29.06.2004 - 6 "Die Zukunft der Hagener Stadttaubenpopulation:...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Kuschel-Eisermann sieht die Vorlage als Zwischenbericht, da beispielsweise Vorschläge zu Presseaktionen und Vergrämungsmaßnahmen fehlen und macht folgenden Beschlussvorschlag: bis zum 31.10. diesen Jahres sind an 2 Standorten (Arbeitsamt und Wehringhausen) kontrollierte Fütterungsaktionen mit qualifiziertem Personal und unter der Aufsicht des Umweltamtes u.a. zur Zählung der Taubenbestände durchzuführen. Frau Büdenbender schlägt vor, für den Bau einer ersten Gaube Mittel einzustellen. Auch die BV Mitte habe sich –wie gerade vernommen- angeschlossen und werde Mittel zur Verfügung stellen. Der Versuch solle nicht auf drei Jahre befristet werden, durch Sponsoring können weitere Gelder genutzt werden. Sollte die Konzeption nicht gewollt sein, so solle dies ehrlich gesagt werden. Herr Erlmann möchte ein Gesamtpaket schnüren, das Konzept funktioniere jedoch nur mit der Taubenpille. Die Herren Warmeling  und Limberger beurteilen den Bau einer ersten Taubengaube als richtigen Schritt, nicht als verlorene Investition. Herr Tanyel schließt sich Herrn Warmeling an. Frau Kramps sieht die vorgetragenen Standpunkte nicht weit auseinander, daher solle zunächst mit einem Taubenschlagbau begonnen werden. Die Verwaltung solle aufgefordert werden alles zu tun, um die Pille einzusetzen. Herr Dr. Braun berichtet, auch die Finanzierung der Fütterung sei nicht gesichert, die BV Mitte habe signalisiert, aus Verfügungsmitteln Geld bereitzustellen. Frau Kramps sagt für den Tierschutzverein verbindlich zu, dass ehrenamtliche Helfer des Tierschutzvereines zur Verfügung stehen und dass die Kosten für das Futter übernommen werden. Herr Schledorn fragt, was  passiere, sollte die Pille nicht zugelassen werden, sei dann das Gesamtkonzept vom Tisch? Herr Gockeln wendet sich gegen die Errichtung eines Taubenschlages, dem die CDU nicht zustimmen könne. Bei einer gezielten Fütterung können fundierte Zählungen der Tiere vorgenommen werden. Herr Breddermann erläutert, es seien mittlerweile mindestens 10 Jahre verloren gegangen, nach der bisherigen Diskussion sehe er die Situation etwas anders und mache folgenden Kompromissvorschlag: a) für alle Fraktionen hat das Gesamtkonzept oberste Priorität, b) Vorschlag der SPD und c) Vorschlag der CDU.

Herr Limberger stellt die Frage, ob Taubenschläge die einzige Alternative seien, sollte Pille nicht zugelassen werden. Frau Büdenbender und Herr Warmeling äußern sich positiv zu dem Kompromissvorschlag von Herrn Breddermann. Dieser wird von Frau Kuschel-Eisermann abgelehnt.

 

Die Diskussion wird auf Antrag von Herrn Erlmann von 17.35 bis 17.55 Uhr unterbrochen.

 

Auf die Frage von Herrn Breddermann berichtet Herr Dr. Braun, die BV Mitte begrüße das Konzept und könne sich vorstellen, dass die nächste BV Mitte einen Teilbetrag mittragen werde. 

Herr Erlmann beantragt getrennte Abstimmung über die einzelnen Punkte des Kompromißvorschlages.

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Beschluss:

 

1.      Für alle im Umweltausschuss vertretenen Fraktionen hat die Durchsetzung des Gesamtkonzeptes oberste Priorität.

 

Abstimmungsergebnis:

X    Einstimmig beschlossen

 

2.      Bis zum 31.10. diesen Jahres sind an 2 Standorten (Arbeitsamt und Wehringhausen) kontrollierte Fütterungsaktionen mit ehrenamtlichem Personal (wie bereits z.Zt.) und unter der Aufsicht des Umweltamtes u.a. zur Zählung der Taubenbestände durchzuführen.

 

Abstimmungsergebnis:

X    Einstimmig beschlossen

 

3.      Der Bau eines ersten Taubenschlages ist bis zum 31.10.2004 durchzuführen, sofern die Finanzierung gesichert ist.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 

 

 

Dafür:

 8

 

 

Dagegen:

 6

 

 

Enthaltungen:

 1

 

 

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