07.03.2007 - 2 Stellenplan 2007hier: 2. Lesung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Personalausschusses
- Gremium:
- Personalausschuss
- Datum:
- Mi., 07.03.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0035/2007 Stellenplan 2007
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Mechthild Fischer
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Röspel teilt mit,
dass die Beschlussfassung über den Stellenplan 2007 in der Sitzung des
Personalausschusses vom 24.04.2007 erfolgen werde. Der Stellenplan werde als 3.
Lesung für diese Sitzung erneut als Tagesordnungspunkt aufgenommen.
Zur Einrichtung der Stelle des Veranstaltungskoordinators beim Amt 32
fragt Herr Asbeck, ob der eingesparte Marktmeister die Stelle des
Veranstaltungskoordinators übernommen habe.
Herr Gregull erklärt, dass
es sich bei der Stelle des Veranstaltungskoordinators um einen anerkannten
überplanmäßigen Bedarf handele, der von einem unbefristet Beschäftigten
wahrgenommen werde. Der Marktmeister werde anderweitig eingesetzt.
Herr Thielmann ist der
Ansicht, dass durch externe Ausschreibungen, wie am Beispiel des
Aufbruchmeisters, ständig neue Stellen geschaffen werden, die den Stellenplan unnötig
aufblähen. Die Verwaltung sollte vielmehr für Qualifizierungsmöglichkeiten der
bereits Beschäftigten sorgen. Angesichts der katastrophalen Haushaltssituation
der Stadt Hagen werde die FDP – Fraktion die Vorschläge der Sitzung des
Verwaltungsvorstandes der nächsten Woche eingehend überprüfen. Die
Stellungnahme der Verwaltung zum Stellenplan 2007 sei vor diesem Hintergrund für
die FDP – Fraktion nicht ausreichend.
Herr Gregull weist darauf
hin, dass die Anforderungen gerade im technischen Bereich zum Teil nur durch
externe Einstellungen erfüllt werden können, da intern keine geeigneten
Bewerber zur Verfügung stehen.
Herr Keßen und Herr Dr.
Bleicher weisen darauf hin, dass eine umfangreiche Überprüfung des bereits
vorhandenen Personals bei der Besetzung von Stellen erfolge, sowohl
hinsichtlich einer bereits bestehenden als auch einer eventuell
durchzuführenden Qualifizierung für eine bestimmte Stelle. Gleichzeitig würden
sowohl externe Ausschreibungen als auch Stundenausweitungen im
Verwaltungsvorstand diskutiert und arbeitsrechtliche Instrumentarien wie
befristete Beschäftigungsmöglichkeiten geprüft. Bei der Einrichtung der Stelle
des Veranstaltungskoordinators würde keine Ausweitung der Personalkosten
erfolgen, da die Stelle mit bereits vorhandenem unbefristet beschäftigtem
Personal überplanmäßig besetzt sei.
Herr Asbeck empfindet es
als positiv, dass im Falle der Einrichtung eines Veranstaltungskoordinators
eine Stelle der Marktmeisterei wegfalle. Es sei jedoch eine falsche Darstellung, dass
Personalbewirtschaftung keine Auswirkungen auf den Stellenplan habe. Es sollte
vielmehr darüber nachgedacht werden, ob man im Falle der Einrichtung einer
neuen Stelle im Stellenplan zwei andere Stellen fortfallen lassen könne, um langfristig
Einsparungen im Stellenplan zu erhalten.
Herr Röspel fragt zur
Neueinrichtung der Stelle Medizinproduktebeauftragter beim Amt 37, ob der
Mitarbeiter der diese Aufgaben bisher wahrgenommen hat, formell zum Beauftragten
bestellt wird oder ob diese Aufgabe durch zusätzliches Personal zukünftig wahrgenommen
wird.
Frau Fischer und Herr
Dr. Bleicher teilen mit, dass durch die Medizinproduktebetreiberverordnung
eine kleinteiligere Prüfung und ausführlichere Dokumentation als bisher erforderlich
sei, die im laufenden Betrieb nicht möglich ist. Es sei daher die Freistellung
einer Person, auch aus Haftungsgründen, für diese Tätigkeit geboten.
Bezüglich der Einrichtung einer Stelle zur Ausführung des
Landeshundegesetzes beim Amt 32 sind die Ausführungen der Verwaltung für Herrn
Asbeck nicht überzeugend. Die Einrichtung einer Dauerstelle sei nicht
erforderlich.
Frau Fischer führt aus,
dass die Entgegennahme von Anzeigen aufgrund des Landeshundegesetzes einen
Großteil der Sachbearbeitung an dieser Stelle ausmache.
Zur Einrichtung einer Stelle im Fachbereich Jugend und Soziales,
Sachgruppe Hilfe für behinderte Menschen, ist Frau Machatschek der
Ansicht, dass diese Stelle dringend benötigt wird, um behinderten Menschen die
Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Herr Röspel macht den
Vorschlag, eine solche Stelle eventuell in Verbindung zu bringen mit einer Art
von Werbung für Restaurants o.ä., um eine gewisse Refinanzierung der Stelle zu
gewährleisten.
Herr Keßen weist noch
einmal darauf hin, dass keine zusätzlichen Personalkosten entstehen, da bereits
festgestellt worden sei, dass es sich um einen anerkannten dauerhaften Bedarf
handele.
Herr Asbeck fragt nach, ob
es im Amt 55 keine Stelle zur Kompensation gibt. Bei einer Aufgabe von nur
vorübergehender Natur sei die Einrichtung einer Planstelle nicht erforderlich.
Herr Asbeck ist bezüglich
der Einrichtung und Anhebung der Stellen Videoauswertung beim Amt 32 nicht mit
den zur Verfügung gestellten Informationen zufrieden. Es sei nicht deutlich,
wie sich die Fallzahlen und damit die Einnahmesituation entwickeln, wenn der
Einrichtung der Stelle nicht zugestimmt werde.
Frau Fischer erklärt, dass
es sich um Stellen für die Auswertung der Fotos handelt.
Herr Peters begrüßt für
die SPD – Fraktion, dass es sich bei dem Stellenplan um einen Minus
– Stellenplan handelt. Gleichwohl
sei die dramatische Haushaltssituation der Stadt zu berücksichtigen und die
Vorschläge des Verwaltungsvorstandes zu diesem Thema abzuwarten. Es sollte eine
kritische Auseinandersetzung mit jeder Stelle erfolgen. Im Vorgriff auf den
nächsten Tagesordnungspunkt sollten zugleich Bewertungen und Hebungen von
Stellen laut der zu beschließenden Anlage 4 des Stellenplanes geprüft werden.
In dem Zusammenhang sei die SPD – Fraktion der Ansicht, dass die vorgesehene
B 2 – Stelle nach A 16 abgewertet werden müsse (Anlage 4 Teil A der Stellenübersicht).
In der nächsten Sitzung des Personalausschusses sollten alle Leitungsstellen
noch einmal kritisch überprüft werden.
Herr Thielmann kritisiert,
dass die SPD – Fraktion demzufolge die Aufgaben der Konsolidierung nicht
als dauerhaft und die entsprechende Besoldung dieser Stelle nicht anerkennt.
Herr Peters erklärt, dass
die B – Tarife den Dezernenten vorbehalten sein sollten, gerade im
Hinblick auf die Diskussion der Verschlankung der Führungsspitze. Zudem sei
eine B 2 - Stelle lediglich eingerichtet
worden, um dem damaligen Leiter des Gesundheitsamtes bei seiner Versetzung
weitergehende Beförderungsmöglichkeiten zu ermöglichen.
Herr Röspel fasst noch
einmal zusammen, dass die Aufgaben der Konsolidierung in Zukunft noch wichtiger
werden und eine Bündelung aller Kräfte stattfinden sollte. Eine Beschlussfassung
über den Stellenplan 2007 werde in der Sitzung des Personalausschusses am
24.04.2007 erfolgen.
Beschluss:
Der Personalausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu
fassen:
Der Stellenplan 2007 wird gemäß der Anlagen 2 und 4 beschlossen.
Anlage 1: Bedeutsame
Stellenplanveränderungen
Anlage 2: a) Globale
Ausweisung aller Stellen für Beamte, Angestellte und Arbeiter
b)
Stellenübersicht aller Dienstkräfte in der Probe- und Ausbildungszeit
Anlage 3: Stellenplanveränderungsliste
Anlage 4: Stellenübersicht
– Aufteilung nach der Gliederung (Unterabschnitte)
Anlage 5: Übersicht der
Durchschnittspersonalkosten (gleichartige Fälle)
Die Vorlage wird am 11.05.2007 realisiert.
Anlagen zur Vorlage
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18,9 kB
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13,8 kB
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13,7 kB
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(wie Dokument)
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26,1 kB
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(wie Dokument)
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26,9 kB
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(wie Dokument)
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16,9 kB
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8
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(wie Dokument)
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14,9 kB
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9
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(wie Dokument)
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11,5 kB
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10
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(wie Dokument)
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20,1 kB
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11
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(wie Dokument)
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299,8 kB
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Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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11,9 MB
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