14.11.2007 - 3 Situationsbericht der Max-Reger-Musikschule der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 14.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 44 Max-Reger-Musikschule
- Bearbeitung:
- Carola Freudenberger
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Schröder stellt voran,
er habe mit dem Begriff „Neuausrichtung“ der Max-Reger-Musikschule,
der im Ratsbeschluss vom 14.06.07 auftauchte, Schwierigkeiten gehabt.
In der aktuellen Vorlage habe er nun den IST-Stand der Musikschule dargestellt.
Wahrscheinlich habe der Einstieg der Hagener Musikschule in das
NRW-Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ eine Rolle gespielt und zu
verschiedenen Trugschlüssen geführt, Man scheine im politischen Raum der
Meinung zu sein, dass die Musikschule in
der bestehenden Form nicht mehr gebraucht werde, sondern nur noch im Elementarbereich.
Er bittet dabei zu bedenken, dass die Intention der Landesregierung dahin geht,
den Elementarbereich massiv auszuweiten, so dass dadurch viel mehr Nahrung für
die anschließende Instrumentalausbildung entsteht, gerade für die Bevölkerungskreise,
die sonst keinen Zugang zu diesen Dingen hätten. Gerade dies sei die
soziokulturelle Aufgabe jeder kommunalen Musikschule.
Er verweist auf die Anlagen der Vorlage, mit denen er dezidiert darauf
hinweisen wollte, dass es sich nicht um die Gedankenspiele der Hagener Musikschule
handele, sondern um Inhalte, die bundesweit Gültigkeit haben und mit denen
Hagen nicht von der Norm abweiche.
Frau Kramps hält die
Vorlage für sehr umfassend und informativ.
Herr Jobst fragt, wann man
mit ersten Erfahrungsberichten über das Projekt „Jedem Kind ein
Instrument“ und über die Zusammenarbeit mit den Schulen rechnen könne.
Herr Schröder antwortet
direkt, man sei bereits nach Vorgaben des Projektbüros mit sechs Grundschulen
und 150 Kindern in das Projekt gestartet. Man bereite eine Veranstaltung vor,
zu der man potentielle Sponsoren eingeladen habe, um an die Mittel für die
benötigten Instrumente zu kommen. Dies sei für alle beteiligten Kommunen ein
großes Problem.
Das nächste sei die Lehrerfortbildung, mit der die vorhandenen Pädagogen
für etwas qualifiziert werden müssen, das sie in dieser Form noch nicht können.
Dazu habe man noch ein Jahr Zeit. Man stehe vor den gleichen Problemen, die
alle anderen Städte auch haben und er sieht der Aufgabe optimistisch entgegen.
Herr Jobst fragt, wie sich
dieses Programm in den Schulen auf die Arbeit der Musikschule auswirke.
Herr Schröder berichtet,
Ziel sei bis zum Jahr 2010 alle Grundschulen in Hagen mit allen vier Jahrgängen
zu erfassen, wodurch natürlich einiges an Schülerzahlen auf ihn zukomme.
Frau Kramps bedankt sich
für die ausführliche Vorlage und regt an, die Vorlage zu dem Ergebnis der
Vorlage „Jedem Kind ein Instrument“ mit dazu zu nehmen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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393,2 kB
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