30.01.2007 - 4.1 der SPD-Fraktion: Gastronomie im Freilichtmuseu...

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Wortprotokoll

Herr Dr. Beckmann, Leiter des Freilichtmuseums, bedankt sich zunächst für die Vertagung des Tagesordnungspunktes im November und berichtet im folgendem über die geplanten Absichten zur Gastronomie im Museum.

 

Um den Besuchern des Freilichtmuseums einen so angenehmen Aufenthalt wie möglich zu gestalten gehöre eben auch dazu, dass zur Bildung ebenfalls die Möglichkeit der Verzehrung einer vernünftigen Mahlzeit gegeben sein sollte.

Derzeit befinden sich die gastronomischen Angebote jedoch im oberen Bereich.

Aufgrund einer Besucherbefragung vor etwa 3 Jahren, habe sich dies als großen Kritikpunkt herausgestellt.

Ein daraufhin in Auftrag gegebenes Gastronomiekonzept umfasse folgende Grundstruktur:

Besucher sollen nach ihrer Ankunft im unteren Bereich die Möglichkeit erhalten, eine Erfrischung zu sich zu nehmen, sodass der derzeitige Kioskbetrieb etwas umgewandelt werden soll.

Aus der Analyse der Besucherströme sei bekannt, dass sich die Mehrheit der Besucher zur Mittagszeit im mittleren Bereich aufhalten. So soll insbesondere die Hauptgastronomie vom oberen in den mittleren Museumsbereich – in der Nähe des Schmiedemuseums – untergebracht werden.

Weiterhin bestehe die Absicht, den Biergarten im oberen Bereich, der bisher mit einem Angebot an biertypischen Speisen lebt, beizubehalten und darüber hinaus dort ein Café zu errichten.

 

Dieses Konzept werde auch grundsätzlich von dem Träger des Museums, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, mitgetragen. An der im letzten Jahr stattfindenden

Kulturausschusssitzung wurde dieses Thema entsprechend vorgestellt.

 

Aufgrund der damit verbundenen nicht unerheblichen Kosten und bezüglich einiger logistischer Fragestellungen, wurde eine anonyme Mehrfachbeauftragung an Architekturbüros, darunter auch ein Architekturbüro aus Hagen, beauftragt, um in diesem Bereich eine optimale bauliche Lösung zu erhalten. Was den Zeitrahmen betreffe, so hoffe man innerhalb von zweieinhalb bis drei Jahren auf eine Fertigstellung dieser neuen Museumsgastronomie.

Dies werde auch positive Auswirkungen für die Pächter der bisherigen Gastronomie haben. So bestehe dann die Möglichkeit eines gastronomischen Angebotes auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums. Dieses Angebot werde sich voraussichtlich aber nur auf vorherige Anmeldungen für zum Beispiel Gruppen beschränken, da Herr Dr. Beckmann der Auffassung ist, ohne für die derzeitigen Pächter sprechen zu können, dass dieser Betrieb außerhalb der Museumsöffnungszeiten eher unrentabel sei.

 

Nachfragen von Herrn Wölm und Frau Ellner bezüglich der inhaltlichen Veränderung zum Haus Letmathe erklärt Herr Dr. Beckmann, dass er sich vorstellen könne, ohne mit dem Träger bisher darüber gesprochen zu haben, dort ein Zentrum für Museumspädagogik entstehen zu lassen.

 

 

 

 

Herr Neuhaus hält die beabsichtigte Belebung der Gastronomie für sehr positiv. Daneben bittet Herr Neuhaus im Zuge der Umstrukturierung, um eine Beschilderung Richtung Kalthausen für Wanderer anzubringen, damit ihnen der Weg bis vor dem geschlossenen Tor, außerhalb der Öffnungszeiten, erspart bleibe.

 

Herr Dr. Beckmann bedankt sich für diese Anregung und informiert alle Anwesenden, dass das Museum eventuell in „LWL-Freilichtmuseum Hagen“ umbenannt werden soll.

Zwar stehe die politische Entscheidung dazu noch aus – sollte dies jedoch so beschlossen werden, so werde im Zusammenhang mit der Schilderüberarbeitung der gewünschte Hinweis berücksichtigt.

 

Herr Wölm bedankt sich bei Herrn Dr. Beckmann für den ausführlichen Vortrag.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Ohne Beschlussfassung

 

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