08.03.2007 - 5.1 Gemeinsamer Vorschlag der CDU- und SPD-Fraktion...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 08.03.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Gesine Specht
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Thielmann bittet die Antragsteller, den Kostenrahmen, in dem man sich bewegen
wird, wenn man an der REGIONALE 2013 teilnimmt, zu benennen. Darüber hinaus
möchte er wissen, ob die bisherigen Bewerber die Beteiligung der Stadt Hagen
begrüßen würden.
Die Beteiligung als solches wird von Herrn
Riechel positiv bewertet. Er hätte es gut gefunden, wenn vor der Beratung
in der Sitzung eine Vorabinformation seitens der antragstellenden Fraktionen
stattgefunden hätte, da dann eine Zustimmung leichter zu erteilen wäre. Herr
Riechel möchte wissen, welche finanziellen Mittel eingeworben werden können und
welcher Nettoaufwand mit dieser Aufgabe entsteht. Darüber hinaus bittet er um
Auskunft, welche Erfahrungen und Erfahrungsberichte aus den Kommunen vorliegen,
die sich bisher bereits an vergangenen "REGIONALEN" beteiligt haben.
Herr Weber erläutert, dass die Sache auch für die CDU- und SPD-Fraktion unerwartet
entstanden ist. Man hat erst vor Kurzem festgestellt, dass die Kreise in der
Sache bereits weiter sind, als es die Stadt Hagen ist. Beide Fraktionen sind
der Ansicht, dass man sich die Chance einer Teilnahme und einer evtl. Förderung
nicht entgehen lassen und sich ggf. auch einmal aufdrängen sollte, zumal die
Stadt Hagen das Tor zur märkischen Region darstellt. Die Kontaktaufnahme sollte
nun durch die Verwaltung erfolgen. Es sollte dargestellt werden, dass man
gemeinsam als Region mit einer Zusammenarbeit mehr erreichen kann. Hier hält er
dann auch eine Begleitung auf politischer Ebene für sinnvoll. Herr Weber weist
darauf hin, dass man augenblicklich jedoch nicht in der Lage ist mitzuteilen,
in welcher Größenordnung man sich wirtschaftlich einbringen muss. Dies wird
sicherlich von den Projekten, die man anmeldet, abhängen. Er hält es für erforderlich,
zum jetzigen Zeitpunkt ein klares Signal des Haupt- und Finanzausschusses
abzugeben.
Herr Thielmann erklärt im Namen der FDP-Fraktion, dass keine Bereitschaft besteht, die
Vorlage ohne Wissen um die Kosten mit zu tragen. Darüber hinaus ist er nicht
sicher, ob man hier das richtige Signal mit der Beteiligung an der
"REGIONALE 2013" abgibt, weil man sich hiermit auf das Sauerland hin
ausrichtet und ggf. im nächsten oder übernächsten Jahr die Entscheidung zu
treffen sein wird, ob die Stadt Hagen sich dem Ruhrgebiet zugehörig fühlt.
Herr Oberbürgermeister Demnitz weist darauf hin, dass die Mitgliedschaft im RVR
einer Beteiligung über dessen Grenzen hinaus keine Hemmnisse auferlegt.
Kontakte in die märkische Region sind sogar ausdrücklich erwünscht und er hält
diese nicht für den falschen Ansatz.
Herr Riechel bittet darum, bis zur Ratssitzung noch die Kosten zu eruieren und somit
die Beschlussfassung bis dahin zu verschieben. Ohne entsprechende Informationen
hat die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen auch ein Problem mit der Entscheidung.
Herr Grothe erläutert, dass durch die Teilnahme an der "REGIONALE 2013"
eine zusätzliche Förderung seitens des Landes - dies jedoch nicht in
finanzieller Hinsicht, da die Teilnahme nicht mit der Bereitstellung von
zusätzlichen Fördermitteln verbunden ist - in Anspruch genommen werden soll.
Projekte, die in der Stadt anstehen, können einen zusätzlichen Schub durch das
Land erfahren. Stehen diese derzeit in einer Prioritätenliste weiter hinten, so
würde der Titel "REGIONALE" dazu führen, dass sich ihre Platzierung
verbessern würde. Der Aufwand, der durch eine Beteiligung entsteht, kann
derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Es muss Arbeit in die Geschäftsführung
investiert werden, da man auch mit den anderen Kommunen bzw. den Kreisen in
eine Arbeitsgemeinschaft eintreten muss. Darüber hinaus kann der personelle
Aufwand, der durch eine Beteiligung entsteht, derzeit noch nicht beziffert
werden. Eine solche Beurteilung kann erst erfolgen, wenn sich die tatsächliche
Teilnahme der Stadt Hagen abzeichnet.
Herr Oberbürgermeister Demnitz sagt zu, dass - bevor kostenträchtige Maßnahmen
ausgelöst werden - im Haupt- und Finanzausschuss eine Beschlussfassung darüber
herbeigeführt wird.
Frau Neuhaus plädiert dafür, sich der südwestfälischen Initiative anzuschließen. Hier
handelt es sich um einen Wachstumsraum, an dem man partizipieren sollte.
Beschluss:
Die Stadt Hagen ist bereit, sich gemeinsam
mit den Kreisen Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, Hochsauerland und Märkischer
Kreis um die Durchführung der REGIONALE 2013 in Südwestfalen zu bewerben.
Der Oberbürgermeister wird beauftragt, mit
den Kreisen die für eine Bewerbung notwendigen Schritte einzuleiten.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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67,9 kB
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