05.06.2007 - 5 Bericht des Intendanten Herrn Norbert Hilchenba...

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Wortprotokoll

Herr Hilchenbach berichtet, dass neben den Proben für „Tannhäuser“ das Hauptthema im Theater das Thema „die Zukunft des Theaters“ sei. Ein Großteil der Mitarbeiter leide schon seit langem unter verzweifelter Hilflosigkeit. Positiv sei die Unterstützung der Bürgerschaft in den letzten Wochen; sie lindere jedoch nicht die Unsicherheit im Hause.

 

Herr Hilchenbach bemerkt, dass auch die Bürger im Hinblick auf die Zukunft des Theaters unsicher geworden sind. Man erkenne dies bereits an der Zahl der sinkenden Abonnenten. Er bittet den KWA um weitere Unterstützung, um in fairen gemeinsamen Gesprächen eine Lösung für das Theater zu finden, die es nicht in „das Bett des  schleichenden Todes“ bringt.

 

Er bittet die Vorsitzende, den TOP im nichtöffentlichen Teil zu streichen, da er einen wichtigen dienstlichen Termin habe.

 

Frau Kramps betont, dass das Theater sich auch in Zukunft auf die Unterstützung des KWA verlassen könne.

Sie streicht den nichtöffentlichen TOP aufgrund des Termins von Herrn Hilchenbach.

 

Frau Dannert stellt für die CDU-Fraktion heraus, dass endlich klar diskutiert werden müsse, was man wolle. Sei die Finanzierung eines Musiktheater- Ensembles weiterhin gewünscht, so koste das Geld.  Die Künstler müssen Kunst machen und können nicht ständig auf Besucherzahlen schielen. Andernfalls versacke Hagen schnell zwischen Dortmund und Wuppertal als „Provinzklitsche“. Das wäre ein fatales Signal, wo die Stadt mit dem Bau des Emil Schumacher Museums doch gerade ihr kulturelles Profil schärfen wolle.

 

Herr Sondermeyer fragt Herrn Hilchenbach, wie er das Betriebsklima zur Zeit einschätze.

Herr Hilchenbach stellt fest, dass das Nervenkostüm der Künstler aufgrund der Situation sehr strapaziert sei. Man müsse ständig rechtfertigen, warum man Kunst mache. Existentielle Ängste seien daher nicht vermeidbar. Inhaltliche und ästhetische Arbeit wäre kaum noch möglich.

 

Herr Millhoff verweist noch mal auf den Beschluss der letzten KWA-Sitzung. Er betont, der KWA habe sich in der Vergangenheit intensiv Gedanken über die Zukunft des Theaters gemacht. Er fand es in der Sitzung des HFA bedauerlich, dass dort die fachliche Arbeit des KWA nur wenig anerkannt wurde.  Aufgrund der klaren Zahlen von Actori bittet er den Rat so zu entscheiden, dass das Theater überlebt. Andernfalls werde die Stadt wichtige Partner verlieren. Es würde auf Dauer nicht gespart, sondern vernichtet.

 

Frau Kramps weist darauf hin, dass vor der Ratssitzung noch zwei Gespräche zwischen Herrn Hilchenbach und der Politik stattfinden. Sie betont noch mal, dass Herr Hilchenbach die Unterstützung des KWA habe.

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