22.11.2007 - 6.10 Situationsbericht der Max-Reger-Musikschule der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.10
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 22.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 44 Max-Reger-Musikschule
- Bearbeitung:
- Carola Freudenberger
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Weber hatte sich von der Verwaltungsvorlage erhofft, dass darin auch der Arbeitsauftrag des Haupt- und Finanzausschusses teilweise abgearbeitet worden wäre und stellt fest, dass dies nicht der Fall ist. Es soll hier zu einer Verlagerung der Schwerpunkte, hin zur Arbeit im Bereich der Sonderpädagogik und des Ausbaus von "Jedem Kind ein Musikinstrument", kommen. Andere Aufgaben sollten privaten Anbietern überlassen werden.
Im Jahr 1988 wurde der Ratsbeschluss gefasst, die Jugendmusikschule in eine Musikschule umzuwandeln, erläutert Herr Röspel. In Anbetracht der Haushaltssituation wird man in Kürze dazu kommen müssen, darüber nachzudenken, sich wieder auf die Jugendmusikschule zurückzubesinnen.
Herr Gerbersmann weist darauf hin, dass er für den Haupt- und Finanzausschuss ein Zwischenbericht zugesagt hatte. Sobald man absehen kann, wie sich "Jedem Kind ein Musikinstrument" zahlenmäßig weiter entwickeln wird, soll ein Bericht dazu abgegeben werden. Dieser wird um eine betriebswirtschaftliche Betrachtung ergänzt werden, was es bedeutet, wenn ohne betriebsbedingte Kündigungen der Bereich der Erwachsenenbildung gestrichen wird. Diesen Bericht stellt er nun für das Frühjahr 2008 in Aussicht.
Herr Schröder verweist auf die Anlagen zur Vorlage und darauf, dass nicht nur die Hagener Musikschule mit Problemen zu kämpfen hat, sondern dass es anderen Musikschulen genauso ergeht. In Musikschulkreisen wird es als Problem erachtet, dass jedermann seine eigene Musikschule eröffnen kann. Bezogen auf "Jedem Kind ein Musikinstrument" teilt er mit, dass derzeit an der Sponsorenakquise gearbeitet wird, da man rd. 300.000 € für Musikinstrumente benötigt und Lehrer fortbilden muss. Er hält es nicht für günstig, zum jetzigen Zeitpunkt den Bereich des Erwachsenenunterrichts aufzugeben.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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393,2 kB
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