06.06.2007 - 4.2 Zukünftige Nutzung des Kirchenbergbad- Gelände ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 06.06.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Kleinsorge teilt mit, dass der Rat der Stadt Hagen das Gelände des
Kirchenbergbads nicht von den Hagener Versorgungsbetrieben zurückkaufen möchte.
Die HVG sei dabei das Bad zurückzubauen. Anschließend werde von der
HagenBad eine Sicherung des Geländes durchgeführt werden, damit Unbefugten kein
Zutritt mehr möglich sei und es gegen Gefahren von außen gesichert sei (z. B. Vandalismus).
Die HagenBad nähme zurzeit Kontakt zu Firmen auf, die sich auf dem Gebiet
der Nachnutzung von Freibädern auskennen, die Angebote über Folgenutzungen unterbreiten
können. Seitens der HagenBad gäbe es keinerlei Vorstellungen wie das Gelände weiterhin
genutzt werden solle.
Man würde sich mit der Bezirksvertretung abstimmen.
Herr Palsherm erinnert daran, dass vor nicht allzu langer Zeit der Geschäftsführer
in der Bezirksvertretung erläutert habe, dass nach den großen Ferien ein
Konzept für das Lennebad vorgestellt werden soll. Der Bezirksvertretung würde
es ausreichen, wenn im Rahmen dieses Konzeptes die HagenBad auch zu diesem
Gelände Aussagen mache.
Herr Arnusch fragt im Rahmen des Antrags nach, ob die HagenBad eine
weitere sportliche Nutzung des Geländes vorsehe oder ob anschließend eine
Wohnbebauung vorstellbar sei.
Herr Kleinsorge informiert, dass das Gelände im Flächennutzungsplan der
Stadt Hagen als Sportgelände ausgewiesen sei. Im rechtlichen Rahmen ist die HVG
für alle Vorschläge offen.
Herr Buschkühl bezieht sich auf die Sicherungsmaßnahmen und fragt nach,
was im Wege der Sicherung mit den Becken konkret geschehe.
Herr Strüwer fragt, ob die HagenBad daran interessiert sei, wieder einen
gastronomischen Betrieb in der ehemaligen Gaststätte „Zum
Kirchenberg“ zu installieren und ob die renovierungsbedingten Voraussetzungen
dafür geschaffen werden.
Weiter will er wissen, ob die HagenBad daran denkt den Eisgarten im
Kirchenbergbad zu installieren.
Zur Frage von Herr Buschkühl bemerkt Herr Kleinsorge, dass sich die
HagenBad möglichst lange offen halten möchte, wie das Gelände zukünftig genutzt
werde.
Er wisse nicht, dass die HagenBad interessiert sei, eine Gastronomie
wieder zu betreiben. Die Anfrage über den Eisgarten werde er weiterleiten und
möchte die Bezirksvertetung bitten, intern zu besprechen, ob die Umsetzung möglich
sei.
Herr Leisten fragt nochmals nach, ob die HagenBad an eine Verpachtung der
Gaststätte interessiert sei, um damit nötige Renovierungsmaßnahmen zu
ergreifen.
Herr Kleinsorge sagt, dass für die Gaststätte das gleiche gelte, wie für
den Abbruch des Bads.
Die HagenBad werde nicht vorschnell in Verträge einsteigen.
Herr Buschkühl weist auf die Gefahrenstelle der Becken hin und stellt die
gefüllten oder leeren Becken als eine lebensbedrohliche Situation dar.
Herr Kleinsorge informiert, dass die HagenBad das Gelände so absichern
werde, dass man juristisch jederzeit seiner Sicherungspflicht nachkomme.
Herr Eschenbach wendet ein, dass es die Hohenlimburger Bürgerinnen und
Bürger interessiere, ob und in wieweit das Gelände weiter für den Sport genutzt
werden könne.
Er betont, wie wichtig es sei, die Bezirksvertretung in die weitere
Planung mit ein zubeziehen.
Herr Kleinsorge wiederholt, dass gemeinsam die weitere Nutzung des
Geländes geprüft werden solle.
Herr Arnusch erklärt, dass es im Interesse aller Hohenlimburger
Bürgerinnen und Bürger liege, dass Gelände weiterhin sportlich zu nutzen. Eine
Wohnbebauung ist an dieser Stelle nicht gewollt. Er betont, dass sich in diesem
Raum von Hagen kein besserer Platz für
eine entsprechende sportliche Nutzung anbiete, da Stellplätze und entsprechende
Flächen für eine breite sportliche Nutzung vorhanden seien.
Herr Niederköppern betont, dass auch die Einfriedung zu wünschen übrig lasse.
Weiterhin solle die HagenBad nicht auf die Idee kommen, das Gelände in ein
Beachvolleyballfeld umzuwandeln.
Herr Eschenbach bemerkt zu den Ausführungen von Herrn Strüwer, dass er
und alle Mitglieder der Bezirksvertretung, Politik für die Hohenlimburger
Bürgerinnen und Bürger machen. Dabei möchte
die Bezirksvertretung Hohenlimburg weder die Aufgaben eines Ausschusses
noch die des Rates beschneiden.
Herr Hulvershorn sieht keine weiteren Wortmeldungen und fragt, ob die
Fraktion in dieser Sitzung einen Antrag einbringen möchte.
Herr Arnusch verneint dies.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
230 kB
|
