01.02.2007 - 6.10 Abschlussbericht Servicezentrum Wirtschaft
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.10
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 01.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/SZW Servicezentrum Wirtschaft
- Bearbeitung:
- Maria-Fernanda Fortes-Höfinghoff
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Für die FDP-Fraktion teilt Herr Thielmann
mit, dass der Bericht des Servicezentrum Wirtschaft zur Kenntnis genommen und
die Zustimmung zur Umwandlung in eine Dauereinrichtung erteilt wird. Wegen der
Personalaufstockung bestehen grundsätzliche Bedenken; gegen einen erneuten Bericht
des Servicezentrums in 18 Monaten hat er keine Bedenken. Herrn Thielmann ist es
allerdings im Haupt- und Finanzausschuss nicht möglich, zu Punkt 2 des
Beschlussvorschlages abzustimmen, in dem es um organisatorische Veränderungen
geht. Er weist darauf hin, dass in der vergangenen Woche im Rahmen des Zukunftsmeetings
mit dem Stadtmarketingverein gesprochen wurde. Es soll gewartet werden, was die
Wirtschaft zu den hier unter Punkt 2 aufgezählten Veränderungen äußert. Er bittet
daher, die Beschlussfassung hierüber auf den Rat zu vertagen. Sollten dann noch
keine Ergebnisse vorliegen, hält er es für ratsam, die Beschlussfassung zu
Punkt 2 noch um einen Monat zu verschieben.
Herr Dr. Ramrath schließt sich den Ausführungen von Herrn
Thielmann an. Zu den Punkten 2 und 3 besteht für die CDU-Fraktion noch
Beratungsbedarf. Hier ist die strategische Ausrichtung zwischen den beiden, in
diesem Gesamtfeld tätigen Institutionen noch genauer darzulegen, weil diese
nicht klar genug erkennbar ist. Die Schnittstellenabgrenzung zur
Wirtschaftsförderung Hagen ist Herrn Dr. Ramrath noch nicht scharf genug. Er
sieht die Notwendigkeit, auch in der Wirtschaftsförderung Hagen selbst Beratung
vorzuhalten, um sich dort den Sachverstand der privaten Gesellschafter zu Nutze
machen zu können und auch um in den Dialog mit der Wirtschaft und den
Betroffenen einsteigen zu können. Herr Dr. Ramrath erläutert, dass oftmals an
die Politik herangetragen wird, dass die Wirtschaftsförderung Hagen Defizite in
der Reputation habe. Es wird seiner Ansicht nach für die Zukunft darauf zu
achten sein, dass hier nicht zwei Institutionen bestehen, die mit
Reibungsverlusten zu kämpfen haben werden. Es sollte eine geeignete
Aufarbeitung und dann auch eine Diskussion in der Wirtschaftsförderung Hagen
stattfinden.
Frau Machatschek stimmt Herrn Dr. Ramrath zu, dass an der
Schnittstellenproblematik noch zu arbeiten ist. Darüber hinaus vermisst sie in
dem Bericht konkretes Zahlenmaterial. Hier sind ihr die Prozentzahlen nicht
aussagekräftig genug. Sie bittet darum, dies für den nächsten Bericht
vorzusehen.
Herr Weber schließt sich der Bitte von Herrn Thielmann um Ausgrenzung des Punktes 2
an und hält es wegen des Zusammenhanges mit Punkt 3 für geboten, diesen
ebenfalls auszuklammern und auf den Rat zu vertagen. Herr Weber bedankt sich
darüber hinaus bei der vom Servicezentrum Wirtschaft bisher geleisteten Arbeit.
Die Fraktion Bürger für Hagen wird der Vertagung
der Punkte 2 und 3 ebenfalls zustimmen, teilt Herr Marscheider mit. Er
schließt sich dem von Herrn Weber ausgesprochenen Dank an.
Herr Oberbürgermeister Demnitz fasst zusammen, dass über die Punkte 1 und 4
heute durch den Haupt- und Finanzausschuss abgestimmt und am 22.02.2007 vom den
Rat beschlossen werden kann. Um ausreichend Gelegenheit zu bieten, die
angesprochene Schnittstellenproblematik und den Rücklauf aus der Wirtschaft in
angemessenem Umfang mit berücksichtigen zu können, schlägt er vor, die Punkte 2
und 3 direkt auf die Ratssitzung am 22.03.2007 zu vertagen.
Bedenken, so zu verfahren, bestehen nicht.
Beschluss:
Der Rat nimmt die Vorlage der Verwaltung zur Projektphase des Servicezentrums Wirtschaft zur Kenntnis und beschließt:
1. Das Servicezentrum Wirtschaft wird unter Aufhebung des Projektstatus zur Dauereinrichtung im Dezernat des Oberbürgermeisters.
Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen
Dafür: 18
Dagegen: 0
Enthaltungen: 0
2. Die im Bericht vorgeschlagenen organisatorischen Veränderungen:
- die Übertragung der Beratungsstelle für gewerbliche Bauten auf das SZW
- die Schnittstellenabgrenzung zur WFG
werden realisiert.
3. Für diese zusätzlichen Aufgabenstellungen wird das SZW mit einer weiteren Stelle ausgestattet, bei gleichzeitiger Realisierung eines Stellenfortfalls im Rahmen der Konsolidierung von 0,5 Stellen.
Abstimmungsergebnis:
Die Entscheidung wird auf die Ratssitzung am 22.03.2007 vertagt.
Dafür: 18
Dagegen: 0
Enthaltungen: 0
4. Das Servicezentrum wird über die weiteren Erfahrungen, insbesondere im Hinblick auf die vorzunehmenden organisatorischen Veränderungen, in 18 Monaten erneut berichten.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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236,2 kB
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