12.02.2007 - 14 Vorschlag der SPD-Fraktion Unterstützungsangebo...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 14
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mo., 12.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Buchholz begründet
den Antrag.
Herr Stüwe gibt zu
bedenken, dass für die Umsetzung des geforderten Konzeptes ein Zeitfenster
von sieben Monaten zur Verfügung stünde.
Er verstehe den Antrag mehr als Appell an alle Zuwanderungsstellen und die
Stadt, mit sämtlichen Kräften aktiv auf die Leute zuzugehen, um ihnen dabei zu
helfen, die Hürde im Bereich der einkommens-
mäßigen Voraussetzungen zu überspringen.
Frau Buchholz bestätigt,
dass das Anliegen des Antrages eine schnelle Umsetzung sei.
Ein Appell an alle Beteiligten sie ihr zu wenig. Sie wünsche sich eine
gezielte Maßnahme für die Betroffenen.
Herr Brüggemann ist der
Meinung, dass das aufgeführte Rückführungsmanagement andere Aufgaben habe als
die Zuwanderungsberatung. Er schlägt daher vor, den letzten Absatz des Antrages
zu streichen.
Frau Machatschek
widerspricht dieser These und ist der Meinung, dass der Ausschuss dies bisher
in seinen Beratungen immer anders gesehen habe.
Frau Buchholz führt aus,
dass es um das Fallmanagement gehe. Nur die Zuwanderungsberatung habe ihren
Schwerpunkt in bezug auf Flüchtlinge gesetzt.
Herr Kilic verweist auf
die Sachkompetenz von Frau Thomzig und Herrn Stüwe und schlägt außerdem vor,
den Jugendhilfeausschuss zu beteiligen.
Frau Thomzig beschreibt
die Aufgaben des Rückführungsmanagements, für das eine Stelle bewilligt wurde.
Dieser sei auch dafür zuständig, sich darum zu kümmern, dass Flüchtlinge ein
Bleiberecht erhielten. Diese Aufgabe nehme er neben seiner normalen Rate zu 50
% war. Daneben wendeten die anderen 18 Mitarbeiter auch gewisse Zeitanteile
auf, um sich um Rückführungsmanagement zu
kümmern.
Das eingeforderte Konzept werde nicht weiterhelfen. Der Personenkreis sei
so klein und die vorhandenen Probleme seien so unterschiedlich, dass man von
Fall zu Fall entscheiden müsse.
Aufgrund dieser Aussage zieht Frau
Bucholz den Antrag zurück.
