13.02.2007 - 8 Aktueller Bericht des Herrn Hilchenbachhier: Si...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 13.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Kramps begrüßt nun
herzlich Herrn Hilchenbach.
Bevor sie ihm das Wort erteilt, möchte Herr Gerbersmann noch zu
einem Punkt kurz Stellung nehmen und zwar gehe es um die sehr erfreuliche
Tatsache, dass sich Herr Hahn nun
entschieden habe, das Kinder- und Jugendtheater weiter zu führen.
Er möchte noch eine kurze Anmerkung zur Berichterstattung in der WP
machen und einige Dinge klarstellen. Es
sei dort über das Gerücht berichtet worden, der neue Intendant wolle
möglicherweise seine „Günstlinge“ am Theater versorgen.
Aus seiner Sicht treffe dies nicht zu. Herr Hilchenbach habe ihm versichert, er habe
großes Interesse daran, dass Herr
Hahn seine Arbeit fortführe.
Weiterhin sei in der WP zu lesen gewesen, der neue Intendant sei laut
Vertrag verpflichtet, 1 bis 1,5 Mio Euro am Theater einzusparen. Dabei handele
es sich nicht um eine vertragliche Vereinbarung, sondern es sei eine politische
Vorgabe.
Zum Thema „Actori“ stellt er sehr deutlich fest, das
Gutachten liege entgegen der Presseberichterstattung noch nicht vor, man
befinde sich noch im Diskussionsprozess mit den Gutachtern. Der vorläufige
Abschlussbericht werde erst am 20.02.07 mit der Verwaltung und der Leitung des
Theaters diskutiert. Wenn keine Nacharbeiten erforderlich seien, werde der
Bericht am 01.03.2007 im KWA präsentiert.
Herr Jobst hält fest, dass
es sich nach den bisherigen Informationen über die Kontakte innerhalb des
Theaters nicht um Diktat gehandelt habe,
sondern um eine Aussprache auf gleicher Augenhöhe. In der Hinsicht sei die
Berichterstattung also nicht richtig.
Zudem sei man innerhalb der Fraktion der Meinung, diese Form der Berichterstattung sei für die
Kulturarbeit insgesamt in Hagen nicht förderlich. Er hofft, dass auch die Medien ihre Aufgabe innerhalb der
Gesellschaft objektiv wahrnehmen.
Herr Röspel bedankt sich
bei Herrn Hilchenbach für die Bereitschaft, zusammen mit Herrn Hahn
einen Weg zu finden, das Kinder- und Jugendtheater in Hagen in seiner bewährten
Form fortzuführen. Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten könne für die
gesamte Theaterlandschaft nur von Vorteil sein.
Herr Hartmann schließt
sich den Worten von Herrn Jobst und Herrn Röspel an.
Herr Millhoff bewertet den
Fortschritt der Integrationsarbeit, die aus dem Theater heraus gewachsen ist
sehr positiv und wünscht sich, dass man dort noch erheblich weiterkomme.
Frau Kramps fragt Herrn
Hilchenbach, ob er aus seiner Sicht noch etwas hinzufügen möchte.
Herr Hilchenbach
berichtet, er sei heute gerne in den KWA gekommen, da er sich über die positive
Entwicklung auch sehr gefreut habe. Diese Freude sei allerdings durch die Presseberichterstattung
etwas getrübt worden.
Man müsse ganz eindeutig sagen, es habe keine „Rolle
rückwärts“ stattgefunden und es sei auch niemand „zurück
gerudert“. Herr Hahn habe das Angebot angenommen, das er ihm schon
vor Monaten gemacht habe.
Von etwaigen „Günstlingen“ zu sprechen, halte er
schlicht für eine Unverschämtheit. Dies
sei nicht seine Art zu arbeiten. Er bringe Leute in Arbeit und Brot, die
qualifiziert seien.
Inhalt und Bestandteil seines Vertragsangebotes an Herrn Hahn
sei weder zum damaligen Zeitpunkt noch
zum heutigen Zeitpunkt eine Teilintendanz gewesen.
Diese Punkte wolle er ergänzend zu den Ausführungen von Herrn
Gerbersmann mitteilen.
Herr Hahn und er werden
sich auf der Basis seines Vertragsangebotes jetzt zusammensetzen und über
Inhalte sprechen.
Frau Kramps betont, man
sei sehr erfreut, dass Herr Hahn dem Kinder- und Jugendtheater erhalten
bleibe.
