31.01.2007 - 5.9 Geschwindigkeitsreduzierung in der Obernahmer
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.9
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 31.01.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kabeck berichtet, dieses Thema sei schon mehrfach in der BV
Hohenlimburg diskutiert worden. Am 06.12.06 sei in dieser Angelegenheit eine
Anfrage gestellt worden, die sie krankheitsbedingt nicht habe schriftlich
beantworten können, was sie dann heute miterledigen wolle. Die Unfalllage sei unauffällig,
es habe am 18.11.2006 einen kleinen Unfall mit einem ausparkenden Fahrzeug
gegeben. 2005 habe es einen Unfall mit einem Kind gegeben, das aus einer
Seitenstraße kommend, mit einem Fahrzeug zusammengestoßen sei. In der Anfrage
würden auch die parkenden Autos angesprochen, die jedoch aus Sicht der
Verwaltung als verkehrsberuhigend angesehen würden. Fahrzeuge auf den
markierten Gehwegen könnten mit etwas mehr Überwachung besser in den Griff
bekommen werden. Die Kollegen seien bereits gebeten worden, in diesem Bereich
das Display aufzustellen. Derzeit dürften dort 50 km/h gefahren werden, die
Fahrbahn sei ca. 4m breit, Fußgänger könnten dort relativ sicher gehen, wenn
der Fußweg nicht beparkt werde. Grundsätzlich bestünden keine Bedenken, den
Bereich auf 30km/h zu regulieren, es müssten sieben zusätzliche Schilder
installiert werden. Sie bitte jedoch darum, keine Tempo30-Zone in Betracht zu
ziehen, sonst müsse man weitere politische Gremien beteiligen, da Tempo30-Zonen
gesamtstädtisch zu beurteilen seien.
Herr Palsherm hält diese Lösung angesichts der Besorgnis vieler Eltern
aufgrund der dort vorherrschenden Raserei für sinnvoll.
Herr Buschkühl fragt nach, ob die von Frau Kabeck genannten Unfälle
geschwindigkeitsbedingt gewesen seien. Außerdem wolle er gern wissen, ob man
die Raserei nicht eher durch verstärkte Kontrolle verhindern könne, als durch
eine Absenkung auf 30 km/h. Zumindest sollte eine Kontrolle parallel zu einer
Beschilderung durchgeführt werden.
Frau Kabeck erwidert, die zwei Unfälle seien nicht
geschwindigkeitsbedingt gewesen. Da die Anwohner aber immer wieder ihrem
Sicherheitsbedürfnis Ausdruck gegeben hätten, könne man eine solche Lösung
anbieten. Natürlich solle man auch Überwachungen durchführen.
Herr Eschenbach spricht sich für eine Entscheidung aus.
Frau Kabeck wünscht sich einen ausdrücklichen Beschlussvorschlag, um
tätig werden zu können.
Es ergeht folgender
