06.06.2007 - 4.2 Zukünftige Nutzung des Kirchenbergbad- Gelände ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Kleinsorge teilt mit, dass der Rat der Stadt Hagen das Gelände des Kirchenbergbads nicht von den Hagener Versorgungsbetrieben zurückkaufen möchte.

Die HVG sei dabei das Bad zurückzubauen. Anschließend werde von der HagenBad eine Sicherung des Geländes durchgeführt werden, damit Unbefugten kein Zutritt mehr möglich sei und es gegen Gefahren von außen gesichert sei (z. B. Vandalismus).

Die HagenBad nähme zurzeit Kontakt zu Firmen auf, die sich auf dem Gebiet der Nachnutzung von Freibädern auskennen, die Angebote über Folgenutzungen unterbreiten können. Seitens der HagenBad gäbe es keinerlei Vorstellungen wie das Gelände weiterhin genutzt werden solle.

Man würde sich mit der Bezirksvertretung abstimmen.

Herr Palsherm erinnert daran, dass vor nicht allzu langer Zeit der Geschäftsführer in der Bezirksvertretung erläutert habe, dass nach den großen Ferien ein Konzept für das Lennebad vorgestellt werden soll. Der Bezirksvertretung würde es ausreichen, wenn im Rahmen dieses Konzeptes die HagenBad auch zu diesem Gelände Aussagen mache.

Herr Arnusch fragt im Rahmen des Antrags nach, ob die HagenBad eine weitere sportliche Nutzung des Geländes vorsehe oder ob anschließend eine Wohnbebauung vorstellbar sei.

Herr Kleinsorge informiert, dass das Gelände im Flächennutzungsplan der Stadt Hagen als Sportgelände ausgewiesen sei. Im rechtlichen Rahmen ist die HVG für alle Vorschläge offen.

Herr Buschkühl bezieht sich auf die Sicherungsmaßnahmen und fragt nach, was im Wege der Sicherung mit den Becken konkret geschehe.

Herr Strüwer fragt, ob die HagenBad daran interessiert sei, wieder einen gastronomischen Betrieb in der ehemaligen Gaststätte „Zum Kirchenberg“ zu installieren und ob die renovierungsbedingten Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Weiter will er wissen, ob die HagenBad daran denkt den Eisgarten im Kirchenbergbad zu  installieren.

Zur Frage von Herr Buschkühl bemerkt Herr Kleinsorge, dass sich die HagenBad möglichst lange offen halten möchte, wie das Gelände zukünftig genutzt werde.

Er wisse nicht, dass die HagenBad interessiert sei, eine Gastronomie wieder zu betreiben. Die Anfrage über den Eisgarten werde er weiterleiten und möchte die Bezirksvertetung bitten, intern zu besprechen, ob die Umsetzung möglich sei.

Herr Leisten fragt nochmals nach, ob die HagenBad an eine Verpachtung der Gaststätte interessiert sei, um damit nötige Renovierungsmaßnahmen zu ergreifen.

Herr Kleinsorge sagt, dass für die Gaststätte das gleiche gelte, wie für den Abbruch des Bads.

Die HagenBad werde nicht vorschnell in Verträge einsteigen.

Herr Buschkühl weist auf die Gefahrenstelle der Becken hin und stellt die gefüllten oder leeren Becken als eine lebensbedrohliche Situation dar.

Herr Kleinsorge informiert, dass die HagenBad das Gelände so absichern werde, dass man juristisch jederzeit seiner Sicherungspflicht nachkomme.

Herr Eschenbach wendet ein, dass es die Hohenlimburger Bürgerinnen und Bürger interessiere, ob und in wieweit das Gelände weiter für den Sport genutzt werden könne.

Er betont, wie wichtig es sei, die Bezirksvertretung in die weitere Planung mit ein zubeziehen.

Herr Kleinsorge wiederholt, dass gemeinsam die weitere Nutzung des Geländes geprüft werden solle.

Herr Arnusch erklärt, dass es im Interesse aller Hohenlimburger Bürgerinnen und Bürger liege, dass Gelände weiterhin sportlich zu nutzen. Eine Wohnbebauung ist an dieser Stelle nicht gewollt. Er betont, dass sich in diesem  Raum von Hagen kein besserer Platz für eine entsprechende sportliche Nutzung anbiete, da Stellplätze und entsprechende Flächen für eine breite sportliche Nutzung vorhanden seien.

Herr Niederköppern betont, dass auch die Einfriedung zu wünschen übrig lasse. Weiterhin solle die HagenBad nicht auf die Idee kommen, das Gelände in ein Beachvolleyballfeld umzuwandeln.

Herr Eschenbach bemerkt zu den Ausführungen von Herrn Strüwer, dass er und alle Mitglieder der Bezirksvertretung, Politik für die Hohenlimburger Bürgerinnen und Bürger machen. Dabei möchte  die Bezirksvertretung Hohenlimburg weder die Aufgaben eines Ausschusses noch die des Rates beschneiden.

Herr Hulvershorn sieht keine weiteren Wortmeldungen und fragt, ob die Fraktion in dieser Sitzung einen Antrag einbringen möchte.

Herr Arnusch verneint dies.

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Anlagen zur Vorlage