25.10.2007 - 6.11 Sachstandsbericht Kyrill
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.11
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 25.10.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0882/2007 Sachstandsbericht Kyrill
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 24 Forstamt
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Kingreen möchte wissen, welche Folgen der Sturm "Kyrill" nach sich
zieht, d. h. wie mit den Waldflächen verfahren wird, nachdem diese von den
umgefallenen Bäumen befreit worden sind. Darüber hinaus möchte sie wissen, wie
in andernorts mit den Folgen umgegangen wird sowie wann und wie an welchen
Stellen wieder aufgeforstet wird. Frau Kingreen hat erfahren, dass im
Märkischen Kreis Gespräche zwischen den Waldbauern und der Politik geführt
wurden und hält es für sinnvoll, sich über die Abläufe dort zu informieren.
Erste Priorität hatten die Aufräumarbeiten im
Wald, erklärt Herr Dr. Bleicher. In den ersten Tagen nach dem Sturm ist
das ganze Ausmaß des Schadens zu Tage getreten. Er ist der Ansicht, dass die
Verwaltung stolz darauf sein kann, bis voraussichtlich zum Jahresende im Wald
aufgeräumt zu haben, zumal es sich um rd. 100.000 Festmeter Holz aus dem
städtischen Wald handelt. Dies entspricht der Menge, die von Stora Enso im
Nassholzlager eingelagert worden ist. Herr Dr. Bleicher befürchtet, dass
zwischen Herbst 2007 und Frühjahr 2008 noch den einen oder anderen Sturm geben
wird, der Nachwürfe nach sich zieht, die zu weiteren Verlusten führen und ebenfalls
aufzuräumen sein werden. Wenn der Wald freigeräumt ist, wird man sich im
Forstamt mit der Wiederaufforstung befassen und - sofern dies erforderlich ist
- auf Basis dieser Überlegungen in die politische Diskussion gehen. Zu den
Abläufen im Märkischen Kreis kann sich Herr Dr. Bleicher nicht äußern. Die
Priorität auf das Freiräumen des Waldes zu legen, hatte nicht zuletzt auch den
Grund, Borkenkäferbefall zu vermeiden und das im Wald liegende Holz einer
Nutzung zuzuführen.
Frau Neuhaus stellt die Frage, ob Förderanträge an das Land gestellt worden sind und
mit welcher Hilfe die Stadt Hagen rechnen kann.
Herr Dr. Bleicher erklärt, dass Förderanträge, z. B. für die
Wiederherstellung der Waldwege, die durch den Einsatz schwerer Maschinen
beschädigt worden sind, gestellt wurden. Für die im städtischen Eigentum
befindlichen Waldwege wurden 100.000 € bereitgestellt. Ergeben sich
weitere Fördermöglichkeiten, so werden diese genutzt.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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4 MB
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