10.05.2007 - 5.13 Lebendiges Hagen – demographische Entwicklung d...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Röspel ist der Meinung, dass die von der Verwaltung eingebrachte Verwaltungsvorlage das Ergebnis einer langen Beratung unter der Einbeziehung verschiedener Institutionen darstelle und dem demographischen Wandel entgegenwirken werde. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Entwicklung von Mehrgenerationenhäuser sowie die Einbindung von Kindern mit Mirgrationshintergrund in den Kindertageseinrichtungen. Mit der Verwaltung sei dieses Projekt nicht abgeschlossen, sondern erfordere regelmäßig neue Ideen und Konzepte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hagen, um dem demographischen Wandel auf Dauer entgegenzutreten.

 

Frau Kingreen vertritt die Meinung, dass die in den Workshops ausgearbeiteten und in der Verwaltungsvorlage aufgeführten Schwerpunkte zukunftsorientiert seien. Dabei geht Frau Kingreen insbesondere auf die Gründe ein, die die Hagener Bürger dazu bewegen, in Hagen zu bleiben. Der Bereich Kultur ist ebenfalls noch in einem Workshop abzuarbeiten. Bis Ende August sollte ein Konzept zur Bürgerbeteiligung vorgestellt werden.

 

Herr Thielmann bemängelt zunächst die mangelhafte politische Beteilung in den durchgeführten Workshops. Die darin ausgearbeiteten und jetzt vorgestellten Maßnahmen seien eher Zufallergebnisse, deren Ziele bei der nun angedachten Vorgehensweise einfach unter den Tisch fallen werden. Aus diesem Grunde bittet Herr Thielmann die Verwaltung, die einzelnen Ziele zu benennen, unter denen die einzelnen Maßnahmen fallen. Darüber hinaus bittet Herr Thielmann um Auskunft, wie hoch sich die personellen und sachlichen Kosten darstellen, wenn diese Maßnahmen realisiert würden.

 

Herr Riechel fasst zusammen, dass in den Workshops erste Strukturen erarbeitet worden wären. Die Bürgerinnen und Bürger dürften aber nicht außen vor bleiben und müssten in geeigneter Weise an diesen Prozess beteiligt werden. Unter Einbeziehzung der neuen Medien, wie z.B. das Internet, könnten die Bürgerinnen und Bürger dauerhaft in diesen Prozess mit einbezogen werden. Gleiches gelte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, damit das vorhandene Potenzial besser abgerufen werden könne.

 

Frau Machatschek ruft in Erinnerung, dass sich die Workshops anhand der Ziele und den Aufgabenfeldern zunächst auf die Erstellung einer Prioritätenliste konzentriert haben. Der gesamte Prozess stehe erst am Anfang, so dass sich, gerade durch die Beteiligung der Bürger, Veränderungen ergeben werden.

 

Herr Thielmann bezieht sich in einem Beispiel auf die Zielgruppe der über 60jährigen, welche seiner Auffassung nach die Hauptzielgruppe der nächsten Jahre sein wird. Die Maßnahmen aus diesem Zielfeld wurden bei der Erstellung der Prioritätenliste nicht berücksichtigt.

 

Frau Kingreen widerspricht der Auffassung von Herrn Thielmann dahingehend, dass sich die heute über 60jährigen durchaus an einer geplanten und guten Entwicklung ihrer Stadt interessieren würden.

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Beschluss:

 

1.      Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

2.      Die Verwaltung wird beauftragt, die durch die politischen Workshops erzielte Prioritätenbildung für die Maßnahmen innerhalb der Handlungsfelder

 

-          Wirtschaft und Arbeit

-          Kinder, Familien und Senioren

-          Integration / Migration

-          Wohnen, Wohnumfeld und Mobilität

-          Umwelt

-          Sport

 

zur Grundlage des weiteren Vorgehens zur Gestaltung des demographischen Wandels zu machen und geeignete Umsetzungsstrategien zu entwickeln.       Zielzeitpunkt für die Umsetzung der Maßnahmen ist 2010.                                                          

3.      Die Bürgerinnen und Bürger werden in einem koordinierten Konzept in den Prozess eingebunden und erhalten so die Gelegenheit zur Einflussnahme in den Bereichen, wo gestaltender Einfluss möglich ist.

 

Ein Konzept zur Bürgerbeteiligung ist bis zur Sitzung des Rates der Stadt Hagen am 30.08.2007 vorzulegen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage

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