18.09.2007 - 1 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

a)      Frau T. möchte wissen, ob es nicht bekannt sei, dass an der Johanniskirche bereits eine Gedenktafel für Karl Halle aufgestellt sei und warum das Presbyterium der Gemeinde nicht darüber informiert wurde, dass an ähnlicher Stelle ein Karl-Halle-Denkmal errichtet werden soll.

          Frau Grebe erwidert, dass die Initiative zu diesem Denkmal vom Hagenring und der Karl-Halle-Gesellschaft initiiert wurde und zunächst die Politik informiert und befragt werde, ob solch eine Denkmal überhaupt gewünscht sei. Der Pastor der Stadtkirchengemeinde sei jedoch schon in Kenntnis gesetzt.

 

b)      Frau Dr. H. stellt Fragen zur Ausweitung einer Tempo-30-Zone auf der Buscheystraße, die als Anlage 1 Gegenstand der Niederschrift sind.

          Herr Schumacher sieht eine Ausweitung einer Tempo-30-Beschränkung in diesem Bereich als problematisch an, da es sich um eine klassifizierte Straße handele und in diesem Bereich keine erhöhte Unfallstatistik zu erkennen sei. Er bietet an, sich mit den Unterlagen bzw. Erkenntnissen von Frau Dr. H. auseinander zu setzen und bittet sie, ihm diese zur Verfügung zu stellen.

 

c)      Es folgt eine ausführliche Einwohnerfragestunde mit Schülern und Lehrern des Ricarda-Huch-Gymnasiums und Anwohnern der Badstraße mit Fragen zum geplanten Hotelbau im Volmepark.

 

          Hinweis der Schriftführerin:

          Aus Gründen der umfangreichen und zum Teil wiederholten Fragen erfolgt eine zusammenfassende Protokollierung, ohne die einzelnen Fragesteller näher zu benennen.

 

          Zunächst wird gefragt, warum städtische Grünflächen bebaut werden sollen und wie vereinbar diese Planungen mit der Lage des Schulgebäudes des Ricarda-Huch-Gymnasiums sind.

          Herr Grothe sagt, dass die Flächen des Volmeparks sich im geplanten Umbau befinden und nun ein Investor angefragt habe, einen Teil des Parkes mit einem Hotel zu bebauen. Ob dies gewollt sei, werde nun in politischen Gremien abgefragt. Die Planungen stehen erst am Anfang und es sei keinesfalls sicher, dass diese realisiert werden. In den entsprechenden baurechtlichen Regelungen seien Gebäudeabstände, Lichtverhältnisse in Klassenräumen und nötige Schulhofgrößen geregelt. Alles Weitere (wie Baulärmbelästigung) müsse dann besprochen werden, wenn es wirklich zur Realisierung käme. Er könne sich jedoch sehr gut andere Standorte für ein Hotel in der Innenstadt vorstellen, für die sich leider bisher keine Investoren interessieren.

 

          Weiter wird gefragt, was mit dem geplanten Bolzplatz passieren solle. Hierzu erwidert Herr Grothe, dass dieser beim Bau des Hotels zwischen Hotel und Schule entstehen werde. Dies sei dem Investor bereits vermittelt worden. Wenn es nicht zum Bau komme, werde der Bolzplatz auf der ursprünglich geplanten Fläche entstehen.

 

          Zu der Frage, wie die Zufahrt zum Hotel geregelt werde. sagt Herr Grothe, dass die bereits vorhandenen Straßen ausreichen und es keine neue Straße zum Hotel geben werde, also würden sich auch nur geringe zusätzliche Verkehrsbelastungen ergeben.

 

          Zu der Frage, ob ein solches Hotel überhaupt benötigt werde, sagt Herr Grothe, dass eine „Nichtauslastung“ letztendlich Sache des Investor sei. Es könne aber auch ein Angebot zur Nachfrage führen.

          Die Frage, wie die politischen Parteien in der Bezirksvertretung Hagen-Mitte dazu stehen, wird in dem Tagesordnungspunkt „Errichtung eines Hotels im Volmepark“ behandelt.

 

          Herr Grothe bietet im Namen des Oberbürgermeisters an, dass sich das Ricarda-Huch-Gymnasium mit einer entsprechenden Anzahl von Personen, in dieser Sache auch um einen persönlichen Gesprächstermin bemühen könne.

 

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