17.10.2007 - 7.1 Fußgängerüberweg Herrenstraße - Bahnstraße

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Schumacher stellt drei unterschiedliche Lösungsvorschläge der Fachverwaltung

für den neuen Fußgängerüberweg Herrenstraße nach Abschluss der Baumaßnahme Langenkampbrücke und Schließung des beschrankten Bahnübergangs Herrenstraße vor. Er informiert, dass im Zuge des Rückbaus der Bahnstraße Möglichkeiten für Stellplätze für PKW’ s geschaffen würden. Man müsse für die Zukunft berücksichtigen, dass im Zuge einer Umgestaltung des Hohenlimburger Busbahnhofes  die Bahnhofstraße von Bussen in beide Richtungen befahren werden könne.

Er bittet die Bezirksvertretung der Fachverwaltung Empfehlungen zur Prüfung von Begrünungen der Bahnstraße auszusprechen.

Frau Fischbach fragt Herrn Schumacher, ob es möglich sei von der Variante 3 zur Variante 2 zu wechseln.

Herr Leisten macht deutlich, dass die Bezirksvertretung in der Bahnstraße keinen zusätzlichen Busverkehr befürwortet habe. Er erinnert, dass die Bezirksvertretung am Ende der Fußgängerzone im Bereich des alten Bahnhofübergangs Parkflächen gefordert habe, die auf der freiwerdenden Fläche realisiert werden sollen.

Herr Arnusch fragt, ob es möglich sei von der Variante 2 zur Variante 3 zu wechseln und ob anschließend mit einem erheblichen Mehraufwand zu rechnen sei. Wie teuer sei der Tunnel, der in der Herrenstraße geplant sei und ob der Wesselbachvorschlag seitens der Verwaltung erledigt sei.

Herr Schumacher informiert über die Kosten des Tunnels, der Anteil lege bei 2 Mio. €.  Der Betrag sei Bestandteil der Vereinbarung mit dem Bund, der Bahn und der Stadt Hagen.

Frau Schüler erklärt, dass der Tunnel eine Überführung und damit eine Eisenbahnkreuzungsanlage sei, daher solle ein Vertrag mit der Bahn geschlossen  werden. Dieser lege zur Unterschrift bereit.

Herr Schumacher betont, dass die Unterquerung in Höhe der jetzigen Herrenstraße verlaufen müsse. Er halte es aus städtebaulichen Gesichtspunkten für sinnvoll die jetzige Fußgängerquerungsachse beizubehalten. Nach Abschluss der Vereinbarung mit der Bahn sei eine andere Tunnelvariante nicht mehr möglich.

Grundsätzlich sei es in den nächsten zwei Jahren möglich die Planungen zur Gestaltung der Bahnstraße mit den Stellplätzen und einer möglichen Bushaltestelle in Gegenverkehrsrichtung nach Beratung in der Bezirksvertretung anzugleichen.

Frau Fischbach macht auf zwei zusätzliche Stellplätze aufmerksam, die durch den Wegfall des Pflanzbeetes entstehen würden.

Herr Arnusch bezieht sich auf den Zeitraum von zwei Jahren bis die Maßnahme verwirklicht werden könne und fragt nach, ob Änderungen der Tunnellage möglich seien,  sollten konstruktive neue Vorschläge für einen behindertengerechten Bahnübergang eingehen.

Herr Schumacher hebt hervor, dass die neue Tunnelführung im hohen Maße abhängig sei,  von der Straßenbauplanung an der Oberen Isenbergstraße. Die Rahmenbedingungen, die Bestandteil des Ausbaus seien, ständen fest. Eine andere Tunnellage würde die Rahmenbedingungen für die gesamte Baumaßnahme verändern.

Bei der Gestaltung der Bahnstraße stehe man am Anfang von Planung und Kostenermittlung. Spätere situationsbedingte Veränderungen seien möglich.  

Herr Hulvershorn schlägt die Variante 2 mit Option vor und lässt darüber abstimmen.

 

 

 

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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Detailplanung für die Vorzugs-Variante 2 auszuarbeiten, die Kosten zu ermitteln und die Finanzierung sicherzustellen. Die Ergebnisse sind der Bezirksvertretung im März 2008 vorzulegen.

Die Variante ist mit der Option vorbehaltlich erforderlich werdender verkehrlicher Veränderungen offen zu halten.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen