16.05.2007 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 16.05.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Goldbach berichtet
über verschiedene Förderprogramme. Das Programm LOS sollte eigentlich in diesem
Sommer auslaufen. Es werde eine weitere fünfte Förderperiode geben. Für ein
weiteres Programm “Vielfalt, Toleranz und Demokratie” sei ein Antrag gestellt worden mit dem
Ergebnis, dass man auch hier in der
Förderung sei.
In der jetzigen Phase werde der lokale Aktionsplan mit den freien Trägern
und anderen besprochen. Hier wolle man
gern den Jugendhilfeausschuss einbeziehen und schlage vor, dass zwei Vertreter
des JHA im Begleitausschuss, der auch die Förderentscheidungen treffe, dabei
seien.
Herr Sczukowski erinnert
daran, dass er angekündigt haben, dem Ausschuss genauere Zahlen zur
Sprachstandserhebung für Kinder zu liefern. Inzwischen habe er Zahlen von
sieben seiner Einrichtungen vorliegen. Der Zeitaufwand für Fachkraftstunden
liege dort zwischen 16 und 24 Stunden. Daraus ergäbe sich, dass pro Kind eine
Fachkraftstunde notwendig sei. Er gehe davon aus, dass diese Erhebung bei
anderen Trägern ähnlich seien.
Herr Dr. Schmidt bedankt
sich und erklärt, dass er davon ausgehe, dass für die Stadt Hagen dabei ein
sechsstelliger Betrag zusammenkomme. Man werde alle entstehenden Kosten mit der
Bitte um Erstattung an die Landesregierung weiterleiten.
Herr Strüwer bewertet die
Sprachstandserhebung positiv, hält aber die Finanzierung für eine Schwäche im
System.
Frau Schwanke berichtet
aus dem Jugendrat Mitte. Am 27.04.07 hätten fünf Jugendliche aus der Szene
am Runden Tisch Bergstraße teilgenommen.
Fazit sei dabei gewesen, dass der Dialog zwischen allen Beteiligten sehr
positiv gewesen sei. Es sei von allen Beteiligten der Wunsch geäußert worden,
eine AG zu den Themen Gewalt und Vandalismus zu gründen. Das Ganze werde vom
Kinder -und Jugendbüro und der Polizei begleitet. Ziel sei es, beim nächsten
Runden Tisch neben den sonstigen Beteiligten auch eine Delegation von
Jugendlichen aus allen Szenen vor Ort zu haben. Sie denke, dass von den
Jugendlichen Vorschläge gemacht würden, die zu einer gemeinsamen Lösung
führten.
Herr Goldbach weist darauf
hin, dass am Samstag, dem 16. Juni die erste Integrationskonferenz stattfinde.
Hierzu würden die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und die Fraktionen
rechtzeitig eingeladen. Die Konferenz beginne um 9.30 Uhr und dauere bis 16.30 Uhr. Es werde 5
verschiedene Arbeitsgruppen geben.
