29.06.2004 - 6 "Die Zukunft der Hagener Stadttaubenpopulation:...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Di., 29.06.2004
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Carola Gepert-Henning
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kuschel-Eisermann sieht die
Vorlage als Zwischenbericht, da beispielsweise Vorschläge zu Presseaktionen und
Vergrämungsmaßnahmen fehlen und macht folgenden Beschlussvorschlag: bis zum
31.10. diesen Jahres sind an 2 Standorten (Arbeitsamt und Wehringhausen)
kontrollierte Fütterungsaktionen mit qualifiziertem Personal und unter der
Aufsicht des Umweltamtes u.a. zur Zählung der Taubenbestände durchzuführen. Frau
Büdenbender schlägt vor, für den Bau einer ersten Gaube Mittel
einzustellen. Auch die BV Mitte habe sich wie gerade vernommen- angeschlossen
und werde Mittel zur Verfügung stellen. Der Versuch solle nicht auf drei Jahre
befristet werden, durch Sponsoring können weitere Gelder genutzt werden. Sollte
die Konzeption nicht gewollt sein, so solle dies ehrlich gesagt werden. Herr
Erlmann möchte ein Gesamtpaket schnüren, das Konzept funktioniere jedoch
nur mit der Taubenpille. Die Herren Warmeling und Limberger beurteilen den Bau einer ersten Taubengaube
als richtigen Schritt, nicht als verlorene Investition. Herr Tanyel
schließt sich Herrn Warmeling an. Frau Kramps sieht die
vorgetragenen Standpunkte nicht weit auseinander, daher solle zunächst mit
einem Taubenschlagbau begonnen werden. Die Verwaltung solle aufgefordert werden
alles zu tun, um die Pille einzusetzen. Herr Dr. Braun berichtet, auch
die Finanzierung der Fütterung sei nicht gesichert, die BV Mitte habe signalisiert,
aus Verfügungsmitteln Geld bereitzustellen. Frau Kramps sagt für den
Tierschutzverein verbindlich zu, dass ehrenamtliche Helfer des
Tierschutzvereines zur Verfügung stehen und dass die Kosten für das Futter
übernommen werden. Herr Schledorn fragt, was passiere, sollte die Pille nicht zugelassen werden, sei dann das
Gesamtkonzept vom Tisch? Herr Gockeln wendet sich gegen die Errichtung
eines Taubenschlages, dem die CDU nicht zustimmen könne. Bei einer gezielten
Fütterung können fundierte Zählungen der Tiere vorgenommen werden. Herr
Breddermann erläutert, es seien mittlerweile mindestens 10 Jahre verloren
gegangen, nach der bisherigen Diskussion sehe er die Situation etwas anders und
mache folgenden Kompromissvorschlag: a) für alle Fraktionen hat das
Gesamtkonzept oberste Priorität, b) Vorschlag der SPD und c) Vorschlag der CDU.
Herr Limberger stellt die
Frage, ob Taubenschläge die einzige Alternative seien, sollte Pille nicht
zugelassen werden. Frau Büdenbender und Herr Warmeling äußern
sich positiv zu dem Kompromissvorschlag von Herrn Breddermann. Dieser
wird von Frau Kuschel-Eisermann abgelehnt.
Die Diskussion wird auf Antrag von Herrn
Erlmann von 17.35 bis 17.55 Uhr unterbrochen.
Auf die Frage von Herrn Breddermann
berichtet Herr Dr. Braun, die BV Mitte begrüße das Konzept und könne
sich vorstellen, dass die nächste BV Mitte einen Teilbetrag mittragen
werde.
Herr Erlmann beantragt
getrennte Abstimmung über die einzelnen Punkte des Kompromißvorschlages.
Beschluss:
1. Für alle im
Umweltausschuss vertretenen Fraktionen hat die Durchsetzung des Gesamtkonzeptes
oberste Priorität.
Abstimmungsergebnis:
X Einstimmig beschlossen
2. Bis zum 31.10.
diesen Jahres sind an 2 Standorten (Arbeitsamt und Wehringhausen) kontrollierte
Fütterungsaktionen mit ehrenamtlichem Personal (wie bereits z.Zt.) und unter
der Aufsicht des Umweltamtes u.a. zur Zählung der Taubenbestände durchzuführen.
Abstimmungsergebnis:
X Einstimmig beschlossen
3. Der Bau eines
ersten Taubenschlages ist bis zum 31.10.2004 durchzuführen, sofern die
Finanzierung gesichert ist.
