17.10.2007 - 7.1 Fußgängerüberweg Herrenstraße - Bahnstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 17.10.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Schumacher stellt drei unterschiedliche Lösungsvorschläge der
Fachverwaltung
für den neuen Fußgängerüberweg Herrenstraße nach Abschluss der
Baumaßnahme Langenkampbrücke und Schließung des beschrankten Bahnübergangs
Herrenstraße vor. Er informiert, dass im Zuge des Rückbaus der Bahnstraße
Möglichkeiten für Stellplätze für PKW’ s geschaffen würden. Man müsse für
die Zukunft berücksichtigen, dass im Zuge einer Umgestaltung des Hohenlimburger
Busbahnhofes die Bahnhofstraße von
Bussen in beide Richtungen befahren werden könne.
Er bittet die Bezirksvertretung der Fachverwaltung Empfehlungen zur
Prüfung von Begrünungen der Bahnstraße auszusprechen.
Frau Fischbach fragt Herrn Schumacher, ob es möglich sei von der Variante
3 zur Variante 2 zu wechseln.
Herr Leisten macht deutlich, dass die Bezirksvertretung in der Bahnstraße
keinen zusätzlichen Busverkehr befürwortet habe. Er erinnert, dass die
Bezirksvertretung am Ende der Fußgängerzone im Bereich des alten
Bahnhofübergangs Parkflächen gefordert habe, die auf der freiwerdenden Fläche
realisiert werden sollen.
Herr Arnusch fragt, ob es möglich sei von der Variante 2 zur Variante 3
zu wechseln und ob anschließend mit einem erheblichen Mehraufwand zu rechnen
sei. Wie teuer sei der Tunnel, der in der Herrenstraße geplant sei und ob der
Wesselbachvorschlag seitens der Verwaltung erledigt sei.
Herr Schumacher informiert über die Kosten des Tunnels, der Anteil lege
bei 2 Mio. €. Der Betrag sei
Bestandteil der Vereinbarung mit dem Bund, der Bahn und der Stadt Hagen.
Frau Schüler erklärt, dass der Tunnel eine Überführung und damit eine
Eisenbahnkreuzungsanlage sei, daher solle ein Vertrag mit der Bahn geschlossen werden. Dieser lege zur Unterschrift bereit.
Herr Schumacher betont, dass die Unterquerung in Höhe der jetzigen
Herrenstraße verlaufen müsse. Er halte es aus städtebaulichen Gesichtspunkten
für sinnvoll die jetzige Fußgängerquerungsachse beizubehalten. Nach Abschluss
der Vereinbarung mit der Bahn sei eine andere Tunnelvariante nicht mehr
möglich.
Grundsätzlich sei es in den nächsten zwei Jahren möglich die Planungen zur
Gestaltung der Bahnstraße mit den Stellplätzen und einer möglichen
Bushaltestelle in Gegenverkehrsrichtung nach Beratung in der Bezirksvertretung
anzugleichen.
Frau Fischbach macht auf zwei zusätzliche Stellplätze aufmerksam, die
durch den Wegfall des Pflanzbeetes entstehen würden.
Herr Arnusch bezieht sich auf den Zeitraum von zwei Jahren bis die
Maßnahme verwirklicht werden könne und fragt nach, ob Änderungen der Tunnellage
möglich seien, sollten konstruktive neue
Vorschläge für einen behindertengerechten Bahnübergang eingehen.
Herr Schumacher hebt hervor, dass die neue Tunnelführung im hohen Maße
abhängig sei, von der Straßenbauplanung
an der Oberen Isenbergstraße. Die Rahmenbedingungen, die Bestandteil des Ausbaus
seien, ständen fest. Eine andere Tunnellage würde die Rahmenbedingungen für die
gesamte Baumaßnahme verändern.
Bei der Gestaltung der Bahnstraße stehe man am Anfang von Planung und
Kostenermittlung. Spätere situationsbedingte Veränderungen seien möglich.
Herr Hulvershorn schlägt die Variante 2 mit Option vor und lässt darüber
abstimmen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Detailplanung für die
Vorzugs-Variante 2 auszuarbeiten, die Kosten zu ermitteln und die Finanzierung
sicherzustellen. Die Ergebnisse sind der Bezirksvertretung im März 2008
vorzulegen.
Die Variante ist mit der Option vorbehaltlich erforderlich werdender
verkehrlicher Veränderungen offen zu halten.
