11.09.2007 - 5 Neueinstellung von Auszubildenden im Jahr 2008

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Asbeck kann die geplante Einstellung von 13 neuen Inspektoranwärtern in der gegenwärtigen Haushaltssituation der Stadt nicht nachvollziehen. Der Altersbaum der Beschäftigten der Stadtverwaltung sei zwar bekannt, es müsse jedoch ein Umdenken stattfinden. Die Einstellung von 13 neuen Inspektoranwärtern bedeute auch die Einrichtung von 13 neuen Stellen, die mit der Maßgabe des Personalabbaus nicht einhergehen könnten. Er stellt den Antrag, die Anzahl der neu einzustellenden Inspektoranwärter von 13 auf 5 zu reduzieren.

Herr Gregull teilt mit, dass bei der Ermittlung der Anzahl der neu einzustellenden Auszubildenden die 2011 ausscheidenden Beschäftigten der Stadtverwaltung berücksichtigt wurden. Bei den dezentralen Steuerungseinheiten wurden dabei unter Maßgabe äußerster Sparsamkeit angefragt, welche Stellenbesetzungen dringend erforderlich seien, um externe Neueinstellungen zu vermeiden. Im Sinne der Sparsamkeit seien diese Meldungen dann um 10 % gekürzt worden. Wenn eine Reduzierung auf 5 neue Inspektoranwärter gewünscht sei, sei dies eine politische Aussage, die nicht fachlich gestützt sei.

Herr Asbeck macht der Verwaltung keinen Vorwurf ob der angewandten Fachlichkeit. Gleichwohl sei gerade unter dem Aspekt der noch zu beratenden Vorlage im nichtöffentlichen Teil der Sitzung zu bedenken, dass es mit Sicherheit in der Verwaltung genug Personal gebe, um freigewordene Stellen zu besetzen. Auch die Besetzung einer niedriger dotierten Stelle müsse in Zeiten des dringenden Personalabbaus akzeptiert werden.     

Herr Thielmann ist der Auffassung, dass eine Verwaltung durchaus über Bedarf ausbilden darf, man sich aber darüber im Klaren sein muss, dass die ausgebildeten Stadtinspektoren in der freien Wirtschaft keine Chance haben. Deshalb sei die Einstellung von 13 neuen Inspektoranwärtern nicht geboten.

Herr Peters weist auf die Vorbildfunktion der Stadt Hagen hin. Man könne von den heimischen Unternehmen nicht politisch fordern, mehr Auszubildende einzustellen, wenn die Stadtverwaltung die Ausbildung selbst auf eine Minimalmaß beschränke. Wenn die Verwaltung erkläre, dass die Einstellung von 13 neuen Inspektoranwärtern fachlich notwendig sei, so werde sich die SPD – Fraktion darauf verlassen. Die Altersstruktur in der Stadtverwaltung werde damit nur unwesentlich ausgeglichen.

Frau Kingreen schließt sich den Ausführungen von Herrn Peters an und fragt nach den Profilen der unterschiedlichen Ausbildungszweige.

Herr Gregull erklärt, dass die Ausbildung der Inspektoranwärter für den gehobenen Dienst in der Verwaltung sehr umfassend sei. Die Verwaltungsfachangestellten würden für die mittlere Verwaltungslaufbahn ausgebildet und würden häufig nicht über die entsprechende Vorbildung verfügen, um ein Studium an einer Fachhochschule aufnehmen zu können.

Herr Thielmann bittet die Verwaltung darüber nachzudenken, ob eine Erhöhung der Anzahl der Verwaltungsfachangestellten auf 10 möglich sei, bei gleichzeitiger Senkung der Anzahl der Inspektoranwärter. Gleichzeitig sollte die Anzahl der Fachangestellten für Bürokommunikation erhöht werden.

Herr Röspel erinnert daran, dass eine Reduzierung der Anzahl der Auszubildenden vor dem Hintergrund des eingerichteten IMA – Pools gesehen werden muss.

Herr Röspel lässt über den Antrag der CDU – Fraktion, Reduzierung der Anzahl der neu einzustellenden Stadtinspektoranwärter von 13 auf 5, abstimmen.

 

 

Abstimmungsergebnis Antrag CDU – Fraktion:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

X

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

 

Dafür:

      8     

Dagegen:

      8     

Enthaltungen:

 

 

 

Herr Röspel lässt über den vorliegenden Beschlussvorschlag abstimmen und bittet die Verwaltung die entsprechenden Bedarfe für die Anzahl der Auszubildenden dem Ausschuss vorzulegen.

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Beschluss:

Die in der Vorlage dargestellten Ausbildungsberufe werden mit den entsprechenden Ausbildungskräften besetzt.

 

Auf dem Sachkonto 541200, Produkt „Ausbildung“, werden für Lehrgangsgebühren und Ausbildungsmittel der Einstellungsjahrgänge 2005 bis 2008 82.000 Euro bereit gestellt.

 

Die Vorlage wird realisiert zum 12.09.2007.

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

X

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

 

Dafür:

      8     

Dagegen:

      8     

Enthaltungen: