28.11.2007 - 4 Mitteilungen4.1 Bürgerantrag zur Änderung der G...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Beschwerdeausschusses
- Datum:
- Mi., 28.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
4.1 Bürgerantrag
zur Änderung der Gebühren für das Befahren der Fußgängerzone durch
Taxibetriebe.
Herr Idel teilt mit, dass zu diesem Bürgerantrag in der
letzten Sitzung der Beschluss gefasst wurde, die Gebührensätze für das Befahren
der Fußgängerzone zu ändern. Dieser Beschluss wurde inzwischen von der
Verwaltung umgesetzt. Danach ist, wie bisher, für die erste Genehmigung zum
Befahren der Fußgängerzone nunmehr eine Gebühr in Höhe von 150,- €
fällig. Unterhält ein Unternehmen mehrere Fahrzeuge, waren die weiteren
Genehmigungen bisher kostenfrei. Nun wird für jedes weitere Fahrzeug eine
Gebühr in Höhe von 50,- erhoben. Gegen diese Neuregelung wandten sich nun mit
Schreiben vom 09.11. bzw. 12.11. 2007 ein Taxiunternehmen, welches vorwiegend
Krankentransporte in die Fußgängerzone durchführt sowie der Verband des
privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehr NRW e.V. Der zuständige
Beigeordnete wird die beiden Schreiben beantworten.
4.2 Bürgerantrag
zur Verbesserung der Situation der von Armut betroffenen Bürgerinnen und Bürger
Herr Idel teilt mit, dass die in der Sitzung am 20.08.2007
getroffenen Beschlüsse weitestgehend umgesetzt wurden. Die Fachausschüsse, an
die die einzelnen Punkte überwiesen wurden, haben sich wie folgt mit dem Thema
weiter beschäftigt:
·
Der
Schulausschuss hat am 19.09.2007 die Teilnahme der Stadt Hagen an dem Programm
„Kein Kind ohne Mahlzeit“ beschlossen. Für den städtischen
Eigenanteil werden pro Schuljahr maximal 100.000 € aus der Sparkassenspende
zur Verfügung gestellt.
·
Im Hinblick
auf die Beschaffung von Schulbüchern soll so weiter verfahren werden wie
bisher, da nach den Erfahrungen der Schulverwaltung bisher alle Hagener Schulen
eine pragmatische Lösung gefunden haben und weiterhin nicht bekannt ist, dass
ein Kind ohne Schulbücher geblieben wäre.
·
Hinsichtlich
der Anpassung der Regelsätze nach ALG II wurde am 30.08.2007 eine Petition an
den Deutschen Bundestag gerichtet, eine Rückantwort ist noch nicht erfolgt.
·
Dem
Beschluss des Beschwerdeausschusses, dass sich die Vertreter der Politik in der
Gesellschafterversammlung der Mark E AG für eine Aufhebung der Liefersperren
bei Strom und Heizung einsetzen sollen, hat sich der Sozialausschuss am
06.09.2007 angeschlossen. Inzwischen hat die Mark E AG allerdings mitgeteilt,
dass es bei den Liefersperren bleiben soll. In der Sitzung des
Sozialausschusses am 27.11.2007 wurde das Thema erneut behandelt, das Ergebnis
ist noch nicht bekannt.
·
Zur
personellen Ausstattung des Hagener Arbeitslosenzentrums erinnerte der
Sozialausschuss in seiner Sitzung am 06.09.2007 an seinen und an den Beschluss
des Rates vom 24.02.2007 und bat um Sachstandsbericht. Gleichzeitig appellierte
der Sozialausschuss über die Landtagsabgeordneten an den Landtag, die Stelle
auch über 2008 hinaus zu fördern. Zudemsoll über die städtischen Vertreter in
der Trägerversammlung darauf hingewirkt werden, dass die ARGE in dieser Sache
tätig wird.
·
Der
Beschluss des Beschwerdeausschusses bezüglich der Verwendung der
Eingliederungsmittel der ARGE wurde am 31.08.2007 an die Trägerversammlung der
ARGE weiter gegeben. Eine Rückmeldung liegt noch nicht vor.
·
Ebenfalls
keine Rückmeldung ist zum Thema „Einrichtung eines Sozialtarifs“ zu
verzeichnen.
4.3
Bürgerantrag zur Verkehrssituation „unterer
Hohenhof“
Herr Idel berichtet, dass eine aktuelle Anfrage bei der BV
Eilpe- Dahl ergeben hat, dass die Beratungen über diesen Bürgerantrag noch
nicht abgeschlossen sind. Man wird den Bürgerantrag in der Bezirksvertretung
auf jeden Fall weiter behandeln, es fehlen zurzeit noch Informationen der
Verwaltung, beispielsweise über die Verkehrsdichte. Bei ihren weiteren
Beratungen wird die Bezirksvertretung die Argumente der Bürgerinnen und Bürger
berücksichtigen. Die nachträglich eingegangenen Schreiben werden den
Mitgliedern der Bezirksvertretung zur Kenntnis gegeben.
Herr Römer merkt an, dass er von den Antragstellern bereits
mehrfach darauf angesprochen worden sei, wann die Beratung in der
Bezirksvertretung erfolge. Er bitte darum, die Antragsteller schnellstmöglich
zu informieren.
