07.02.2007 - 6.1 Neubau Polizeiwachehier: Bericht
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Mi., 07.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Müller zeigt die Chronologie auf. Demnach
hat sich die Architektenkammer gemeldet und gegen den beabsichtigten
Studentenwettbewerb für den Neubau der Polizeiwache Bedenken erhoben. Nach
Ansicht der Architektenkammer solle ein Wettbewerb durch niedergelassene
Architekten durchgeführt werden. Im weiteren Verlauf teilt Herr Müller mit,
dass kein Wettbewerb erfolgen müsse, wenn der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
(BLB) selbst zwei bis drei Vorschläge vorlegen würde.
Herr Weber teilt mit, dass die Bezirksvertretung
Haspe zu keinem Zeitpunkt beschlossen hat, einen Wettbewerb durchführen zu
lassen sondern lediglich die Polizei gebeten habe, in der anstehenden
Diskussion zum Neubau der Polizeiwache Planungsalternativen vorzustellen. In
der Mitteilung der Verwaltung vom 08.12.2006 hat diese angeregt, ein eingeschränktes
städtebaulich-architektonisches Workshopverfahren durchzuführen. Dies
entspricht keinem Wettbewerb.
Herr Weber schlägt daher vor, den Beschluss wie
folgt zu konkretisieren:
Die Bezirksvertretung Haspe nimmt den Bericht der
Polizei zur Kenntnis.
Die Bezirksvertretung Haspe fordert die Polizei
auf, möglichst zeitnah mehrere Varianten für den Neubau der Polizeiwache Haspe
vorzustellen.
Die Bezirksvertretung Haspe hält ein
städtebaulich-architektonisches Workshopverfahren, wie in der Stellungnahme der
Verwaltung vom 08.12.2006 dargestellt, für nicht notwendig.
Die Bezirksvertretung Haspe erwartet in ihrer
Sitzung am 07.03.2007 die Vorstellung der Planungen.
Herrn Grothe ist diese Gesamtentwicklung unbekannt.
Um zu einem schnellen Ergebnis zu kommen, kann auch er sich vorstellen, dass
vom BLB Vorschläge erarbeitet werden.
Herr Thieser empfiehlt dem von Herrn Weber vorgeschlagenen
Beschluss zu folgen.
Herr Dietrich bestätigt dies.
Herr Müller teilt zum Verständnis mit, dass die Polizei
weder Bauherr noch Bauträger ist. Bei dem ausgewählten Grundstück Haenelstraße/Kölnerstraße
ist die Polizei zwingend auf den BLB angewiesen, da es sich um eine öffentliche
Grünfläche handelt.
Abschließend möchte Herr Thieser folgendes
wissen:
Kann die Verwaltung zweifelsfrei erklären, dass
eine Bebauung Haenelstraße /Kölnerstraße zuschussunschädlich erfolgen kann?
Frau Grebe teilt mit, dass die Stadt Hagen für
dieses Grundstück als öffentliche Grünfläche einen Zuschuss bekommen habe. Wenn
hieraus jetzt eine Teilfläche zur Nutzung für die Polizei veräußert wird, werde
dies aufgerechnet. Demnach ist eine Bebauung in dem genannten Bereich zuschussunschädlich.
Die Stadt Hagen muss nichts zurückzahlen.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Haspe nimmt den Bericht der
Polizei zur Kenntnis.
Die Bezirksvertretung Haspe fordert die Polizei
auf, möglichst zeitnah mehrere Varianten für den Neubau der Polizeiwache Haspe
vorzustellen.
Die Bezirksvertretung Haspe hält ein
städtebaulich-architektonisches Workshopverfahren, wie in der Stellungnahme der
Verwaltung vom 08.12.2006 dargestellt, für nicht notwendig.
Die Bezirksvertretung Haspe erwartet in ihrer
Sitzung am 07.03.2007 die Vorstellung der Planungen.
