27.02.2007 - 3 Anliegen der Jugendräte
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 27.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Traut berichtet, dass
gestern die konstituierende Sitzung des gesamtstädtischen Jugendrates
stattgefunden habe. Auf Nachfrage von Herrn Strüwer teilt er mit, dass der
Vorsitz in den nächsten Sitzungen zunächst rotieren solle.
In der Sitzung sei ein Anliegen der Jugendratsmitglieder aus Eilpe Thema
gewesen. Es gehe um den Elmar-Sportplatz am Krähnocken. Heute seien zwei
Vertreter des Jugendrats Eilpe anwesend, um ihr Anliegen dem Ausschuss
vorzutragen.
Herr Strüwer greift den
Vorschlag auf, die beiden Jugendliche aus Eilpe ihr Anliegen selbst vortragen
zu lassen.
Herr Daniel Kraus stellt sich vor und berichtet, dass eine Gruppe die
Jugendlichen aus Eilpe daran interessiert seien, den Elmar-Sportplatz zu
behalten, da dies der einzige öffentliche Sportplatz im Stadtteil sei. Der
Sportplatz gehöre der katholischen Kirche. Diese sei daran interessiert, ein
neues Pfarrheim zu errichten. Dieses solle an die Stadt Hagen verkauft werden.
Die Stadt wolle das Grundstück mit Einfamilienhäusern bebaut werden. Er
verweist auf den Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 08.05.03, der
beinhaltete, dass das Liegenschaftsamt sich um einen Flächenaustausch bemühen
solle. Die Stadt habe der katholischen Kirche nur ein Grundstück angeboten.
Er zitiert aus einem Protokoll vom 16.07.04, aus dem hervorgeht, dass das
Kinder- und Jugendbüro daran interessiert sei, den Sportplatz zu erhalten. Alle
Jugendinstitutionen hätten sich ebenfalls dafür ausgesprochen.
Herr Haensel erklärt, er
selbst habe mal Interesse daran gehabt, diesen Sportplatz mit einem Altenheim
zu bebauen. Das Gelände sei aus diesem Grund vor ca. 2-3 Jahren beobachtet
worden. Es sei eine Erhebung gemacht worden, wie der Platz genutzt würde. Man
habe festgestellt, dass der Platz gar nicht von Jugendlichen und Kindern genutzt
wurde.
Herr Kraus erwidert, dass
eine Gruppe von 6-16 Jugendlichen diesen Platz regelmäßig seit ca. einem Jahr
nutzen.
Herr Strüwer weist darauf
hin, dass hier zwei Interessen kollidierten. Er erklärt, dass hier schon politische Beschlüsse vorlägen.
Derjenige, der bebauen wolle, habe natürlich auch jetzt einen Anspruch darauf.
Er schlägt vor, die Verwaltung zu bitten, nach Alternativen zu suchen. Das Anliegen werde vom Jugendhilfeausschuss
unterstützt. In der nächsten Sitzung solle darüber beraten werden.
Herr Steuber schlägt vor,
dass die Mitglieder des Bezirksjugendrates Eilpe/Dahl das Gelände zusammen mit
Frau Schwanke nach Alternativen durchforsten.
