06.06.2007 - 6.13 Verkehrssituation Mühlenteichstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.13
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 06.06.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Kabeck entschuldigt Herrn Grunwald, da er einen weiteren Termin habe
und erklärt, dass er sich aufgrund des Antrags die Situation vor Ort angeschaut
habe. Die Polizei konnte in den letzten Tagen keine verkehrstechnisch
auffallenden Situationen erkennen. Frau Kabeck äußert sich ausführlich zur
Verkehrslage, die bereits jahrelang diskutiert werde. Sie erläutert, dass für
die Fußgänger mit dem absoluten Halteverbot die optimale Regelung getroffen worden
sei. Es gebe eine Ausnahmegenehmigung, wonach die Firma im Bereich des
absoluten Halteverbots einmal im Monat drei bis vier Stunden be- und entladen
dürfe. Die Firma habe einen Bauantrag gestellt, um zukünftig auf dem eigenen
Grundstück be- und entladen zu können. Die Ausnahmegenehmigung sei an die
Auflage gekoppelt, im öffentlichen Straßenraum nur zugelassenen Gabelstapler zu
verwenden.
Frau Kabeck empfiehlt, zur Sicherheit der Fußgänger die Regelung so zu
belassen. Bei einem Außentermin habe sie keinerlei Auffälligkeiten gesehen.
Herr Eschenbach bemerkt, wie wichtig es wäre, einen Autohof einzurichten,
damit die LKW`s andererorts und nicht in den Straßen von Hohenlimburg am
Wochenende parken. Dies wäre für die Anwohner wünschenswert.
Herr Palsherm kann nicht nachvollziehen, dass es keine Auffälligkeiten
geben soll.
Herr Niederköppern fragt nach, ob es einen festen Termin für die Fahrer der
Zulieferer zum Be- und Entladen gebe.
Frau Kabeck stellt klar, dass die Firmenzufahrt zu klein sei. Um den
Firmenbetrieb in der Zwischenzeit zu gewährleisten, habe die Firma eine
Ausnahmegenehmigung mit strikten Auflagen erhalten. Die Baugenehmigung sei
inzwischen erteilt.
Herr Leisten sagt, dass die Parksituation am Wochenende nicht Thema sei.
Es wäre absurd zu glauben, dass eine florierende Firma nur einmal im Monat Ware
bekommen könnte. Er fragt nach, ob sich die Situation nach der Baumaßnahme
geklärt haben wird.
Frau Kabeck berichtet, sie habe, als das Baugesuch der Firma eingereicht
wurde, dazu Stellung genommen und die Auflage gegeben, nach dem Ausbau der
Einfahrt sollen keinerlei LKW mehr auf der Straße stehen. Sie rät ab, das
absolute Halteverbot aufzuweichen.
Herr Arnusch zeigt auf, dass es um den fließenden Verkehr gehe, verweist
auf die vorliegenden Bilder und erläutert die Situation am Wochenende, an dem
die 30km/h von den Autofahrern nicht eingehalten werden. Dadurch würden die
Kinder gefährdet. Deshalb müsste man sich über die Situation Gedanken machen.
Herr Leisten schlägt vor, die Baumaßnahme abzuwarten und anschließend das
weitere Vorgehen zu prüfen.
Herr Arnusch möchte den Antrag erweitern, damit die Polizei die Geschwindigkeit
im fraglichen Bereich überprüfen könne.
Frau Kabeck will die Polizei bitten, den Bereich verstärkt zu überwachen
und das Geschwindigkeitsdisplay aufzustellen.
Herr Buschkühl äußert sich zu der Möglichkeit Anträge in der Bezirksvertretung nach § 24 GO
NRW zu beraten.
Herr Eschenbach schließt sich dem Vorschlag von Herrn Leisten an.
Frau Fischbach formuliert nach erfolgter Diskussion den
Beschlussvorschlag.
Anlagen zur Vorlage
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