17.10.2007 - 7.7 Seniorenwirtschaft - EU-Mittel
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.7
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 17.10.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB3 Vorstandsbereich für Jugend und Soziales, Integration, Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Edith Holz
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Hulvershorn findet es ungewöhnlich, dass die Bezirksvertretungen
über das Haushaltsjahr hinaus ein EU- Projekt mitfinanzieren sollen. Auf Seite
7 der Verwaltungsvorlage werde ein Wohn- und Gartenprojekt in Hohenlimburg für
an Demenz erkrankten Personen vorgestellt. Dies sei zu begrüßen.
Herr Dr. Schmidt bittet die Bezirksvertretung sich finanziell mit an den
Projekten zu beteiligen. Er zeigt Verständnis, dass die Mittelbindung nicht für
2010 gelten könne, da vorher die Kommunalwahl stattfinden würde.
Herr Arnusch bietet an, den Zuschuss aus den bezirksbezogenen Mittel für
2008 und 2009 zur Verfügung zu stellen. Da zurzeit für dieses Projekt keine
Haushaltsstelle eingerichtet sei, schlägt er vor die 1.000,00 € aus den
Mitteln des Bezirksvorstehers zu entnehmen.
Für 2009 könne eine Kostenstelle eingerichtet werden.
Herr Niederköppern fragt aus welchen Mittel die 17.000,00 €
bereitgestellt werden würden.
Herr Dr. Schmidt bemüht sich 17.000,00 € als städtische Eigenmittel
zu sichern, da eine Gegenfinanzierung zwingend erforderlich sei. Sollte diese
Sicherung nicht erfolgen, könne die Stadt Hagen an dem Projekt nicht
teilnehmen.
Herr Königfeld gibt zu bedenken, dass der Beschlussvorschlag unter Ziffer
3 in „vorbehaltlich der
Beschlussfassung über die Verteilung der bezirksbezogenen Haushaltsmittel für
2008 abgeändert werden müsse“.
Herr Arnusch schlägt vor, eine eigene Kostenstelle für diese Mittel einzurichten.
Beschluss:
- Die Stadt Hagen beteiligt sich
in koordinierender Funktion am Projekt „CIB – City in
Balance“.
- Die politische Begleitung des
Projektes wird dem Sozialausschuss übertragen.
- Die Bezirksvertretung Hohenlimburg sichert zu, einen Betrag von 1.000,- €
jährlich, vorbehaltlich der Entscheidung über die Verteilung der bezirksbezogenen Haushaltsmittel für 2008 und 2009 zur Verfügung zu stellen.
- Die verbleibenden städtischen Eigenmittel von insgesamt 17.000 € sind in den
entsprechenden Haushaltsjahren bereitzustellen, wobei eine Gegenfinanzierung zwingend erforderlich ist.
Umsetzung zum 01.03.2008
