01.02.2007 - 6.11 Programm zur Sanierung der städtischen Gebäudeh...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.11
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 01.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Holger Klinkmann
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Weber schlägt vor, die Verwaltungsvorlage in der heutigen Sitzung als
eingebracht zu betrachten. Wenn alle Gremien die Vorlage beraten haben, sollte
der Haupt- und Finanzausschuss vor der Ratssitzung am 22.02.2007 sich mit der
Angelegenheit erneut befassen.
Herr Marscheider stellt die Frage nach der Richtigkeit der bei
der Realschule Hohenlimburg, Im Kley 32, auf Seite 3/8 in der tabellarischen
Aufstellung bezeichneten 1,7 Mio. € für Fenstersanierung im
Altbaubereich.
Frau Grebe erläutert, dass die Fenster den wesentlichen Teil der Sanierung
ausmachen werden. Es gibt darüber hinaus weitere Sanierungsbedarfe in der
Schule, die mit abgearbeitet werden. Da sich in jedem Gremium bisher kleine
Fehler in der Liste feststellen lassen, wird diese noch einmal überarbeitet.
Die eingepflegte Liste wird dann mit der nächsten Vorlage, die sich mit einem
Sanierungsvolumen von rd. 40 Mio. € befassen wird, vor der Sommerpause
präsentiert.
Den Vorschlag von Herrn Weber hält Herr
Strüwer für den richtigen Weg. Er bittet die Verwaltung, unter fachlichen
Gesichtspunkten und unter denen der Dringlichkeit die verschiedenen Beschlüsse
bis zum 22.02.2007 zusammen zu führen. Ohne eine solche Zusammenführung ist es
für die Politik schwierig, die Übersicht bei den über 500 Objekten zu bewahren.
Darüber hinaus bittet er darum, dass - sofern die Gesamtrealisierung einzelner
Objekte, aus welchem Grund auch immer, nicht möglich ist - die Mittel nutzt, um
Objekte, die erst ab März 2008 angegangen werden sollen, vorzuziehen.
Herr Dr. Schmidt weist auf die bisher vorliegenden Beschlüsse
kurz hin, macht jedoch vor dem Hintergrund, dass noch eine Bündelung der
Beschlüsse erfolgen wird, keine weitergehenden Ausführungen dazu.
Frau Grebe erläutert, welches Verfahren bei der Zusammenstellung der nun vorliegenden
Objektliste gewählt wurde. Auch sie verweist auf die bereits formulierten
Beschlüsse vorberatender Gremien. Derzeit wird an der Liste für die Maßnahmen
ab 2008 gearbeitet.
Herr Asbeck weist darauf hin, dass das Verwaltungshochhaus erneut mit rd. 3,5 Mio.
€ veranschlagt ist. Herr Asbeck weist darauf hin, dass er in der Kommission
gesessen habe, die sich mit den seinerzeit zwingend erforderlichen Maßnahmen im
Verwaltungshochhaus befasst habe. Es ist seiner Ansicht nach zwingend
erforderlich plausibel zu machen, warum hier in 2007 / 2008 dieser Betrag
benötigt wird. Er befürchtet, dass die Positionen, die damals verworfen wurden,
hier nun wieder enthalten sind. Er verweist insbesondere auf die Aufzüge und
macht weiteren Beratungsbedarf geltend.
Frau Herms weist darauf hin, dass die Politik die Beratung der Vorlage nicht
aufhalten will. Sie sichert zu, dass die Politik bemüht sein wird, den
Terminplan (Beschlussfassung im Rat am 22.02.2007) einzuhalten. Gleichwohl
besteht der Wunsch, einzelne Maßnahmen noch einmal näher zu betrachten.
Auf der Liste sind 50 % der Maßnahmen solche, die
die Bezirksvertretungen betreffen und aus Sicht von Herrn Weber bereits
abgearbeitet werden könnten. Über die anderen 50 % wird im Rat zu entscheiden
sein.
Frau Grebe erläutert, dass die Spalte 2 des Wirtschaftsplans der GWH nicht beschlossen
worden ist und somit die Gelder für die weitere Bearbeitung noch nicht frei
gegeben sind. Sie weist darauf hin, dass in 2002 oder 2003 eine Vorlage zum
Verwaltungshochhaus beraten worden ist. Hier hat man sich auf wenige Positionen
beschränkt, zu denen der Brandschutz, die Toilettensanierung und die Aufzüge
gehören. Es wurde seinerzeit beschlossen, dass für die Aufzugsanierung rd.
500.000 € bereitgestellt werden sollten. Die Ausführung der Sanierung
wurde jedoch immer wieder aufgrund der knappen Haushaltsmittel verschoben.
Heute würde die Sanierung der Aufzüge rd. 630.000 € kosten. In diesem
Jahr soll nun die Umsetzung erfolgen. Problem bei den Aufzügen ist, dass es für
diese keine Ersatzteile mehr gibt und die Wartungsfirma vor diesem Hintergrund
geäußert hat, den Wartungsvertrag kündigen zu wollen.
Die von Frau Grebe gemachten Ausführungen hält Herr
Asbeck für überzeugend, bemängelt jedoch, dass eine Erklärung erst jetzt
und ausschließlich mündlich gegeben wird.
Herr Oberbürgermeister Demnitz fasst zusammen, dass die Verwaltungsvorlage mit
dem heutigen Tag als eingebracht anzusehen ist und nu8n die Beratung in den
weiteren vorberatenden Gremien erfolgt. Er bittet die Mitglieder des Haupt- und
Finanzausschusses, sich für eine Sondersitzung des Ausschusses vor der Ratssitzung
am 22.02.2007 die Zeit ab ca. 13.30 Uhr / 14 Uhr vorzumerken, damit hier die
einzelnen Beschlüsse gebündelt werden können. Die genaue Uhrzeit bittet er der
Einladung zu entnehmen.
Der Haupt- und Finanzausschuss hat keine
Bedenken, so zu verfahren.
Beschluss:
Der
Haupt- und Finanzausschuss betrachtet die Verwaltungsvorlage als eingebracht.
Die
Verwaltung wird beauftragt, die Beschlüsse aller Gremien zu bündeln und in
einer Synopse darzustellen.
Der
Haupt- und Finanzausschuss wird am 22.02.2007 vor der Ratssitzung
zusammentreten, um anhand der dann vorliegenden Synopse aller Beschlüsse einen
Empfehlungsbeschluss für den Rat der Stadt Hagen abzugeben.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
109,3 kB
|
