14.11.2007 - 6.1 Aktuelle Lage zum Abriss "Werk 4" in der Nahmer
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 14.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:09
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Hulvershorn begrüßt den Projektleiter Herrn Krieling von der LEG
Stadtentwicklung GmbH & Co KG, der über den Sachstand berichten werde.
Der Geschäftsführer Herr Dr. Heyer sei entschuldigt, da er anderweitig
verpflichtet sei.
Herr Krieling begrüßt die Anwesenden. Zum aktuellen Sachstand zum Werk 4
sei zu berichten, dass das Gebäude abgerissen und die Altlasten entsorgt werden
müssten. Ein Förderantrag über ca. 2,5 Mio Euro werde zurzeit mit dem
Verwaltungsvorstand vorbereitet. Dieser müsse über die Bezirksregierung an das
Ministerium für Bauen und Verkehr NRW gestellt werden.
Herr Dr. Schmidt hebt hervor, dass sich die LEG um die Fördergelder im
Wettbewerb mit anderen Unternehmen befände und bittet Herrn Krieling diesen
Sachstand zu bestätigen. Es gebe sonst
keine Finanzierungsmöglichkeiten.
Herr Krieling bezieht sich auf eine Verfügung aus dem Ministerium aus
Juni 2007, dort sei das Programm auf den Wettbewerb ausgerichtet worden. Ein
Förderantrag, der 1998 gestellt worden sei, sei bis heute nicht genehmigt.
Es sei wichtig den Antrag politisch zu begleiten, da es hunderte von ähnlichen
Flächen gebe, die, wie im Nahmertal, saniert werden müssten.
Herr Arnusch fragt nach den Voraussetzungen zur Teilnahme an dem
Wettbewerb und zur Bindung der bereitgestellten Gelder. Er möchte wissen, ob geplante Maßnahmen
anschließend im Zweck durch politischen Willen verändert werden könnten.
Herr Dr. Schmidt macht darauf aufmerksam, dass ein Gewerbegebiet beschlossen
worden sei. Die LEG handele gemeinsam mit dem Vorstand der Stadt und dem
politischen Willen.
Herr Krieling betont, dass eine Nutzungsänderung
zur Rückzahlung der bereits gezahlten Fördergelder führen würde.
Herr Arnusch hält fest, dass eine anderweitige Nutzung des Geländes
möglich sei, wenn Fördergelder zurückgezahlt werden könnten.
Weitere Wortmeldungen ergeben sich nicht.
