieser Antrag wurde in Umlauf gebracht, wurde aber später umformuliert.

 

Folgende Themen seien von weiteren Verbänden wie der Landesseniorenvertretung und dem Landesverband erörtert worden:

 

Es muss in absehbarer Zeit zu einer Chancengleichheit aller Generationen kommen.

Die Kreditwürdigkeit darf und soll nicht mehr angezweifelt werden! (Ratenkäufe sind     von einem bestimmten Alter an nicht mehr möglich.)

Scheckkartenvorbehalte von einem bestimmten Alter an sind eine Diskriminierung der

älteren Generation. Es sind unerklärliche Reaktionen, zumal auf der anderen Seite 

immer  wieder von  einer gut situierten Generation gesprochen wird.

Bei einer Kündigungsfrist von 14 Tagen muss der Nachweis erfolgen, dass diese nicht aus Altersgründen, sondern aus finanziellen Gründen ausgesprochen wurde.

Unvollständige medizinische Versorgung beispielsweise von Demenzkranken muss verbessert werden.

Es soll und muss möglich werden, die Altersdiskriminierung in welcher Form auch immer zu beseitigen.

Es folgte noch ein Gespräch über die Gründung eines Hospizes in Hagen. Ein Vertreter erklärte, dass es jetzt gut wäre, eine Immobilie zu bekommen, die nicht mehr genutzt würde. Damit würden mehr Möglichkeiten bestehen, Sponsoren zu finden. Eine Einrichtung eines Hospizes in einem Altersheim wurde als ungünstig beurteilt. Es wäre doch nicht gut, eventuelle Heimbewohner nur einige Zimmer weiter zu verlegen.

Als weiterer Punkt folgte ein Bericht über die Heimaufsicht des Fachbereiches Jugend und Soziales. Aufgrund der Zunahmen von Heimen ist die Arbeit mit dem vorhandenen Personal nur schwer zu bewältigen. Wenn dieses neue Gesetz vorliegt, muss unter Umständen überlegt werden, ob es möglich ist, eine personelle Aufstockung zu erreichen. Die Altenpflegberufe sollten einen guten Standard erhalten.

 

Herr Insel bedankt sich für die Aufmerksamkeit und hofft, den Ausschussmitgliedern einen Bericht vorgelegt zu haben, aus dem zu ersehen ist, dass der Seniorenbeirat eine zahlreiche Palette von Beratungen, Überlegungen und Diskussionen auf seinem Programm hat.

 

Herr Dücker verweist auf das Allgemeine Gleichstellungsgesetz. Mit dessen Hilfe könnten sich Senioren doch jetzt gegen diese Behandlung wehren.

 

Frau Machatschek bedankt sich Herrn Insel und schlägt vor, bezüglich des Hinweises von Herrn Dücker eine Informationsveranstaltung zu machen und einen Gast einzuladen, der zu diesem Thema etwas sagen kann.  

 

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