16.05.2007 - 3 Anliegen der Jugendräte

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Wortprotokoll

Frau Fischer stellt sich kurz vor. Sie käme aus dem Jugendrat Hohenlimburg und besuche das Gymnasium Hohenlimburg.

Wegen des weiteren Vorgehens in Bezug auf die Ruhrtalflöße fände am 25.05.07 ein Treffen der Mitglieder der Hagener Jugendräte zusammen mit dem Vorstand des Yachtclubs vor Ort statt. Der Yachtclub habe bereits signalisiert, dass er an einer weiteren Zusammenarbeit mit den Jugendräten interessiert sei und bereit sei, diesen entgegenzukommen.

 

Herr Traut berichtet zum Thema Elmar-Sportplatz, dass eine Menge Unterschriften gesammelt worden seien, um die Bebauung des Sportplatzes zu verhindern. Diese würden  jetzt mit einem Brief an den Bischof in Paderborn geschickt.

Desweiteren habe er den Auftrag erhalten, eine Bitte des Jugendrates Haspe um Unterstützung weiterzuleiten. Es gehe hierbei um den Schulhof der Grundschule Hestert. Dieser würde laut Beschluss der Bezirksvertretung Haspe für parkende Autos an Wochenenden zu Spitzenzeiten des Hestertfreibades freigegeben.  Dadurch hätten die Jugendlichen keine Möglichkeit mehr, dort zu spielen. Der Jugendrat Haspe hätte schon darum gekämpft, dass diese Freigabe nicht erfolge, aber noch nichts erreicht. Daher werde der Jugendhilfeausschuss um Hilfe gebeten, dass der Schulhof frei bleibe und nicht zu Parkzwecken freigegeben werde.

 

Herr Strüwer stellt fest, dass der Ausschuss sich darüber einig sei, dass das Anliegen der Jugendlichen, Schulhöfe in außerschulischen Zeiten als Spielfläche zu nutzen, vom Jugendhilfeausschuss unterstützt werde. Die  Bezirksvertretung Haspe tage heute zeitgleich. Die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses finde in weniger als vier Wochen statt. Nach Rückkoppelung aus der Bezirksvertretung werde man die Sache dann nochmals vertiefen. Nach Nachfrage ist Herr Traut mit diesem Verfahren einverstanden.

 

Herr Dücker unterstützt den Vorschlag des Vorsitzenden. Die Parksituation am Freibad Hestert sei auch für die Anwohner schlecht und da nur die Tage am Wochenende angedacht seien, plädiere er dafür, einen Kompromiß zu finden. 

 

Herr Traut entgegnet, dass Samstag und Sonntag die Hauptspielzeiten für Jugendliche seien. Er erinnert daran, dass es einen Vorschlag gegeben habe, einen Pendelbusverkehr einzurichten. Dieser sei nicht angenommen worden. Dies könne erneut diskutiert werden.

 

Herr Strüwer gibt zu bedenken, dass auch noch geklärt werden müsse, wer für dieses Problem zuständig sei. Da nun im Moment der Jugendrat Haspe mit der Bezirksvertretung Haspe im Dialog stehe, werde man die Angelegenheit in der nächsten Sitzung erneut aufgreifen.

 

Herr Dr. Schmidt schlägt für den Fall, dass bis dahin noch kein Kompromiss gefunden worden sei, dass er ein Meinungsbild des Ausschusses als Verwaltung vertreten werde. Wenn dies ein anderes sei, als dass die Spielflächen für die Kinder zur Verfügung stünden, bitte er um Meldung. Ansonsten würde er diese Meinung gern vertreten.

 

Herr Reinke erinnert an einen gleichlautenden Beschluss, den der Jugendhilfeausschuss vor einem Jahr gefasst habe.

Herr Strüwer fasst als Meinungsbild der Ausschussmitglieder zusammen, dass die Verwaltung aufgefordert wird, dort in diesem Sinne aktiv zu werden.

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