16.08.2007 - 6.11 Reintegration von Obdachlosen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.11
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 16.08.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Strüwer bittet um die Beantwortung von zwei Fragen. Die Aufforderung an die
Wohnungsgenossenschaften, sich hier zu beteiligen, erfolgte mit gutem Grund. Da
die Wohnungsgenossenschaften auch ein Interesse daran haben, Obdachlose wieder
in normale Mietverhältnisse überführt zu bekommen. Leider war die Einbeziehung
nicht von Erfolg gekrönt, so dass Herr Strüwer wissen möchte, ob auch mit der
HGW Gespräche geführt wurden, ob man sich dort eine Einbringung vorstellen
kann.
Eine weitere Frage ergibt sich für ihn aus dem
von der Verwaltung vorgelegten Text, worin es darum geht , dass die AWO darum
bemüht ist, ein neues Projekt - ebenfalls finanziert über Landesmittel - sich
zu eigen zu machen. Hier geht es darum, Wohnungslosigkeit zu vermeiden und
dauerhaft das Wohnen zu sichern, wobei es bei diesem Projekt nicht nur zu einer
personellen und finanziellen Ausweitung bei der AWO kommen wird, sondern auch
Teilbereiche der bisherigen Arbeit für die Reintegration mit abzudecken. Herr
Strüwer möchte wissen, ob vor diesem Hintergrund bis zur Ratsentscheidung die
Möglichkeit besteht, noch zu klären, inwieweit mit diesem Landesprojekt Kompensationsmöglichkeiten
entstehen. Herr Strüwer bittet darum, die Beschlussfassung auch erst im Rat am
30.08.2007 vorzunehmen.
Frau Machatschek erklärt, dass im Februar 2007 ein Ratsbeschluss
gefasst wurde und man im Sozialausschuss vor diesem Hintergrund davon
ausgegangen sei, dass nun zunächst Planungssicherheit für die AWO besteht. Der
Grund dafür, dass diese Verwaltungsvorlage nun zur Beratung ansteht, liegt
darin begründet, dass Herr Oberbürgermeister Demnitz vor einiger Zeit die Order
herausgegeben habe, dass Informationen, wie die hier vorliegenden, nicht mehr
unter Mitteilungen gegeben werden. Frau Machatschek weist darauf hin, dass es
keine inhaltlichen Veränderungen gegeben habe. Sie geht davon aus, dass die AWO
das Landesprojekt durchführen wird und die von Herrn Strüwer diesbezüglich
gewünschten Informationen nachgeliefert werden können. Es wurden mit allen
Wohnungsbaugesellschaften Gespräche geführt, teilt Frau Machatschek mit und
bittet darum, nicht in eine neue Diskussion einzutreten, sondern bereits heute
zu einer Beschlussfassung zu kommen.
Herr Dr. Fischer weist darauf hin, dass die Beratungsfolge die
abschließende Entscheidung im Rat am 30.08.2007 vorsieht und Herr Strüwer um
Verschiebung der Entscheidung gebeten hat.
Herr Dr. Schmidt stimmt Frau Machatschek zu, dass ein formaler
Beschluss bereits gefasst wurde, der auszuführen ist. Da dieser Beschluss
jedoch mit einer Gegenfinanzierung verbunden war, die die Stadt Hagen
möglicherweise entlastet hätte und die Gegenfinanzierung nicht eingetreten ist,
hat er Wert darauf gelegt, dass der Haupt- und Finanzausschuss und der Rat entsprechend informiert werden.
Herr Dr. Schmidt geht davon aus, dass niemand die einmal getroffene
Entscheidung zurückholen wird.
Frau Machatschek erklärt sich unter diesen Voraussetzungen mit
der Verschiebung der Beschlussfassung auf den Rat einverstanden.
