16.05.2007 - 6 Geschäftsbericht 2006 für den Fachbereich Jugen...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 16.05.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Steuber stellt den
Geschäftsbericht 2006 vor und geht dabei vertiefend auf einige Besonderheiten
und Auffälligkeiten ein.
Herr Strüwer bedankt sich
bei allen Akteuren für die im letzten Geschäftsjahr geleistete Arbeit.
Frau Machatschek lobt die
ansprechende Aufmachung des Berichtes und bedankt sich ebenfalls bei der
Verwaltung.
Herr Schledorn stellt fest,
dass es aufgrund einer Organisationsuntersuchung eine Reihe von organisatorischen
Veränderungen im ASD gegeben habe. Er bittet, nach der endgültigen
Umstrukturierung dem Ausschuss diese vorzustellen.
Herr Steuber erklärt, dass
er im Dezember 2006 aus dem Bereich des ASD mehrere Hilferufe erhalten habe. Die Mitarbeiter
hätten deutlich gemacht, dass ihre Belastung sehr hoch sei und sie die
Verantwortung nicht mehr übernehmen konnten. Daraufhin seien zwei zusätzliche Stellen vom
Oberbürgermeister bewilligt worden.
Man habe vereinbart, dass alle möglichen Fälle von Kindeswohlgefährdung
prioritär zu 100 % immer Vorrang hätten. Parallel sei vereinbart worden, dass
eine neue Personalbemessung für den Allgemeinen Sozialen Dienst durchgeführt
werden müsse.
Nach der Sommerpause werde man in eine Organisationsuntersuchung mit
Personalbemessung einsteigen. Mit diesen beiden Stellen sei eine zentrale
Fachstelle gebildet worden, in er alle Fälle mit drohender seelischer
Behinderung (§ 35 a KJHG) bearbeitet würden. Er hoffe, dass dadurch eine
gewisse Entspannung eintrete.
Die Arbeitsgemeinschaft, die sich gegründet habe, habe sich aus freien
und öffentlichen Tägern bebildet, um zum Thema Kindeswohl die Vereinbarung
fortzuschreiben und die fachliche Begleitung dieses Themas in Hagen zu
organisieren. In diesem Jahr werde auch ein Fachtag durchgeführt.
Dr. Schmidt ergänzt, dass
man ohne Wertung eventuell vorhandener zusätzlicher Aufgabenbereiche bei Betrachtung der reinen Zahlen feststellen
könne, dass es Städte gebe, die bis zum Zweieinhalbfachen der Stellen im ASD
beschäftigten.
Da läge Hagen ganz am untersten Ende. Er habe kein Problem damit, weitere
Stellen im ASD zu fordern.
Auf Frage von Herrn Strüwer teilt Herr Kothe mit, dass die beiden
Stellen aus dem Bestand erfahrener ASD-Mitarbeiter besetzt worden seien.
Abschließend stellt Herr Strüwer fest, dass auch in der nächsten
Sitzung noch Gelegenheit bestehe, Fragen zum Geschäftsbericht zu stellen.
