18.04.2007 - 3 Haushaltsplanentwurf 2007a) kameraler Haushaltb...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 18.04.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau
Machatschek teilt mit, dass es zum vorliegenden Haushaltsplanentwurf keine
Veränderungsliste gibt.
Die
Beratung beginnt mit dem Bereich Gesundheitsdienste, der in der neuen NKF
Struktur vorliegt.
Frau
Machatschek fragt zu Seite 163 an, wie hoch die Landeszuweisung für die
Aidsaufklärung und -beratung ist und wo man diese Position finden kann.
Herr
Schrage erläutert, dass diese Stelle teilweise durch das Youthworkerprogramm
des Landes und zum Teil im Rahmen der Personalkosten der Stadt finanziert wird.
Frau
Kurthe kritisiert diese Form des Haushaltsplanentwurfs, da er weniger
transparent ist als der kameralistische Teil.
Frau
Schmitz bestätigt, dass der vorgelegte Haushaltsplanentwurf den gesetzlichen
Vorgaben entspricht. Sie teilt weiter mit, dass die gebildeten Ziele und
Kennzahlen natürlich einem Entwicklungsprozess unterliegen und ständig
erweitert werden. Das NKF sieht eine Beratung vor, die sich an den Produkten
orientiert.
Herr
Halbeisen und Herr Haensel sind zunächst enttäuscht, dass sie nichts mehr
identifizieren können. Es gibt keine näheren Ausdifferenzierungen mehr zu den
einzelnen Dienstarten.
Frau
Schmitz führt aus, dass man mit der ersten Welle erst am Anfang steht und in
den nächsten Jahren Ziele und Kennzahlen erweitert werden, ist dies zunächst
eine Möglichkeit NKF zu erlernen und die Technik der Firma SAP einzuführen. Es
soll mit dieser Darstellung versucht werden, dem Ausschuss eine Richtung zu
zeigen. In den nächsten Jahren wird im Dialog mit dem Ausschuss ein Ziel- und
Kennzahlensystem aufgebaut.
Herr
Haensel weist darauf hin, dass der Sozialhilfeausschuss ein Fachausschuss ist,
der sich mit sozialen Themen beschäftigt und die Aufgabengebiete
betrachtet. Mit der vorgelegten
Darstellung wird der Ausschuss nicht in die Lage versetzt später Ziele zu
definieren.
Frau
Schmitz erläutert an einzelnen Beispielen, wie die jetzige Darstellung
zukünftig ausgebaut wird. Es wird versucht, diese Zahlen bereits 2008
vorzulegen.
Herr
Brüggemann stellt fest, dass die Erläuterungsbroschüre zum NKF sehr
durchsichtig und begreifbar darstellt, wie zukünftig der Haushaltsplan aussehen
wird.
An
der weiteren Diskussion beteiligen sich Herr Steuber, Frau Machatschek, Herr
Haensel und Frau Schmitz.
Zum
klassischen Verwaltungshaushalt erbittet Herr Mervelskemper nähere
Erläuterungen zur Haushaltsstelle 4050 191 00003.
Herr
Brauers führt aus, dass die Personal- und Sachkosten, die an die ARGE abgeführt
werden, nicht in voller Höhe erstattet werden. Die Stadt hat auch kommunale
Aufgaben der ARGE zu erledigen, für den ein kommunaler Anteil in Höhe von 12,6
% erhoben wird. Auch ist von der Stadt das sich in der ARGE befindliche BA
Personal und die genutzten BA Resourcen in Höhe von 12,6 % zu finanzieren.
Frau
Kurthe fragt in Bezug auf die im Block dargestellten Personalkosten nach, ob
diese Personalkosten der Aufgaben
entsprechen.
Herr
Steuber erläutert, dass jeder Mitarbeiter einem oder mehreren Unterabschnitten
zugeordnet sein kann. Das hängt mit der wahrzunehmenden Aufgabe zusammen. Die Zuordnung erfolgt nach einer
qualifizierten Schätzung prozentual.
Frau
Dannert erhält von Herrn Steuber nähere Erläuterungen zum Bereich der
Versicherungsangelegenheiten.
Herr
Halbeisen weist auf Schwankungen in Bezug auf die Haushaltsstelle 731 00705
hin.
Herr
Oestreicher teilt mit, dass diese Irritationen durch falsche Buchungen von
Mitarbeitern entstanden sind.
Herr
Steuber erläutert zum Bereich integrative Beschulung auf Anfrage von Frau
Kurthe, dass es sich hier um Kosten des Integrationshelfers handelt, die als
Annexleistungen auf Grund landesrechtlicher Regelungen von den Kommunen zu
tragen sind.
An
der weiteren Beratung beteiligen sich Frau Dannert, Herr Oestreicher, Herr
Steuber, Herr Meier, Herr Link, Frau Kurthe, Herr Brüggemann und Herr Stüwe.
Herr
Mervelskemper setzt zu Seite 37 einen Erinnerungsposten und führt aus, dass bei
den freien Wohlfahrtsverbänden unter 4700 718 00104 die freiwilligen Zuschüsse
in Höhe von 17.000,- € enthalten sind und diese auch in 2008 weiter
gezahlt werden.
Herr
Oestreicher teilt mit, dass dieser Betrag laut Ratsbeschuss zwar für 2007
enthalten, dieser allerdings für 2008 nicht vorgesehen ist.
Frau
Machatschek teilt mit, dass es Intention des Ausschusses ist, diesen Zuschuss
auch für 2008 zu erhalten.
Herr
Koch schlägt vor, dieses Anliegen in der zweiten Jahreshälfte durch einen
gesonderten Beschluss in den Rat zu transportieren, damit hier eine
entsprechende Thematisierung stattfindet.
An
der weiteren Beratung beteiligen sich
Herr Oestreicher, Herr Steuber, Herr Weber, Herr Koch, Frau Kurthe, Herr
Link und Frau Machatschek.
Herr
Haensel hat eine Frage zur Schwangerschafts- und Konfliktberatung, die er im
Auftrag der Arbeiterwohlfahrt stellt. Hier soll im Rahmen der aktuellen
Diskussion der Zuschuss für die AWO gekürzt werden und Herr Haensel möchte
wissen, wo sich dies im vorgelegten Haushaltsplanentwurf ausdrückt und wo diese
Beträge ggf. anders verteilt werden.
Herr
Schrage erläutert, dass die Einrichtung Donum Vitae in der Vergangenheit trotz
Antrag keine Zuschüsse erhalten hat. Auf Grund eines Rechtsgutachtens muss nun
der Zuschuss an alle Einrichtungen die sich hier betätigen nach gleichen
Gesichtspunkten verteilt werden. Mit allen Beteiligten wird nun nach einer
Lösung gesucht, die nicht zu Mehrkosten führt.
Herr
Haensel bittet im Namen der Arbeiterwohlfahrt darum, dass dieses Thema zeitnah
auf die Tagesordnung gesetzt wird.
Frau
Machatschek sichert zu, dass es eine Vorlage des Gesundheitsamtes geben und als
gesonderter Tagesordnungspunkt im Sozialhilfeausschuss behandelt wird.
Zum
Vermögenshaushalt und zum Investitionsprogramm gibt es keine Diskussion.
