25.04.2007 - 7.4 Neubau Polizeiwache (Bericht entsprechend des B...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.4
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Mi., 25.04.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Nachdem Frau Steinhauer und Herr Rybicki sich
grundsätzlich zur Planung der neuen Polizeiwache in Haspe äußern stellt Herr Omenzetter
seinen Vorentwurf aufgrund des Raumprogramms vor. Demnach habe man versucht,
die Zufahrt möglichst weit weg von der Kreuzung Kölner Straße/Haenelstraße
anzulegen. Der östliche und südliche Bereich des Geländes sei durch Anpflanzungen
von Bäumen und Büschen begrenzt. Hinsichtlich der Fassade gebe es drei
Varianten, nämlich Metallpaneel/Putz-Fassade, Putz-Fassade und eine blau-weiße Platten-Fassade,
die mit ihren Blautönen die Farben der Polizei NRW wiedergebe.
Hinsichtlich der äußeren Gestaltung der Fassade
bittet Herr Omenzetter um das Votum der Bezirksvertretung Haspe. Er geht von
einer gesamten Bauzeit von rd. 19 Monaten aus, so dass die neue Polizeiwache
Ende 2008 fertig sein müsste.
Zur vorgestellten Planung weist Herr Geismann auf
die Lärmproblematik hin die seitens des Bauordnungsamtes gesehen wird, da die
Einfahrt zur Polizeiwache unmittelbar an der Wohnbebauung vorbei führt. Man
müsse den 24 Stunden Betrieb einer Polizeiwache berücksichtigen.
Bei der nun folgenden Diskussion, an der sich die
Damen Steinhauer und Bremser sowie die Herren Romberg, Thieser, Flebus, Thomys,
Rybicki, Gockeln, Geismann, Hoffmann, Bernd Müller und Dr. Geiersbach beteiligen,
wird besonders deutlich, dass die Mitglieder der Bezirksvertretung Haspe
enttäuscht sind, nur über die Gestaltung der Fassade entscheiden zu können.
Vielmehr habe man drei echte Varianten im Hinblick auf den gesamten Baukörper
erwartet. Nachdem Herr Dr. Geiersbach verdeutlicht, dass nicht erneut über den
Standort der Polizeiwache diskutiert werden muss erklärt Herr Thomys, dass kein
Änderungsverfahren für den Bebauungsplan erforderlich sei sondern eine
Befreiung im Sinne der Allgemeinheit möglich ist. Genehmigungsbehörde sei wahrscheinlich
das Land und man habe keine weiteren Einflussmöglichkeiten.
Nachdem Frau Steinhauer nochmals verdeutlicht,
dass sich die Polizei an dieser Stelle keinen besonderen Luxus leisten könne
und das Raumprogramm entsprechend berücksichtigt wurde, erklärt Herr Bernd
Müller, dass sich die derzeitigen Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen für die
kombinierte Fassade in Metallpaneel und Putz mit lang gezogener Fensterfront
ausgesprochen habe, während die blau/weiße Fassade gar nicht gefiele.
Auf Rückfrage sagt Herr Rybicki zu, die
Präsentation den Mitgliedern der Bezirksvertretung Haspe über die
Geschäftsstelle zur Verfügung zu stellen.
Herr Dr. Geiersbach schließt die Diskussion mit
der Zusage ab, die Bezirksvertretung Haspe werde am 16.05.2007 über die
Fassadengestaltung entscheiden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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2,2 MB
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