25.10.2007 - 6.11 Sachstandsbericht Kyrill

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Kingreen möchte wissen, welche Folgen der Sturm "Kyrill" nach sich zieht, d. h. wie mit den Waldflächen verfahren wird, nachdem diese von den umgefallenen Bäumen befreit worden sind. Darüber hinaus möchte sie wissen, wie in andernorts mit den Folgen umgegangen wird sowie wann und wie an welchen Stellen wieder aufgeforstet wird. Frau Kingreen hat erfahren, dass im Märkischen Kreis Gespräche zwischen den Waldbauern und der Politik geführt wurden und hält es für sinnvoll, sich über die Abläufe dort zu informieren.

 

Erste Priorität hatten die Aufräumarbeiten im Wald, erklärt Herr Dr. Bleicher. In den ersten Tagen nach dem Sturm ist das ganze Ausmaß des Schadens zu Tage getreten. Er ist der Ansicht, dass die Verwaltung stolz darauf sein kann, bis voraussichtlich zum Jahresende im Wald aufgeräumt zu haben, zumal es sich um rd. 100.000 Festmeter Holz aus dem städtischen Wald handelt. Dies entspricht der Menge, die von Stora Enso im Nassholzlager eingelagert worden ist. Herr Dr. Bleicher befürchtet, dass zwischen Herbst 2007 und Frühjahr 2008 noch den einen oder anderen Sturm geben wird, der Nachwürfe nach sich zieht, die zu weiteren Verlusten führen und ebenfalls aufzuräumen sein werden. Wenn der Wald freigeräumt ist, wird man sich im Forstamt mit der Wiederaufforstung befassen und - sofern dies erforderlich ist - auf Basis dieser Überlegungen in die politische Diskussion gehen. Zu den Abläufen im Märkischen Kreis kann sich Herr Dr. Bleicher nicht äußern. Die Priorität auf das Freiräumen des Waldes zu legen, hatte nicht zuletzt auch den Grund, Borkenkäferbefall zu vermeiden und das im Wald liegende Holz einer Nutzung zuzuführen.

 

Frau Neuhaus stellt die Frage, ob Förderanträge an das Land gestellt worden sind und mit welcher Hilfe die Stadt Hagen rechnen kann.

Herr Dr. Bleicher erklärt, dass Förderanträge, z. B. für die Wiederherstellung der Waldwege, die durch den Einsatz schwerer Maschinen beschädigt worden sind, gestellt wurden. Für die im städtischen Eigentum befindlichen Waldwege wurden 100.000 € bereitgestellt. Ergeben sich weitere Fördermöglichkeiten, so werden diese genutzt.

 

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Beschluss:

 

Der Rat der Stadt Hagen nimmt den Sachstandsbericht „Kyrill und seine Folgen“ zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

 15

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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Anlagen zur Vorlage