13.12.2007 - 4.6 Vorschlag der FDP-Fraktionhier: Umzug des Sport...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.6
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 13.12.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Oberbürgermeister Demnitz bezieht sich auf den Beschlussvorschlag der
FDP-Fraktion der als Anlage 11
Gegenstand der Niederschrift ist und teilt mit, dass hinsichtlich der darin
aufgeführten Beschlussvorschläge, sowohl die Organisationsstruktur als auch die
Unterbringung des Sportamtes in seiner Organisationsgewalt fallen würden. Eine
Beschlussfassung im Sinne des Antragstellers würde voraussichtlich zu einer Beanstandung
führen. Auf Wunsch bestehe die Möglichkeit, dass die Verwaltung die konzeptionellen
Überlegungen erläutern könnte.
Frau Neuhaus erinnert an den eingereichten Antrag der CDU-Fraktion zur Einrichtung
eines Servicezentrums Sport. Der Sport –und Freizeitausschuss habe sich
für die Einrichtung eines Unterausschusses ausgesprochen, der sich mit der
Machbarkeit eines Servicezentrum Sport auseinandersetzen sollte. Bis heute sei
zu dieser Thematik keine Einladung ergangen.
Nach Auffassung von Herrn Dr. Schmidt
sollte sich nicht regelmäßig in den Unterausschüssen zu dieser Thematik
getroffen werden, sondern dort lediglich berichtet werden. Die Verwaltung
koordiniere derzeit die Aufgaben von Vereins- und Breitensport und stehe im
Dialog mit den zuständigen Steuerungsämtern. In Bezug auf den Umzug habe das
Sportamt diese Maßnahme mitgetragen. Darüber hinaus werde es ein Raumangebot an
den Stadtsportbund, nach Besichtigung der Räume, geben.
Herr Oberste-Berghaus regt an, das Sportamt und den Stadtsportbund
üblicherweise in räumlicher Nähe unterzubringen.
Auf die Verständnisfrage von Herrn Ciupka,
warum das Sportamt und der Stadtsportbund zusammenhängend untergebracht sein
müssten und wie sich der Kostenausgleich gestalte, antwortet Herr Dr.
Schmidt, dass eine gemeinsame Unterbringung aufgrund des Sachzusammenhanges
vorteilhaft, allerdings nicht vorgeschrieben sei. Die Verwaltung werde dem
Stadtsportbund in Hohenlimburg mehr Räume als vorher zur Verfügung stellen.
Darüber hinaus bestehe auch die Möglichkeit, sich eigene Geschäftsräume citynah
zu suchen. Ein Kostenausgleich für die Nutzung der Räume seitens des Stadtsportbundes,
wurde von der Verwaltung bisher nicht in Anspruch genommen.
Herr Marscheider und Herr Röspel bemängeln die bisherige
Vorgehensweise der Verwaltung in dieser Angelegenheit. Herr Röspel
beantragt unverzüglich die Einberufung des Unterausschusses Sportentwicklung,
um dort mit den Beteiligten, dem Sportamt und den Stadtsportbund, über die
weitere Umsetzung des Umzuges zu beraten.
Herr Jochen Weber vermutet, dass die Verwaltung es bisher versäumt
habe, mit dem Stadtsportbund in dieser Angelegenheit Kontakt aufzunehmen und
bekräftigt, dass die Politik daran interessiert sei, den Stadtsportbund ordnungsgemäß
und zentral unterzubringen. Inwieweit eine gemeinsame Unterbringung
erforderlich sei, müsse abschließend geprüft werden. Hinsichtlich der
Neukonzeption des Sportamtes sollte der Rat informiert werden.
Herr Dr. Schmidt begründet die Nichtvorlage eines offiziellen
Angebotes an den Stadtsportbund damit, dass die Entscheidung des Raumangebotes
erst in den letzten Tagen getroffen wurde. Zusätzlich wollte Herr Dr.
Schmidt zunächst einmal persönlich die Räume in Augenschein nehmen, bevor
sie dem Stadtsportbund angeboten werden sollten. Darüber hinaus wurde kurz
darauf mit dem Amtsleiter des Sportamtes ein gemeinsamer Termin vereinbart, um
dem Stadtsportbund die Räume anzubieten.
Herr Thielmann empfiehlt Herrn Oberbürgermeister Demnitz die Belange des Sportamtes
und des Stadtsportbundes zusammenzuführen und eine möglichst citynahe gemeinsame
Unterbringung zu ermöglichen. Herr Dr. Schmidt werde gebeten, den Rat in
seiner nächsten Sitzung über den Ausgang der Gespräche zu informieren.
Herr Dr. Schmidt sichert auf Nachfrage von Herrn
Oberbürgermeister Demnitz zu, dass der Unterausschuss zum Sport- und
Freizeitausschuss in absehbarer Zeit tagen werde.
Beschluss:
- Bevor Umzugspläne für das Sportamt verwirklicht werden, überprüft die Verwaltung, ob die Aufgaben des Sportamtes auf andere Ämter bzw. Eigenbetriebe übertragen werden können.
- Sollte bei der Überprüfung die Unverzichtbarkeit des Sportamtes bescheinigt werden, werden das Sportamt und der Stadtsportbund im Rathaus I bzw. Rathaus II untergebracht.
Anlagen zur Vorlage
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