16.05.2007 - 5 Arbeitskreis sexuelle Gewalt und Kindesmißhandl...

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Wortprotokoll

Herr Strüwer begrüßt Frau Borchmann, die über den Stand der Aktivitäten und Zielvorstellungen des Arbeitskreises sexuelle Gewalt und Kindesmißhandllung berichtet.

 

Sie bittet den Ausschuss um Unterstützung bei der Einrichtung einer ärztlichen Beratungsstelle in Hagen. Das sei im Moment ihr größtes Anliegen. Endziel sei eine Kinderschutzambulanz.

 

Herr Schledorn hält die Einrichtung einer Kinderschutzambulanz für dringend erforderlich. Frage se, wer Kostenträger dieser Kinderschutzambulanz sei. Es müsse von Seiten der Verwaltung geprüft werden, wer als Kostenträger in Frage käme.

 

Herr Reinke bedankt sich bei Frau Borchmann und erinnert daran, dass schon beschlossen worden sei, eine Kinderschutzambulanz einzurichten. Diese Aufgabe sollte im zweiten Halbjahr vom Arbeitskreis und dem Gesundheitsamt angegangen werden. Er habe im Internet geforscht und festgestellt, dass es in vielen Städten Kinderschutzambulanzen gebe.  

 

Frau Machatschek äußert ihr Erstaunen darüber, dass man in der Angelegenheit noch nicht weitergekommen sei. Das Gesundheitsamt müsse mit ins Boot genommen werden und auf Basis dieses Beschlusses ein Stück weiterkomme.

 

Frau Borchmann erklärt, dass es leichter sei, Spenden zu akquirieren, wenn ein Trägerverein vorhanden wäre.

 

Herr Dücker schlägt vor, die Verwaltung zu bitten, eine Vorlage mit dem Inhalt zu erstellen, wie man so etwas einrichten könne. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und den Trägern der freien Wohlfahrtspflege könne man versuchen, zu einer Lösung zu kommen. Dies solle auch weiterhin Thema der Gesundheitskonferenz sein.

 

Herr Fischer hält es für sinnvoll, als Partner den Kinderschutzbund, das Kinder- und Jugendbüro und Wildwasser mit in den Prozess einzubinden, da Kinder einen leichteren Zugang dorthin hätten.

 

Frau Borchmann bestätigt, dass diese Organisationen beteiligt seien, da deren Vertreter auch im Arbeitskreis säßen. Als Anlaufstelle könnten diese aber in Bezug auf eine ärztliche Diagnose nichts ausrichten.

 

Herr Haensel erklärt, dass das Diakonische Werk Gründungsmitglied des SPZs sei. Dies sei immer schon eine Idee gewesen, das entsprechend auszubauen. Hier habe es interne Probleme gegeben. Man habe eine Weile gebraucht, die Probleme auszuräumen und neu zu strukturieren. Dieser Prozess sei auf der letzten Mitgliederversammlung abgeschlossen worden.

 Er fände es im Höchstmaß ärgerlich, dass er wisse, dass mit dem SPZ viel Geld verdient werde. Nun werde das neu aufgestellt, so dass Verwaltungsleistungen und Abrechnungsmöglichkeiten in der Struktur neu zur Verfügung gestellt würden und es in demselben Maße zu dem neuen konzeptionellen Aufbau käme. Er werde diese Information entsprechend an den Vorstand weitergeben. Er erwarte, dass der Druck auch von anderer Seite käme. Das sei keine Frage mehr, bei der man wieder in Richtung Stadt wegen Finanzierungsmöglichkeiten schauen könne. Das Konzept, das man mal mit der Beteiligung einer Vielzahl von Trägern mal beschlossen habe, müsse konsequent  umgesetzt werden. Es könne nicht sein, dass es Menschen gebe, die daran noch verdienten.

 

Herr Dr. Schmidt berichtet in diesem Zusammenhang, dass er heute einen Brief vom SPZ erhalten habe, in dem eine 20%ige Mitfinanzierung der Kommune gefordert werde. Man werde in der nächsten Sitzung von Seiten der Verwaltung mehr dazu sagen können.

 

Herr Reinke möchte auch die Jugendhilfe mit ins Boot nehmen zum Thema Prävention. Hier müssten auch Informationen im Internet zu finden sein.

 

Herr Steuber erklärt, dass man keine Gewähr dafür bieten könne, dass die ins Netz gestellten Informationen auch gepflegt würden. Die Jugendhilfe sei ja im Arbeitskreis aktiv.

 

Frau Steinbach will das Thema auch mit in den Vorstand des Kinderschutzbundes nehmen.

 

Herr Strüwer bedankt sich bei Frau Borchmann und stellt fest, dass Möglichkeiten der Kooperation vorhanden seien. Dies müsse jetzt von den entsprechenden Fachleuten vertieft werden. Die Verwaltung werde Informationen zusammentragen und in einer

der nächsten Sitzungen darüber berichten.

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