27.02.2007 - 6 Sprachstandserhebung in Kindertageseinrichtunge...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 27.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Opitz-Hildebrand
beschreibt anhand von Folien das Verfahren der Sprachstandsfeststellung. Diese
sind als Anlage dem Protokoll beigefügt.
Herr Dr. Schmidt weist auf
die Problematik hin, die sich ergäbe, wenn 300 Kinder gleichzeitig aufgenommen
werden müßten.
Sprachförderung sei in jedem Fall begrüßenswert, es entstünden jedoch
hier Kosten für die Gemeinde durch ein Landesgesetz, das kostenneutral sein sollte. Er habe die betroffenen Stellen
gebeten, nachzuhalten, was an Kosten anfalle, um dem Land im Sommer eine
Rechnung zu schicken.
Frau Machatschek möchte
wissen, was denn Konsequenz sei, wenn die Eltern trotz der Aufforderung, ihre
Kinder in den Kindergarten zu schicken, dieser Aufforderung nicht nachkämen.
Frau Opitz erklärt, dass
in dem Fall kostenlose Sprachkurse angeboten werden müssten. Dann würde diese
Kinder einem Sprachkurs zugewiesen.
Herr Reinke fragt, wie das
in den Schulen organisiert würde. Dies sei doch auch ein erheblicher Aufwand.
Frau Opitz antwortet, dass
zusätzlich Sozialpädagogen mit eingesetzt würden.
Herr Sczukowski hält es für eine Zumutung, dass die Träger
nicht rechtzeitig mit dem Verfahren bekannt gemacht worden seien. Erst in den
letzten Tagen fänden Absprachen zwischen Schule und Kindertagesstätten statt.
Er vermute, es werde Schwerpunktbildungen geben. Könne man jetzt schon
sagen, wo diese zu erwarten seien.
Frau Opitz teilt mit, dass
man im Moment dabei sei, die Kinder Schulbezirken zuzuordnen und man könne
voraussichtlich Anfang April sagen, welche Kindertageseinrichtungen in welchen
Bezirken zuständig seien.
Frau Burghard ist der
Meinung, dass die Sprachstandserhebung mit dem vierten Lebensjahr viel zu spät
ansetzte. Dann sei die primäre
Sprachentwicklung schon abgeschlossen. Die Förderung setze viel zu spät ein.
Sie regt an, das zukünftig eher durchzuführen.
Herr Dücker möchte nicht
nur Kritik üben, sondern auch feststellen, dass es gut sei, dass das Problem
angegangen werde. Das erste Jahr werde schwer sein. Er hoffe, dass nur ein
kleiner Teil der Kinder Sprachdefizite aufweise.
Herr Fischer hält es für
wichtig, die Frage zu stellen, mit welchen Aussichten auf Erfolg man diese
Maßnahme durchführe. Dies halte er für einen Schwachpunkt der Sprachstandsfeststellung.
Herr Haensel äußert große
Skepsis, ob man mit diesem Verfahren wirklich die Sprachfähigkeit von
vierjährigen Kindern feststellen könne. Seien Erzieherinnen und Lehrerinnen als
Team auf diese Aufgabe gut vorbereitet?
Herr Steuber macht
deutlich, dass bei ihm persönlich die positive Einstellung zu diesem Verfahren
überwiege. Dies sei eine große Chance, die man gemeinsam nutzen solle.
Herr Strüwer fasst
zusammen, dass
1.
das
Verfahren allgemein begrüßt werde,
2.
gemachte
Erfahrungen ausgewertet werden müssten,
3.
nachgebessert
werden müsse,
4.
die Frage
geklärt werden müsse, wer für die Finanzierung aufkomme.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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19,6 kB
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