24.10.2007 - 2 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Herr Steuber teilt den Ausschussmitgliedern mit, dass in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses ein Referent aus Dorsten-Wulfen einen Vortrag zum Thema Hilfe zur Erziehung halten wird. Falls aus den Reihen des Ausschusses noch spezifische Fragen an den Referenten zur Vorbereitung weitergeleitet werden sollen, möge man diese bitte an ihn richten.

 

Außerdem erklärt er, dass mittlerweile anhand einer Kalkulation  des Zeitaufwandes für die Sprachstandserhebung ermittelt worden sei. Dieser liege bei 3500 Stunden, die investiert worden seien. Eine entsprechende Rechnung werde jetzt geschrieben und an den Minister gesandt.

 

Herr Goldbach berichtet von einem Schriftwechsel mit der Bezirksregierung Umweltabteilung, in dem es um Beschwerden von Anwohner über Lärmbelästigung an Bolzplätzen gehe. Man sei gezwungen, sich mit Einzelbeschwerden auseinanderzusetzen und zu reagieren. 

 

Herr Strüwer erinnert an die Diskussion in der letzten Jugendhilfeausschusssitzung bezüglich des Jugendzentrums Wehringhausen. Es sei gut, dass sich der Ausschuss in dieser Frage klar platziert habe. Der Verwaltungsvorstand habe sich der Auffassung des Jugendhilfeausschusses angeschlossen, dass es keiner weiteren Beratung bedürfe. Es sei im Interesse des Rates, in Wehringhausen ein Jugendzentrum einzurichten.

 

Herr Fischer berichtet über den derzeitigen Stand der Planung. Er bedankt sich bei den Ausschussmitgliedern für ihren Einsatz in dieser Sacht. Mitte November könnte das Jugendzentrum für Jugendliche geöffnet werden. Eine offizielle Eröffnung werde folgen.

 

Herr Strüwer erklärt, dass beim Tagesmütterwerk Veränderungen anstünden. Aus diesem Grund sei Frau Schulz inzwischen aus dem Jugendhilfeausschuss ausgeschieden.

Gestern habe es eine Veranstaltung gegeben, die den Verein betreffe.

 

Herr Gebauer beschreibt die Aufgaben des Tagesmütterwerkes. Dieses habe zum Ziel gehabt, die Tagespflege auszubauen. Gestern habe es eine Mitgliederversammlung gegeben, in  der das Tagesmütterwerk beschlossen habe, ihre Tätigkeit zum 31.12. des Jahres aufzulösen. Der Caritasverband beabsichtige, dieses Angebot zum 01.01.2008 fortzusetzen. Man habe Gespräche mit dem Fachbereich aufgenommen. In der AG 3 habe es hierzu einen Anbieter für die Ausbildung von Tageseltern gegeben, der sich vorgestellt habe. Für die nächste Sitzung bitte er, dass von der Verwaltung der Antrag mit einem Vorschlag zur Weiterführung vorgelegt werde.

 

Herr Strüwer möchte von der Verwaltung wissen, wie das Verfahren bezüglich der Auswahl der Bewerber sei.

 

Frau Haack erklärt, dass es mittlerweile schon drei Bewerber gebe.

 

Dr. Schmidt schlägt vor, dass die Verwaltung unter Einbeziehung des Ausschusses in Form des Vorsitzenden und Vertreters das intern entscheide.

 

Herr Steuber weist darauf hin, dass die Situation auch durch das KiBiz geprägt sei.

Man habe bereits jetzt bei der Betreuung der Unter 3 – jährigen einen Quote von 15 % erreicht. Es stelle sich die Frage, inwiefern der Rat der Stadt Hagen in den nächsten Jahren ein Ziel vorgeben werde. Der Bedarf in Hagen sei aber längst noch nicht gedeckt. Da man aber nicht wisse, welche Vorgaben gemacht würden, könne es sein, dass es sich um eine ausschließlich kommunale Finanzierung handele, wenn man darüber hinaus etwas mache. Man brauche sicher eine Qualifizierung der Tagesmütter. Das Kontingent, was man brauche, sei jedoch nicht beliebig erhöhbar.

Daher sei man sicher in der nächsten Sitzung noch nicht so weit, eine Entscheidung treffen zu können. Nach der Beratung in der AG 3 gebe es sicher noch intern

Beratungsbedarf rechtlicher Art.

 

Herr Strüwer fasst die gemachten Inhalte zusammen. Der Jugendhilfeausschuss werde aber in jedem Fall beteiligt.

 

Herr Feldhaus erklärt, dass die Arbeiterwohlfahrt die Qualifizierung von Tagesmüttern in anderen Städten bereits erfolgreich durchführe und dieses Angebot auch gern in

Hagen machen wolle. Er könne das Angebot der AWO gern auch im Jugendhilfeausschuss vorstellen.

 

Herr Gebauer weist darauf hin, dass die Angelegenheit doch sehr zügig behandelt werden müsse. Zum einen hätten die Familienzentren in Kooperation mit der Tagespflege Verträge bis zum 31.12.07 und bauten darauf, dass es am 01.01.08 weitergehe.

Derzeit seien außerdem Mütter in der Ausbildung der Tagespflege und warteten auf eine Weiterführung. Außerdem gebe es Bedarfe, die nicht gedeckt werden könnten, wenn man erst Mitte des nächsten Jahres weitermache.

 

Herr Strüwer geht davon aus, dass insofern Gespräche mit der Verwaltung geführt würden, um vernünftige Übergangslösungen zu finden.

 

Herr Dr. Schmidt  warnt vor einem Verteilungskampf. Wenn keine Einigung zustandekäme müsse ausgeschrieben werden.

 

Herr Steuber weist darauf hin, dass es auch Rollenklarheit geben müsse. Nach dem  KiBiz sei unstreitig, dass das Jugendamt die Erlaubnis erteilen müsse. Hinsichtlich der Vermittlung von Tagespflegepersonen könnte es auch möglich sein, dass gewerbliche Träger diese Aufgabe übernähmen.

 

Herr Fischer berichtet von der Aktion kein Kind ohne Mahlzeit, dass sich daraus ein großer Arbeitsumfang ergeben habe. Vor der Aktion hätte die Hälfte der Kinder an den Mahlzeiten teilgenommen, jetzt seien es ¾ der gesamten Kinder. Dies sei ein tolles Ergebnis. Man müsse nun schauen, welche Ergebnisse sich bei anderen Trägern vorlägen. Die gemeinsame Anstrengung habe sich gelohnt. Vielleicht könnten diese Zahlen veröffentlicht werden.

 

Herr Goldbach ergänzt, dass der Stichtag vorbei sei. Es seien 500 Kinder in Hagen, die in diesem Jahr aus dem Topf partizipierten. Der kommunale Anteil für das erste Jahr liege bei schätzungsweise 50.000 Euro.

 

Herr Strüwer teilt im Auftrag von Frau Ehrlicher von der RAA mit, dass es am 21.11.07 von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr einen Präsentationstag Hagener Schulen  „Ich-Du-Wir-Ohne Gewalt“ im Rathaus an der Volme geben werde, zu dem die Ausschussmitglieder noch eingeladen würden. Er bittet, den Termin vorzumerken.

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