18.04.2007 - 6.8 Neubau eines Tierheimes an der Hasselstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.8
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 18.04.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Holger Klinkmann
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Grzeschista empfiehlt der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl folgenden Änderungen
im Beschlussvorschlag vorzunehmen:
Zum Punkt 3 gebe es bereits Vereinbarungen den städtischen Eigenanteil
auf 1,2 Mio. Euro brutto anzuheben. Dem könne die Bezirksvertretung
Eilpe/Dahl vorgreifen und als Anregung im Beschluss mit aufnehmen.
Weiterhin könne der Punkt 5 wie folgt beschränkt werden:
Der Bau des Tierheims ist in das Investitionsprogramm aufzunehmen.
Die weitergehenden Ausführungen seien zwar notwendig, wirken aber im
Beschlussvorschlag eher kontraproduktiv als positiv.
Als letzte Anregung teilt Herr Grzeschista mit, dass man auf die
Herrichtung neuer Stellplätze innerhalb der Tierplatzanlage verzichten könne.
So sei es kostengünstiger, die der Stadt gehörenden öffentlichen Flächen
unterhalb der B 54 mit einer entsprechenden Verpflichtung für Stellplätze
auszustatten.
Herr Schulz (REP) stimmt aufgrund der zu hohen Kosten gegen die gesamte
Maßnahme.
Herr Dr. Preuß beanstandet die maßstabsgetreue Zeichnung im Bereich
entlang der Volme. Hier seien ca. 10 m eingezeichnet, die Ausarbeitung dazu
legen jedoch einen Grünstreifen von etwa 50 m fest. So bittet Herr Dr. Preuß im
Beschlussvorschlag mit aufzunehmen, die Vorlage entsprechend überarbeiten zu
lassen, um eine Gewährleistung in dieser Angelegenheit sicherzustellen.
Herr Klinkmann vom Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte teilt
zur letzten Anregung von Herrn Grzeschista mit, dass es vermutlich nicht
möglich sei, diese Flächen als Stellplätze auszuweisen, dies aber noch im
Detail geprüft werde. Ansonsten werde man ohnehin versuchen, aufgrund des
knappen Budgets, bezüglich der Außenanlage Einsparungen vorzunehmen.
Auf die Frage von Herrn Springiewicz, ob mit dem Bau auch dann begonnen
werde, wenn der Spendenanteil nicht sichergestellt wird, teilt Herr Klinkmann
mit, dass die nicht der Fall sein werde. Es wird erst dann mit dem Bau
begonnen, wenn das Geld zur Verfügung steht.
Frau Priester-Büdenbender nimmt die Aussage zum Anlass und schlägt vor,
bereits mit den vorhandenen Mitteln den Bau zu beginnen, um den Standort zu sichern.
Herr Klinkmann erwidert darauf, dass es grundsätzlich die Möglichkeit
gebe, den Bau in Teilabschnitte vorzunehmen, dies aber erst geprüft werden
müsse. Darüber hinaus würde eine solche Lösung mit Mehrausgaben verbunden sein,
aufgrund von dann zwei bestehenden Standorten.
Herr Dr. Bleicher teilt seine Bedenken mit denen von Herrn Klinkmann
bezüglich dessen, das Vorhaben in Teilabschnitte zu gliedern. Insbesondere aus
finanziellen Gründen sei es besser abzuwarten, bis der Spendenanteil zusammengetragen
sei. Auch wenn der Anteil sehr hoch sei, so ist Herr Dr. Bleicher
zuversichtlich diese Summe zusammen zu bekommen, zumal der Tierschutzverein
dabei Unterstützung erhalte.
Herr Grzeschista macht in diesem Zusammenhang sehr deutlich, dass die
Stadt aus verschiedenen Gründen gezwungen sei, eine Änderung der derzeitigen
Situation herbeizuführen. Der bisherige Standort Natorpstraße könne allein aus
Kostengründen so nicht mehr weitergeführt werden. Eine Investition sei
unumgänglich.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem Rat folgenden Beschluss zu
fassen:
- Der
Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
- Der
Rat beschließt den Neubau eines Tierheimes an der Hasselstraße auf der
Grundlage der beiliegenden Planung und Kostenschätzung.
3.
Der städt.
Eigenanteil an den Baukosten wird auf 1,2
Mio.€ brutto festgeschrieben.
- Der
Differenzbetrag ist aus Spenden zu finanzieren. Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechende Gespräche mit
dem Tierschutzverein zu führen.
- Der Bau des Tierheims ist in das
Investitionsprogramm aufzunehmen.
- Die
Verwaltung wird beauftragt, bis zur Ratssitzung am 11.10.2007 einen
Sachstandsbericht vorzulegen.
- Eine 40-Meter-Begrenzung zur Volme ist
einzuhalten.
Anlagen zur Vorlage
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