07.08.2007 - 3 Standort Kaufmannschule IIAktueller StandAnfrag...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Dr. Schmidt berichtet aus der morgendlichen Sitzung des Verwaltungsvorstandes, dass dieser die Variante 7 in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 16. August einbringen wird. Er händigt den Ausschussmitgliedern den Entwurf der noch zu fertigenden Vorlage (siehe Anlage 10) aus und verweist darauf, dass es sich bei den in der Berechnung der Variante 7 genannten Zahlen um belastbare Zahlen handelt. Gleichwohl hat sich in der Berechnung auf der letzten Seite ein Fehler eingeschlichen, der bis zum 16.08. berichtigt wird.

 

Herr Klinkmann vom Fachbereich für Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte führt aus, dass Verwaltung und Politik unterschiedlicher Auffassung sind. Die Verwaltung favorisiert weiterhin die Variante 7. Herr Rosga von der GWH erläutert, dass der in Variante 5 dargestellte Neubaustandard in der Gasstraße ein neues Dach, neue Fenster, neue Böden etc. beinhalten würde. Dann wären der Neubau an der Letmather Straße und die Gasstraße vergleichbar, da sie dann beide für eine Nutzungsdauer von 40 Jahren ausgelegt seien. Wegen der rückläufigen Schülerzahlen ist – laut Herrn Rosga – aber kein Neubaustandard erforderlich, da eine 40jährige Nutzung nicht erreicht werde.

 

Herr Feste kritisiert das Vorgehen der Verwaltung, vor allem das kurzfristige Auslegen des Vorlagenentwurfes zu Sitzungsbeginn. Die Berechnung an sich ist für ihn nicht schlüssig. Er befürchtet, dass der Schulausschuss übergangen werde. Herr Dr. Schmidt erläutert, dass das Papier erst am Morgen im Verwaltungsvorstand verabschiedet worden ist und mithin nicht mit den Schulausschuss-Unterlagen versandt werden konnte. Frau Herms dankt Herrn Dr. Schmidt für den Vorlagenentwurf und erläutert zum weiteren Vorgehen, dass sich zuerst der HFA und dann der Schulausschuss mit der Vorlage beschäftigen, ehe der HFA in 2. Lesung über die Standortfrage der KII entscheidet.

 

Frau Neuhaus schließt sich diesem Vorschlag an, bezweifelt aber, dass die Variante 7 eine Nutzungsdauer von 15 Jahren garantiert. Sie befürchtet, dass schon nach kurzer Zeit Renovierungen erforderlich werden und mithin weitere Kosten entstehen. Herr Klinkmann erläutert, dass die Gasstraße in nur vier Wochen für die vorübergehende Nutzung der Heinrich-Heine-Realschule hergerichtet worden ist. Er kann nicht ausschließen, dass demnächst Heizkörper oder Fenster zu ersetzen sind. Es ist aber nicht damit zu rechnen, dass zwei Millionen Euro, die ein Neubaustandard mehr kosten würde, für Renovierungen aufzuwenden sein werden. Herr Rosga ergänzt, dass auch in einem Neubau Renovierungsarbeiten anfallen.

 

Herr Alda dankt der Verwaltung für den kurzfristig ermöglichten Besichtigungstermin. Er hält die Gasstraße für nutzbar. Herr Limbeck kritisiert, dass die Schulleitung seitens der Verwaltung nicht gefragt worden sei, wie man sich die zukünftige Arbeit vorstellt. Er sieht eine Nutzungsdauer der neuen Räumlichkeiten für mindestens 50 Jahre. Herr Limbeck spricht sich deshalb gegen zwei Standorte aus. Zudem ist die Kubatur in der Gasstraße sehr ungünstig, viele Flächen können nicht sinnvoll genutzt werden.    

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