10.05.2007 - 5.12 Neubau eines Tierheimes an der Hasselstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.12
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 10.05.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Holger Klinkmann
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
In seiner Stellungnahme stellt Herr Jochen
Weber den Beschlussvorschlag der
Herr Dücker erinnert an die seinerzeit eingerichtete Arbeitsgruppe, die in mehreren
Tagungsrunden intensiv an einer kostengünstigen Realisierungsmaßnahme
gearbeitet habe. Es bestehe ggf. die Möglichkeit im architektonischen Bereich
kostengünstiger zu planen, allerdings dürften die inhaltlichen Vorstellungen
zur Erstellung des neuen Tierheims nicht weiter reduziert werden.
Herr Thielmann stimmt den Ausführungen von Herrn Dücker zu, hält aber eine Verabschiedung
des Beschlussvorschlages der
Frau Kingreen stimmt den Ausführungen von Herrn Jochen Weber bezüglich der
Festlegung des städtischen Eigenanteils zu, hält aber eine neue Planung des
Tierheims für falsch. Dadurch würden die Kosten in die Höhe getrieben. Frau
Kingreen beantragt, dass alle gewünschten Veränderungen in einer
Reihenfolge festgehalten und bis zur nächsten Sitzung vorgestellt werden.
Herr Gerbersmann begründet die Festlegung des Eigenanteils auf 1
Millionen Euro aus Sicht des Verwaltungsvorstandes damit, dass es sich dabei um
die gleiche Summe handele, welche zur Instandsetzung des vorhandenen Tierheims
notwendig gewesen wäre. Die Pflichtaufgabe sei mit der Summe von 1 Millionen
Euro erreichbar. Der Restbetrag ist über Spendenmittel einzubringen. Die
Diskussion zur Reduzierung des Raumprogramms könne zwar politisch geführt,
müsste aber mit der Arbeitsgruppe erneut diskutiert werden.
Herr Schulz erklärt für die Republikaner, dass diese sich gegen den Neubau eines Tierheims
aussprechen werden.
Herr Wölm geht auf den bisherigen und künftigen Arbeitsaufwand hinsichtlich der
Standortfrage ein.
Frau Neuhaus erkennt an, dass über bestimmte Reduzierungen zum Neubau des Tierheims
zu diskutieren ist, aber eine komplette neue Planung stelle den gesamten Arbeitsaufwand
in Frage.
Herr Röspel regt an, dass sich das Raumprogramm an Mindeststandards anlehnen sollte.
Dadurch würden sich die Kosten reduzieren.
Herr Jochen Weber findet den Vergleich der Kosten zur
Instandsetzung des alten Tierheims gegenüber dem Neubau eines neuen Tierheims unredlich.
Durch veränderte Arbeitsabläufe und einer anderen Energiebewirtschaftung sei es
möglich, Verwaltungskosten einzusparen. Der SPD-Beschlussvorschlag soll nicht
den Beschluss der Verwaltung ersetzen, sondern ihn lediglich ergänzen bzw.
anpassen.
Herr Grzeschista erinnert an die anfängliche Diskussion zum
Neubau des Tierheims mit einem städtischen Zuschuss von 200.000 Deutsche Mark
pro Jahr. Aktuell habe sich dieser Betrag auf rd. 400.000 Euro pro Jahr erhöht.
Dies ergäbe sich dadurch, dass der Anteil zur Betreuung an Tieren stärker
geworden sei. Der geplante Flächenbereich des neuen Tierheims orientiere sich
schon an der Untergrenze der benötigten Flächen. Ziel müsse sein, ein funktionsfähiges
Tierheim zu realisieren, mit dem Ziel den jährlichen Zuschussbedarf zu senken.
Herr Ludwig schlägt vor, dass die Änderungen aus den Vorberatungen der Bezirksvertretungen
in einer Verwaltungsvorlage berücksichtigt und dem Rat in der nächsten Sitzung
vorgestellt werden.
Herr Oberbürgermeister Demnitz lässt über den Beschlussvorschlag der
Beschluss:
1. Der Neubau eines Tierheimes an der
Hasselstraße ist angesichts der sich am
bisherigen Standort Natorpstraße ständig verschlechternden Zustände zeitnah zu realisieren.
2. Die in der Vorlage 0211/2007
dargestellte Planung ist mit dem Ziel der Kostenreduzierung nochmals zu
überarbeiten, wobei insbesondere folgende
Punkte zu prüfen sind:
- Reduzierung des Raumprogramms auf das absolut notwendige Maß
- Errichtung in modularer Bauweise
- Realisierung im Konzern Stadt
3. Dem Rat ist in der nächsten Sitzung zu
berichten.
Anlagen zur Vorlage
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