06.06.2007 - 3.2 Einführung des erweiterten Ganztagsbetriebs an ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

 

Herr Hulvershorn zitiert aus der als Anlage unter 3.2 vorliegenden Mitteilung.

Frau Fischbach  fragt nach, wie diese Ablehnung begründet sei. Denn in der Mitteilung stehen 5 Gründe und sie möchte wissen, welcher Grund für die Hauptschule Hohenlimburg zutreffe.

Herr Dr. Schmidt führt aus, dass ihm auch keine weiteren Informationen vorliegen und interpretiert, dass sich die Bezirksregierung Anrnsberg  offensichtlich in allgemeine Formulierungen rette.

Er schildert, dass nach seinem Kenntnisstand die Hauptschule Hohenlimburg alle Kriterien erfülle. Die Anträge waren aus Sicht  der Verwaltung hinreichend begründet.

Herr Dr. Schmidt sagt zu, weitere Anträge zu stellen und meint, dass es nach seiner Ansicht nicht an den Qualitätsmerkmalen der Schule liege.

Herr Leisten zitiert aus der Mitteilung und bezieht sich auf die schulfachlichen Gründe, wie die Qualität und Stimmigkeit des pädagogischen Konzepts, die zur Entscheidung über die Ablehnung geführt habe.

Er bemerkt, dass es nur zwei Möglichkeiten gäbe, entweder es stimme oder es stimme nicht.

Für die Hagener Schulen wäre es schädlich, wenn sie es an Qualität oder an der Stimmigkeit ihres pädagogischen Konzepts missen lassen würden. Diese Entscheidung sei für ihn ein vernichtendes Urteil.  

Herr Dr. Schmidt greift die Ausführungen auf und will die Bezirksregierung fragen, wie es zu dieser Entscheidung gekommen sei. Er bemerkt, dass es sich wahrscheinlich um ein finanzielles Verteilungsproblem handele.

Er werde zunächst Herrn Kortmann fragen, ob er etwas Näheres weiß und werde ihn auffordern, an die Bezirksregierung  zu schreiben, um die schulfachlichen Gründe näher zu definieren.

Herr Arnusch teilt mit, dass die SPD- Fraktion dies genauso kritisch wie die anderen Fraktionen sähe und bemerkt, dass sie sich auch weiterhin für die Einrichtung einer Ganztagshauptschule aussprechen würden.

Herrn Eschenbach würde es interessieren, ob Hagen überhaupt noch mal eine Chance habe, eine Ganztagshauptschule zu bekommen. Nach diesem Urteil müsste es Jahre dauern, bis man berücksichtigt werden würde.

Herr Strüwer schildert, dass er in einer Ratssitzung verstanden habe, es sei schwierig für Hagen eine dritte Ganztagshauptschule realisieren zu können. Hagen sei anstatt mit einer gleich mit zwei Ganztagshauptschulen berücksichtigt worden. Für die weitere Beurteilung wäre dies eine wichtige Information.

Herr Strüwer kann sich nicht vorstellen, dass die Stadt Hagen bei zwei erfolgreichen Bewerbungen, bei der dritten nicht vergleichsweise argumentiere. 

Er kann sich vorstellen, dass es am regionalen Proporz gefehlt habe und Hohenlimburg aus diesem Grunde nicht zum Zuge gekommen sei. Die Landerregierung habe begründet, dass es extreme Bemühungen auch mit finanziellen Zuwendungen in den nächsten Jahren geben werde, um die Zahl der Ganztagshauptschulen erheblich auszuweiten. Der Hagener Rat habe sich einstimmig für die Hauptschule in Hohenlimburg ausgesprochen, daher meint Herr Strüwer, dass Hohenlimburg bei der nächsten Vergabe zum Zuge komme.

Herr Buschkühl bedauert, dass die Entscheidung so getroffen worden sei. Er verweist auf Seite zwei der Mitteilung, auf der der entscheidende Satz stehe, gegenüber höher bewerteten Anträgen konnte sich dieser Antrag nicht durchsetzen. Er stellt sich als höher bewertet vor, dass die regionale Verteilung  der neuen oder der bereits bestehenden Ganztagshauptschulangebote im Bezirk durchaus ein Kriterium sei. Er ist der Meinung, dass die Bezirksvertretung Hohenlimburg damit rechnen könne, dass hier auch eine Ganztaghauptschule genehmigt werden würde, wenn die Grundversorgung gewährleistet sei.

Herr Dr. Schmidt wiederholt, die Bezirksregierung müsse aus finanziellen Gesichtspunkten die Ablehnungsgründe nennen.

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen