31.01.2007 - 5.7 "Willkommen"-Schilder in Hohenlimburg
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.7
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 31.01.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kabeck erklärt, es handele sich hier nicht um eine Beschilderung
nach der StVO. Wenn eine Kosteneinschätzung gewünscht werde, könne vielleicht
eher Herr Haneke etwas dazu sagen.
Herr Haneke berichtet, man habe in der BV Nord einen ähnlichen Wunsch
gehabt. Er wolle hier ein paar Kostenbeispiele nennen, um den Aufwand der
Angelegenheit einschätzen zu können. Ein Fundament für ein Schild könne
zwischen 200,00 und 500,00 € kosten, was unter anderem vom Untergrund
abhängig sei. Die Tendenz liege näher bei 500,00 €. Das Material koste
zwischen 150,00 und 2.500,00 €. In Boele hänge ein Schild mit einer
Sehenswürdigkeit und „Willkommen“ darauf. Ein solches Schild koste
lediglich 150,00 € an Material. Das Städtepartnerschaftsschild hingegen
liege bei etwa 2.200,00 €. Der nächste zu beachtende Aspekt sei, ein
passendes Grundstück zu finden, auf welchem ein Schild aufgestellt werden
könne. In Boele kämen entweder ein Grundstück der Bahn AG in Betracht –
wobei man wisse, wie schwierig Verhandlungen mit der Bahn AG seien – oder
ein Grundstück des Landesbetriebes Straßen NRW, der sich vor einer solchen
Schilderaufstellung verwahre. Vor einer Aufstellung von Schildern müsse also
zunächst nach einem Grundstück gesucht werden – wenn es kein städtisches
Grundstück gebe-, dessen Eigentümer ein Aufstellen erlaube. Als Stadtverwaltung
habe man das Interesse, in allen Stadtbezirken ein einheitliches Bild zu
präsentieren. Daher habe er sich mit dem Büro des Oberbürgermeisters in
Verbindung gesetzt. Die Bezirksvertretung möge genau formuliere, welche
Schilder wo aufgestellt werden sollten. Anschließend werde er sich darum
kümmern, dass Hagen Touristik und Stadtmarketing ein gemeinsames Konzept
entwickelten.
Herr Niederköppern meint, angesichts der kleinen und kaum wahrnehmbaren,
an Laternen festgeklammerten Schilder in Haspe und Boele spreche er sich für
größere Schilder mit Fundament aus. Ansonsten mache dies für ihn keinen Sinn.
Herr Eschenbach hält die Idee für nicht schlecht. Man solle dies
allerdings nicht so kompliziert machen, sich an Haspe und Boele anlehnen.
Herr Leisten erklärt, man habe sich vorgestellt, die Schilder an drei
größeren Einfahrtsstraßen aufzustellen, an der Hohenlimburger Straße,
Iserlohner Straße und Verbandstraße. Falls Fundamente kostengünstig nicht
machbar seien, könne man auch bestehende Masten nutzen. Das Budget beinhalte ja
auch einen Posten für Stadtwerbung, der für eine solche Beschilderung in
Anspruch genommen werden könne. Man könne sich bei einem solchen Schild
inklusive Fundament eventuell ein einem Rahmen in Höhe von 1.000,00 bis
1.100,00 € bewegen.
Es ergeht folgender
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Kosten für Anschaffung und Errichtung von „Willkommen“ –Schildern mit Hohenlimburger Motiven an den drei großen Zufahrtsstrassen zu ermitteln und der Bezirksvertretung zu berichten. Die Rückseite soll den Schriftzug „Auf Wiedersehen in Hohenlimburg“ tragen.
