08.08.2007 - 3.2 Bericht der Polizeipräsidentin

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Wortprotokoll

Herr Hulvershorn bittet Frau Steinhauer um Ihren Bericht.

 

Frau Steinhauer begrüßt die Anwesenden und bedankt sich herzlich für die Einladung zu der Sitzung. Sie betont ausdrücklich, dass es keine Pläne zur Schließung der Wache Hohenlimburg gebe.

Frau Steinhauer äußert sich zur Sicherheit in Hohenlimburg.

Die Schwerstkriminalität betreffe Hohenlimburg nicht. Doch gebe es Diebstähle in und um Wohnungen, Diebstähle rund um das Kfz, Gefährdung in der Öffentlichkeit und Körperverletzungen. In diesen Bereichen seien die Bürgerinnen und Bürger betroffen und das Sicherheitsgefühl sei beeinflusst.

Die Polizei habe Hagen in vierzehn Bezirke eingeteilt.

In Hohenlimburg seien Diebstähle in und aus Wohnungen nicht als Brennpunkt zu verzeichnen.

Frau Steinhauer erklärt, dass sie von der hohen Anzahl der Delikte rund um das Kraftfahrzeug in Hohenlimburg überrascht sei. Hohenlimburg lege an zweithöchster Stelle der Bezirke nach der Mittelstadt. Gerade im Bereich der Autoaufbrüche und Diebstählen von Gegenständen aus dem Auto, sei die Mitarbeit der Autobesitzer gefragt. Auffallend sei, dass gerade offen im Auto liegen gelassene Handtaschen, Handys, Navigationssysteme gestohlen würden. Dies könne man verhindern, indem man die Gegenstände mitnehme oder zumindest nicht offensichtlich im Auto ließe.

Frau Steinhauer informiert, dass die Häufung der Delikte rund um das Kfz insgesamt in Hagen zur Besorgnis anrege und bereits eine spezielle Ermittlungskommission gebildet werde, die sich  in Zukunft besonders mit diesen Delikten beschäftigen werde.

Sie teilt mit, dass es in den letzten Jahren keine Häufung der Verkehrsunfälle gebe. Es handele sich bei der gleichbleibend hohen Anzahl von Unfällen in der Regel um Bagatellunfälle. Die Anzahl von Unfallfluchten bei Verkehrsunfällen im Stadtgebiet Hohenlimburg sei ebenfalls sehr hoch. 

Ein Unfallbrennpunkt sei der Bereich Schälk. Nach der Erneuerung des Straßenbelages sei die Straße zu einer Motorradrennstrecke geworden, für die sogar im Internet geworben werde. Es gebe Gespräche mit dem Landesstraßenbauamt um mit baulichen Veränderungen der Straße zu einer Geschwindigkeitsreduzierung zu kommen.

 

Herr Niederköppern fragt die Polizeipräsidentin, ob es eine Aufklärungsquote bei den Wohnungseinbrüchen gebe und ob es ein Präventionsprogramm die Bürgerinnen und Bürger informiere.

 

Frau Steinhauer teilt mit, dass die Aufklärungsquote bei 12,5% lege.

Das Kommissariat Vorbeugung erkläre anschaulich, wie sich die Bürgerinnen und Bürger gegen Wohnungseinbrüche schützen können. Dort würden Beratungen zur Sicherung der Fenster und Türen durchgeführt.

 

Herr Eschenbach bedankt sich bei der Polizeipräsidentin für die Bemühungen im Bereich Schälk.

 

Herr Dr. Neimeier will wissen, ob sein Gefühl richtig sei, dass die Messungen im Bereich der Tempo- 30- Zonen zugenommen haben.

 

Frau Steinhauer macht deutlich, dass sie Wert darauf lege, dass umfangreich gemessen werde. Es gebe aber keine Anweisungen in diesen Zonen mehr als vorher zu messen.

Messungen seien kein Selbstzweck, sondern würden zur Vermeidung von Unfällen durchgeführt.

 

Es gibt keine weiteren Fragen.

 

Herr Hulvershorn bedankt sich bei Frau Steinhauer für den Lagebericht.

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