30.08.2007 - 5.4 Gemeinsamer Vorschlag der SPD und CDU Fraktionh...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.4
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 30.08.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Ludwig führt aus, dass in Hagen, bezogen auf die Strukturierungsmöglichkeiten
des ÖPNV, viel bewegt wurde. Die Einsparmöglichkeiten sind nach Auffassung
seiner Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen ausgereizt. Weitere Einsparungen führen
zur einer weiteren Ausdünnung des Liniennetzes. Dadurch werde möglicherweise
die Zunahme des Individualverkehrs gefördert der mit zur Feinstaubproblematik
beitrage. Der ÖPNV müsse auch weiterhin attraktiv bleiben, um den Umstieg vom
eigenen Auto auf öffentliche Verkehrmittel anziehend zu gestalten. Aus diesem Grund
lehne seine Fraktion diesen Prüfauftrag ab.
Herr Jochen Weber geht in
seiner Stellungnahme auf die Planungen des zuvor vorgestellten neuen Sport- und
Freizeitbades ein. Die damit zusammenhängenden Szenarien wurden an die HVG in
Auftrag gegeben, damit der Rat eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen
konnte. In dieser Angelegenheit strebe die
Herr Thielmann erklärt für
die FDP-Fraktion, dass diese dem Beschlussvorschlag der Antragsteller zustimmen
werde. Kritisch betrachte die FDP-Fraktion allerdings eine mögliche Ausdünnung
des Liniennetzes. Die HVG sollte zunächst eine Optimierung des Liniennetzes ohne
Netzausdünnung favorisieren.
Herr Asbeck hebt hervor,
dass die Aufstellung der in Rede stehenden Szenarien primär erforderlich sei,
damit der Rat eine Vorstellung entwickle, ob und welche Einsparmöglichkeiten
bezüglich des Zuschusses an den ÖPNV vorhanden seien. Eine Reduzierung des
Leistungsangebotes im Sinne der Ausführungen von Herrn Ludwig erscheine
möglicherweise gar nicht nötig. Gegebenenfalls könnten durch eine Änderung der
Konzeption Einspareffekte erzielt werden.
Herr Sondermeyer teilt für
seine Fraktion Die Linke.PDS mit, dass diese dem Prüfauftrag von SPD und
CDU zustimmen werde.
Beschluss:
1. In Ergänzung des Haushaltssicherungskonzeptes 2007 wird die Verwaltung beauftragt, in enger Abstimmung mit der HVG/Straßenbahn zusätzlich zu den im HSK festgeschriebenen 2 Millionen Euro, Szenarien für weitere Zuschusskürzung in Höhe von 2, 4 und 6 Millionen Euro ausarbeiten zu lassen.
2. Die Verwaltung wird aufgefordert, bis zum März 2008 diese Szenarien dem Rat zur Entscheidung vorzulegen.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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53,4 kB
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