21.11.2007 - 3 Anliegen der Jugendräte
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 21.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Traut berichtet, dass
der Jugendrat Mitte erwäge, aus seinem Budget ein Spielgerät für den
Rollschuhplatz anzuschaffen, um diesen aufzuwerten. Normales Fußballspielen sei
damit auf diesem Platz nicht mehr möglich. Damit seien Probleme mit Anwohnern
nicht mehr zu erwarten.
Weiterhin seien in der gesamtstädtischen Jugendratssitzung Frau Caliskan
und er selbst als Vertreter im Jugendhilfeausschuss wiedergewählt worden. Es
gebe jedoch zwei neue Stellvertreterinnen. Eine entsprechende Vorlage müsse
noch gefertigt werden.
Außerdem solle die Erweiterung der Jugendräte verfahrenstechnisch anders
laufen als bisher. Im nächsten Jahr werde es keine Wahlen geben. Zukünftig sei
das Engagement ausschlaggebend.
Frau Caliskan teilt mit,
dass man in der letzten gesamtstädtischen Jugendratssitzung über ein Logo
abgestimmt habe. Dieses könne sie dem Ausschuss vorstellen in der nächsten
Sitzung.
Sie berichtet von dem erfolgreich durchgeführten Volleyballturnier.
Abschließend richtet sie die Frage an den Ausschuss, inwieweit die vom
Rat gefasste Entscheidung bezüglich des Hotelneubaus zu rechtfertigen sei, da
der Jugendhilfeausschuss zuvor nicht beteiligt worden sei. Es gehe auch um
Spielflächen für Kinder und Jugendliche.
Herr Strüwer entgegnet,
dass dieser Punkt bereit auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses gestanden
habe. Es habe sich dabei um einen Antrag der SPD-Fraktion gehandelt. Man habe
dazu einen einstimmigen Beschluss in dem Tenor gefasst, dass, wenn dieses Hotel
kommen sollten, an anderer Stelle alternativ eine Spielfläche zur Verfügung
gestellt werden müsse. Bei dem jetzt gefassten Beschluss gehe es darum, dass
mit dem Investor weitergehende Gespräche bezüglich der Ausgestaltung der
Flächen geführt würden. Wenn dieses Konzept zum Zuge kommen sollten, werde es
noch eine breite Diskussion hierzu geben. Da wären auch die Jugendräte
gefragt.
Herr Schledorn ist der
Meinung, dass es sich der Rat relativ leicht mache. Es gebe eine Geschäftsordnung des Rates, in
der stehe, dass bei Themen rund um Spielplätze der Jugendhilfeausschuss zu
hören sei. Frau Caliskan habe insofern völlig Recht, als sich der
Jugendhilfeausschuss nicht mit der konkreten Vorlage beschäftigt habe.
Herr Strüwer erklärt, dass
bei dem Ratsbeschluss keine konkreten Planungen inbegriffen gewesen seien,
sondern dass es erst einmal darum gehe, Gespräche mit Investoren zu führen.
Wenn es um die konkrete Bebauung ginge, werde der Jugendhilfeausschuss sicher
beteiligt.
Frau Köppen fragt, wie der
Jugendhilfeausschuss dafür sorgen könne, dass es sich um adäquate Ersatzflächen
handele. Der gefasste Beschluss sei ihr zu seicht.
Herr Strüwer erinnert noch
einmal daran, dass es sich um einen einstimmigen Beschluss des
Jugendhilfeausschusses gehandelt habe.
