21.11.2007 - 6 Präsentation des Erziehungskonzeptes Dorsten/Wu...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Baune vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe stellt das Erziehungskonzept des Kreises Dorsten/Wulfen vor.

 

Herr Strüwer ist Herrn Baune dankbar, dass er ein Beispiel einer sozialräumlichen Herangehensweise aus der Praxis vorgestellt habe.

 

Herr Decker möchte wissen, ob Dorsten auch eine Stadt sei, die in der Haushaltssicherung stecke. Wie sei dieses Konzept auf Hagen umzusetzen, wenn man die Zahlen für Hagen hochrechne? Liege man unter oder über diesem Budget?

 

 Herr Hansel erinnert daran, dass man ja immer zwischen freiwilligen und pflichtigen Leistungen unterscheide. Fallbezogene Leistungen würden als Pflichtleistungen  und feldbezogene Leistungen als freiwillige Leistungen bewertet. Wie habe man sich in Dorsten verständigt?

 

Herr Fischer möchte wissen, wie man Planungssicherheit haben könne, wenn die Zahlen explodierten. Welche Arbeitsfelder seien zusammengezogen worden?

 

Herr Steuber fand den Vortrag überzeugend, was die sozialräumliche Arbeit angehe.

Um das jedoch mit Hagen vergleichen zu können, fehlten eine ganze Reihe von  Parametern. Er fragt, ob Herr Baune die Anzahl der  Hilfen zur Erziehung bei 10.000 Einwohnern unter 21 Jahren bekannt seien. Man könne sich vorstellen, dass durch die Arbeit des Teams die Anzahl der Hilfen geringer würden.

Das Team agiere unter der Leitung eines Mitarbeiters eines freien Trägers. Wie sei die Verantwortung im Falle eines Falles? Wer gehe vor den Richter? 

 

Herr Baune erklärt, dass auch Dorsten unter dem Haushaltssicherungskonzept stehe.

Man habe bezogen auf das Konzept von der Gemeindeprüfungsanstalt einen dicken positiven Vermerk bekommen. Die Umsetzung des Projektes sei gelobt worden. Es sei eingefordert worden, dies auch für die restlichen Stadtteile umzusetzen.

Man müsse dem Kämmerer regelmäßig klarmachen, dass die Reduzierung im Bereich der stationären Hilfen nur funktioniere, weil sämtliche dort eingesparten Mittel in den Bereich der Präventivarbeit umgeschichtet würden. Es handele sich nicht um ein Sparmodell.

In den Arbeitsfeldern sei zum Beispiel die Jugendarbeit nicht enthalten.  Es gehe hier ausschließlich um die Hilfen zur Erziehung. Das sei das Kerngeschäft.

Eine Übertragbarkeit eins zu eins werde nicht funktionieren. Es sei ganz wesentlich, dass sich so ein Konstrukt immer auf die konkreten Gegebenheiten eines Stadtteils beziehe. Wichtig sei auch, dass sich die Menschen als Stadtteil identifizierten. 

Es müsse sich um einen Stadtteil handeln, der sich auch als Sozialraum darstellen lasse.

Bezüglich der Fallzahlen sei man bei 16.000 Einwohnern 2003 mit 22 stationären Unterbringungen gestartet. 2007 läge man bei 13 stationären Unterbringungen.

 

Herr Strüwer bedankt sich bei Herrn Baune für den Vortrag und wünscht ihm alles Gute.

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Anlagen